Man hat nicht nur für Kinder mit Diabetes den Geldhahn zugedreht, sondern es betrifft weit mehr Familien. Inklusion soll zu den Akten gelegt werden.
Eigentlich will man bezwecken, dass sich der träge Schulapparat in Bewegung setzt, um Strukturen zu schaffen damit Inklusion stattfinden kann. Schulbegleitungen, so aus Sicht der Behörden, verhindern den Zusammenbruch, weil sie den Mangel kompensieren.
Aber was das für die Kinder bedeutet, also das erlebe ich jeden verdamten Tag! Macht mich wütend und traurig, weil ich machtlos bin.
Aktuell sitze ich allein mit 22 Kindern, den ich ein fester Anker sein muss, weil der Klassenlehrer psychisch fertig und arbeitsunfähig ist, vermutlich bis Schuljahresende.
Es gibt niemanden der einspringen kann, weil Lehrermangel. Ich habe schon 2 schwangere Klassenlehrerinnen kompensiert und frage mich wie sich die KK und Ämter vorgestellt haben, was mit den Kindern passiert.
Ich könnte weinen, wenn ich sehe wie sich jeden Tag Schule von innen zerreibt. Wie frustrierend das ist, weil alles im Sande von würden, könnten und sollten verläuft.
Was in Schulen falschläuft geht medial schon rauf und runter und trotzdem tut sich einfach nichts.
Wer mit mir mal eine Woche unterwegs ist und nichts mit Schule zu tun hat, der würde es nicht glauben.
Und das gäbe endlose Begründungen mit der Rechtsanwälte solche Urteile durchbringen würden.
Aus meiner Wahrnehmung empfinde ich es leider nur als ob sich ein Blinder mit einem Tauben unterhält.
Der Sender läuft ins Leere und der Empfänger ist ... keine Ahnung, mit was komplett anderen beschäftigt.
So, jetzt ist mir genug der Kragen geplatzt.😳 Aber manchmal muss meine erlebte Wahrheit mal raus auch wenn das für Grundschuleltern sicher nicht gerade vertrauensfördernd ist. Ich kann nur nicht auf rosa Wolke machen, wenn ich jeden Tag Wolkenbruch erlebe.
Letzte Änderung: 04 Mai 2024 19:36 von mibi74.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.