Hallo Petra,
da bin ich ein Bisschen irritiert.
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Ich hege den Verdacht, dass es um die sogenannten Stütz-BE's (auch freundlich als Schiss-BE bezeichnet) geht?
Die gelten für einige Situationen, in denen ein ableiten in Hypobereiche droht. In Althausen selbst durchaus (erstmal) üblicherweise angewendet, wenn Dr. Teupe durch gezielten Insulinentzug eine Upregulation der Insulinrezeptoren einleitet. Dann ist die Stütz-BE zur Nacht, es wird grundsätzlich eine schnelle BE genommen, ein Sicherheitspuffer.
Aber eigentlich fallen die Stütz-BE's weg, wenn die Einstellung passt und die Rezeptoren auf ihre genetisch bedingte Insulinempfindlichkeit einreguliert worden sind.
Wobei es schon erstaunlich ist, mit wieviel weniger an Insulin manche DiabetikerInnen aus Althausen nach Hause fahren können.
Es ist allerdings bei einer stimmigen Einstellung (nach Teupes Regelwerk) auch kein wirklicher Beinbruch, wenn Du die Stützt-BE weiterhin anwendest, weil eine funktionierende (wohlformulierte) Basalrate den Blutzucker trotzdem relativ schnell wieder in den Normbereich befördern sollte.
Ich empfehle Dir, diesbezüglich noch mal mit Dr. Teupe Rücksprache zu nehmen. Vielleicht sieht er bei Euch eine Situation, die regelhafte Stütz-BE's zur Nacht noch anrät? Eine Rückmeldung wäre nett.
Unter ICT oder CT, also mit Basalinsulin oder Mischinsulin, ist die im hier verlinkten Artikel angesprochene Verfahrensweise oft ziemlich zwingend nötig, wenn vor allem NPH-Insulin einen deutlichen Wirkgipfel ausbildet, der durch eine Spätmahlzeit abgefangen werden muss.
Gruß
Joa