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Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
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Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
12 Nov. 2013 08:08Ein Fall von Zwei-Klassen-Medizin: Technologien, um Unterzuckerungen zu mildern, werden für Kassenpatienten nicht regelhaft erstattet. Eine Studie belegt nun einen Nutzen des kontinuierlichen Glukosemonitorings. Union und SPD planen, neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden schneller in die Versorgung von Kassenpatienten zu bringen.
Mehr Info und Quellverweis: Ärztezeitung vom 12.11.2013
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Re: Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
12 Nov. 2013 10:11Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
12 Nov. 2013 10:17 - 12 Nov. 2013 10:18lg
Tina
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Re: Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
12 Nov. 2013 11:18TinaSchnecke schrieb: Ich würde sogar sagen, dass, beim momentanen Stand der Dinge, man ohne schwere Unterzuckerungen selbst mit hervorragend geführten, lückenlosen Tagebüchern chancenlos ist.
lg
Tina
Ja, Tagebücher führen oder notfalls auch "faken" kann ja schließlich auch jeder.
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Re: Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
12 Nov. 2013 17:43Auch die Docs beim MDK kennen sich immer häufiger mit T1-Diabetes aus.
Wenn dann BZ-Werte, KH- und Insulinmengen nicht zueinander passen, hat mans sich wohl ganz verscherzt. Das wird dann wahrscheinlich als Betrug an den (Mit-)Versicherten gewertet, die ja alles mitbezahlen (müssen).
Ich weiß, die KK geben ne Menge Geld aus, für Dinge, bei denen viele sagen/fragen, wofür das denn gut sein soll. Aber DAAAS ist eine ganz andere Geschichte.
Gruß, Egon
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
12 Nov. 2013 18:53 - 12 Nov. 2013 18:53na ja, man muss sich vielleicht nur geschickt genug anstellen.
(Wir haben übrigens 3 Jahrgänge akribisch geführter Tagebücher, in denen sogar die Wahrheit steht.)
Aber du wirst es nicht glauben, mit wie unglaublich plumpen Betrügereien manche Leute durchkommen (bzw. zumindest lange Zeit durchkommen).
Wir hatten (bei der kleinen PKV, die vor einigen Jahren von einer großen geschluckt wurde) mal einen Kunden, der hat monatelang bei den eingereichten Rechnungen einfach eine 1 davor gemacht (also z.B. aus 59,85 EUR wurden 159,85 EUR), oder wenn er "großzügig" sein wollte auch mal eine 2...
Er hat sich dabei echt keinerlei Mühe gegeben und bei einer maschinell geschriebenen Rechnung von Arzt oder der Apotheke seine "Verbesserungen" einfach mit dem Kuli angebracht. Obendrein stimmte dann natürlich die Summe der Einzelposten nie mit der Gesamtrechnungssumme überein und alle Rechnungen wurden manuell von erfahrenen Leistungssachbearbeitern geprüft... Und trotzdem dauerte es verdammt lange, bis es mal jemandem aufgefallen ist. Dann bekam der Kunde natürlich Ärger.
Aber dass er so lange damit durchgekommen ist, zeigt aber, dass die Welt halt doch belogen werden will bzw. dass der Ehrliche leider oft der Dumme ist.
LG Heike
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Re: Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
12 Nov. 2013 22:42Wobei es so ausschaut, dass selbst nachgewiesene, mehrfache Blauchlichteinsätze von den Gutachten-Spezialisten des MDK und Gesundheits(kosten)verwaltern der gKVen noch vom Tisch gewischt werden können, wie Erfahrungsberichte diesbezüglich zeigen.TinaSchnecke schrieb: Ich würde sogar sagen, dass, beim momentanen Stand der Dinge, man ohne schwere Unterzuckerungen selbst mit hervorragend geführten, lückenlosen Tagebüchern chancenlos ist.
Gruß
Joa
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Re: Streit um Therapie gegen Unterzuckerung
13 Nov. 2013 09:36Joa schrieb:Wobei es so ausschaut, dass selbst nachgewiesene, mehrfache Blauchlichteinsätze von den Gutachten-Spezialisten des MDK und Gesundheits(kosten)verwaltern der gKVen noch vom Tisch gewischt werden können, wie Erfahrungsberichte diesbezüglich zeigen.TinaSchnecke schrieb: Ich würde sogar sagen, dass, beim momentanen Stand der Dinge, man ohne schwere Unterzuckerungen selbst mit hervorragend geführten, lückenlosen Tagebüchern chancenlos ist.
Gruß
Joa
Ja, denn völlig unabhängig von einer vorhandenen medizinischen Notwendigkeit kann die GKV ja mit der Begründung "ist keine Leistung der GKV" ablehnen.
Ich habe da leider Erfahrung. Letztes Jahr habe ich mir die Nasenmuscheln verkleinern lassen (das ist keine Schönheits-OP sondern eine Sache, die IN der Nase gemacht wird), weil ich immer weniger Luft durch die Nase bekam.
Ich habe einen Arzt gefunden, der das nach einer Methode macht, die man mit örtlicher Betäubung durchführen kann. (Als dreifache Mutter kann ich nicht tagelang ausfallen.)
Natürlich ist diese Methode keine Leistung der GKV, der Arzt meinte aber, die KK seinen meist einsichtig, da sie nämlich sogar deutlich BILLIGER ist, als die Kassenmethode.
Und was passierte? Die KK lehnte ab! Begründung: keine Leistung der GKV.
Sofort Widerspruch eingelegt. Wieder abgelehnt, gleiche Begründung.
Irgendwie geht's immer nur darum möglichst wenig Leistungen außerhalb des Leistungskataloges zu genehmigen, auch dann, wenn die GKV damit unter dem Strich Geld sparen würde (Blaulichteinsätze sind ja bekanntlich auch nicht für'n Appel und'n Ei zu haben.) Oder sie setzen darauf, dass die Patienten es, wenn sie es dringend brauchen und nur irgendwie können, dann schon aus eigener Tasche zahlen werden.
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