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Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bekommen häufiger Typ 2 Diabetes

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Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bekommen häufiger Typ 2 Diabetes

16 Mai 2013 06:37
#82094

Eine aktuelle Studie der Universität Ulm über Diabetes vom Typ II bei Kindern und Jugendlichen zeigt unter anderem, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund von dieser Stoffwechselkrankheit überdurchschnittlich stark betroffen sind. Außerdem gibt es deutliche Hinweise auf familiäre Veranlagung und geschlechtsspezifische Unterschiede bei Krankheitsverlauf und Begleiterkrankungen. Die Autorin der Studie, Dr. Wendy Awa hat als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie der Universität Ulm unter der Leitung von Professor Reinhard Holl die Patientendaten von insgesamt 107 jungen Typ II-Diabetes-Patienten statistisch untersucht.

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Michael Bertsch
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Joa
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Re: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund bekommen häufiger Typ 2 Diabetes

16 Mai 2013 08:21
#82096
Das ist nicht wirklich überraschend und gilt auch für Erwachsene.
Z.B. in Amerika ist der Bevölkerungsanteil Naturvolkgenen (z.B. afrostämmige Vorfahren) deutlich höher betroffen. Auch sei bei diesem Bevölkerungsanteil der A1c durchschnittlich deutlich höher liegend.

Ein Erklärungsmuster dafür ist, dass sich bei "Naturvölkern" die zeitlich noch dichter an der Jäger- und Sammlerphase sind, die Gene noch stärker erhalten haben, die es ermöglichen in Zeiten des Überflusses Fettreserven einzulagern. Was früher die Betazellen locker mitmachen konnten, da sie in den mageren Zeiten viele Erholungspausen hatten.

Kommt beim modernen Menschen aber Jäger- und Sammlerinstinkt mit dem täglichen Gang durch den Supermarkt und die Bäckereien in's Gehege, ist es Essig für die Betas (und andere Regelkreise). :(

Aber zumindest das "Fettsammeln" klappt gut.

Gruß
Joa

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