Haha, hab gar nicht gesehen, dass ihr mich hier berühmt macht.

Die Zeitung hat ne Auflage von ein paar 100... ABER wer hat's offenbar gelesen? Das Jugendamt bzw. ein Sachbearbeiter dort (ich nehme mal an, dass wir in den Büros dort generell schon bekannt sind, waren ja oft genug da in den letzten drei Jahren und haben genug Anträge gestellt und soooo viele Büros gibt es da gar nicht, allein für mich eins und dann noch zwei andere).
Jedenfalls fiel den Tag drauf offenbar auf, dass wir noch keinen Bescheid hätten. Sie fanden unseren Antrag auf ihrem Schreibtisch wieder (gestellt war der Antrag übrigens im Oktober, nicht im Dezember, er war zwischenzeitlich schon mal verschollen gewesen, allerdings an anderer Stelle und im Dezember erst von dort verschickt worden) nun wurde die Stellungnahme geschrieben und der Antrag an das zuständige Amt weitergeleitet. Dieses Amt hat nun wieder zwei Monate Zeit den Antrag erneut zu verschlampen oder ihn ausnahmsweise mal direkt zu bearbeiten.
Dieser Antrag ist kein Antrag auf eine Hilfe bzgl. des Diabetes, sondern nun sollen die anderen Baustellen verringert werden, die deshalb aufgetreten sind, weil sich jahrelang niemand finden wollte, der für den DM zuständig ist. Es soll eine Kraft kommen, die ihr hilft ihren Körper wahrzunehmen und mit den Ausgrenzungen klarzukommen. Insofern ist selbst ein positiver Bescheid nur ein winziger Schritt und das eigentliche Problem nicht gelöst, wir behandeln nur Symptome. Je nachdem, wer die Aufgabe wie übernimmt, könnte das eigentliche Problem aber natürlich mit gelöst werden.