Da es mittlerweile wohl allen Shareholdern Dexcoms bekannt sein dürfte, sollte es den Patienten (und Ärzten) nicht verborgen bleiben, zumal es hier im Forum zuletzt mehr DIskussionen zu PRoblemen mit dem G7 gab. Möglicherweise haben diese einen ernsthaften, u.U. sogar kriminellen Hintergrund.
Gegen Dexcom wird nach Todesfällen in Folge von Fehlmessungen des G7 ermittelt, da der Verdacht besteht, dass die Fehlmessungen Folge "unautorisierter Änderungen des Designs einer Schlüsselkomponente des G7" sein könnten. "Studien zeigten, dass nach jedweder Genauigkeitsmetrik die Messergebnisse nach den Änderungen schlechter seien".
Eine der zahlreichen Meldungen von Börsenseiten dazu:
stocktwits.com/news-articles/markets/equ...7-device/chD3f5NR3Tm
Wir sind gerade dabei vom G6 auf den G7 zu wechseln. Mir ist aufgefallen, dass der G7 eher mal "niedrig" zeigt, wo der G6 "Sensorfehler" zeigte. Die Konsequenz für die Pumpe: statt das Standard-Basal-Programm abzuspulen, wird kein Insulin abgegeben.
Zumindest dachte ich, dass dies ein Unterschied zwischen G6 und G7 sei. Aber nun hatten wir mit einigen G6 in Folge das gleiche Verhalten. Falls dies beim G7 Folge der von der FDA gefundenenen Design-Änderung sein sollte, dann befürchte ich, dass Dexcom den G6 in gleicher Weise abgeändert hat und schlimmstenfalls beide Produkte in Kürze nicht mehr verfügbar sein könnten.
Trotz aller Schwierigkeiten, die das mit sich bringt (betrübtes, aufgebrachtes, unkooperatives Kind, weil der Sensor viel häfuger zu wechseln ist) ist es mit Dexcom-Sensor selbst so noch besser als ohne und vom technischen Potential her ist der G7 toll (kleiner, Verbindung zu Smartwatch, einfacher zu setzen, etc.). Deswegen hoffe ich sehr, dass Dexcom diese Krise übersteht.
Aber Aktien würde ich von diesem Unternehmen derzeit keine kaufen.
Und ganz konkret stellt sich die Frage, welche Alternativprodukte es für die Pumpen gibt, die derzeit zusammen mit Dexcom-Sensoren verwendet werden.