Es ist schön, hier mal was richtig Positives über Kindergärten zu lesen. Wenn ich an viele Beiträge hier im Forum denke, in denen der Kindergarten leider nicht so viel machen kann oder will.
Ich weiß dann immer sehr zu schätzen, was für ein Glück wir hatten. Unser Sohn ist das erste Diabetes-Kind in seinem Kindergarten. Keiner der Erzieher hatte vorher Berührungspunkte mit Diabetes, trotzdem wurde unser Sohn ohne Probleme genommen. Ich bin in den ersten Wochen mitgegangen und habe alles übernommen, was mit Diabetes zu tun hat. Dann kam die Diabetes-Schulung und seitdem ist Bastian alleine im Kindergarten. Wie haben langsam angefangen mit 2 Stunden pro Tag und haben und langsam gesteigert. Anfangs hatten die Erzieher und ich viel telefonisch abgesprochen, jeden Tag. Irgendwann fingen wir an, dass Bastian auch in der Kita Mittag isst. Er wollte das unbedingt
So machen wir das nun schon eine ganze Weile. Seine Erzieher könnte ich jeden Tag knutschen, weil sie ihm die Möglichkeit geben, ganz unbelastet die Kita zu leben und zu lieben. Ist wirklich so. Er ist ein absolutes Kindergartenkind

und ich muss dazu sagen, dass niemand von aussen hilft, kein Pflegedienst o.ä. Die Erzieher machen alles alleine!
Das hätten sie übrigens vorher auch nie gedacht, das sie mal so autark damit umgehen können. Wir telefonieren nur noch sehr selten und sprechen morgens kurz ab, wie das Essen berechnet wird.
Es kann also zum Glück auch anders laufen...Ich vertraue den Erziehern mein Kind mit gutem Gefühl an.
Ich würde mir wünschen, dass viele andere Kindergärten sich mehr zutrauen würden und die Angst vor dem Diabetes verlieren könnten. Jedoch kann ich es sehr gut verstehen, dass große Ängste aufgrund der Verantwortung vorhanden sind.