Hallo und einen schönen Tag wünschen wir Euch.
Kurzes Vorstellen.
Unsere Tochter Nina ist 9 Jahre alt und hat seit 2013 Diabetes I. Sie misst und spritzt sich von Anfang an alleine. In der Zwischenzeit ist sie soweit, das sie auch alleine berechnet und korrigiert ( muss natürlich nochmal kontrolliert werden, ob es richtig gerechnet ist). Natürlich ist es schwer für ein Kind alles richtig zu machen, das können nicht mal wir und wer mit Diabetes zu tun hat weis was ich meine.
Sie ist in einer Ganztagesklasse. Dort wurde sie zum Essen ca. 15min. vor der Pause von einer Betreuerin geholt um das Essen ab zu wiegen (nicht unser Vorschlag). Seit dem Gespräch wegen der Klassenfahrt muss sie ohne Vorwarnung von heute auf morgen alles selber machen und niemand schaut kurz darauf ob richtig gerechnet wurde. Laut unserer Tochter darf sie auch ihr Handy (bekommen wegen Diabetes) nicht zum berechnen nehmen, sie soll es im Kopf ausrechnen (ob das so stimmt wissen wir nicht, wir haben nur die Aussage unserer Tochter und die stimmt normalerweise)
Unser Problem ist nun.
Die Klasse unserer Tochter macht mit 3 weiteren Klassen einen Ausflug 1 Woche nach Bayerisch Eisenstein ins Schullandheim. Dort wollen sie viel Wandern, ins Schwimmbad gehen und sonstige Unternehmungen machen. Die Klassenleitung ist die Stellvertretung vom Rektor und kurz vor der Rente und der Rechenlehrer ist der Rektor selbst.
Nun will die Schule unsere Tochter nicht mitnehmen, mit der Aussage, sie ist nicht selbstständig, sie kann sich nicht messen, sie kann das Essen nicht berechnen,....
Wir haben angeboten das ich mitfahre, das aber abgelehnt wurde. Darauf haben wir das Staatliche Schulamt eingeschaltet, wo wir erfahren hab das dies nicht genehmigt wird. Des weiteren haben wir den Bezirk Oberfranken (wegen einer Begleitung), das Jugendamt, den Diabetologen, das Krankenhaus, eine Stiftung für Diabetes (wegen Begleitung), die Krankenkasse mit einbezogen, alles ohne Erfolg.
Die Schule hat auch behauptet es gibt keinen Speiseplan von der Jugendherberge den wir vorher berechnen können. Die Jugendherberge ist jedoch bereit einen zu schicken und auch bei der Zusammenstellung der Speisen zu helfen.
Der Rektor ist bereit unser Kind mitzunehmen wenn er eine Unbedenklichkeitsbestätigung vom Diabetologen bekommt, das unserem Kind während des Aufenthalts nichts passiert oder jemand anders der nichts mit der Schule zu tun hat mitfährt.
Wir sind in der Zwischenzeit an einem Punkt angekommen wo wir nicht mehr weiterwissen. Unser Kind weis in der Zwischenzeit das sie sich damit abfinden muss von ca.93 Kindern das einzige zu sein das nicht mitfahren darf und die Woche in der 1. bzw. 2. Klasse verbringen muss. Sie ist natürlich seelisch am Boden zerstört und weint nur noch weil sie immer wieder ausgegrenzt wird.
Nun unsere frage. Hat jemand Zeit und Lust oder kennt evtl. jemanden unser Kind ins Schullandheim vom 29.Juni bis 3.Juli zu begleiten .
Viele Grüße
Familie Schmitt
PS. Wer Schreibfehler findet darf sie behalten
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