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Hilfe der KiGa will nicht mehr..
Diabetes-Mom

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Neuling
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Hilfe der KiGa will nicht mehr..
13 März 2014 21:18
Hallo zusammen,
wir brauchen euren guten Rat.
Bei unserem Töchterchen wurde im Juli letzte Jahres Diabetes diagnostiziert. Gleich nachdem wir aus dem Krankenhaus entlassen wurden (nach 6 Wochen), haben wir im September im Kindergarten Bescheid gesagt, dass Marie nun Diabetes hat.
Man versicherte uns, dass das kein Problem sei, und man unsere Tochter trotzdem aufnehmen wolle.
Zum BZ messen und Insulin geben via Pumpe hatten sich die Erzieherinnen bereit erklärt. Wir unsererseits haben die ersten 6 Wochen unsere Kleine begleitet, und eine Schulung durch unsere Diabetologin angeleiert.
Ebenso haben wir Marie Anfang Januar noch mal zum Eingewöhnen für die Erzieherinnen, zwei Wochen begleitet.
Doch leider interessiert man sich unser Meinung nach nicht für ihre Sicherheit, dass sie nicht unterzuckert, Wir haben jetzt schon zum wiederholten Mal das Gespräch gesucht, versuchen noch und nöcher den Erzieherinnen Sicherheit zu geben, dass Sie die 3 Stunden in denen die Kleine im Kindergarten ist, gut über die Bühne bekommen.
Wir haben während der ganzen Zeit versucht, den Erzieherinnen die notwendigen Dinge beizubringen- aber das Interesse ist kleiner gleich null.
Aus dem „ist ja gar kein Problem, das machen wir doch gerne..“ ist mittlerweile ein riesen Problem geworden!
Der Kindergarten will nun gar nichts mehr alleine machen, und wenn wir keine Begleitung stellen, sollen wir einen „Freifahrtschein ausstellen, in dem festgehalten ist, dass den Kindergarten keine Schuld trifft, wenn etwas passieren sollte.“
1. Machen wir das ohnehin nicht.
2. Haben wir die Befürchtung, dass man sich dann gar nicht mehr um Maries Diabetes schert
Da es aber Dank den bereits für Katz im Kindergarten verbrachten Urlaubstage, nicht mehr länger möglich ist Marie zu begleiten, und mein Vater es aus gesundheitlichen Gründen auch nicht mehr kann, wissen wir nun nicht mehr weiter.
Wir können Sie ja jetzt nicht auf immer und ewig zuhause lassen, sie soll ja „ganz normal“ groß werden wie andere Kinder auch.
Aber wir haben auch keine Ruhe mehr, wenn sie im KiGa ist,weil wir dann in ständiger Angst um sie Leben.
Ab September soll Sie nun in einen anderen Kindergarten gehen, die bereits einmal Diabetes Kids betreut haben, aber bis dahin müssen wir die Zeit überbrücken.
Habt ihr Ideen was wir für Möglichkeiten haben?
Wir sind für alle Ansätze sehr dankbar!!!!!!!!!!!!
wir brauchen euren guten Rat.
Bei unserem Töchterchen wurde im Juli letzte Jahres Diabetes diagnostiziert. Gleich nachdem wir aus dem Krankenhaus entlassen wurden (nach 6 Wochen), haben wir im September im Kindergarten Bescheid gesagt, dass Marie nun Diabetes hat.
Man versicherte uns, dass das kein Problem sei, und man unsere Tochter trotzdem aufnehmen wolle.
Zum BZ messen und Insulin geben via Pumpe hatten sich die Erzieherinnen bereit erklärt. Wir unsererseits haben die ersten 6 Wochen unsere Kleine begleitet, und eine Schulung durch unsere Diabetologin angeleiert.
Ebenso haben wir Marie Anfang Januar noch mal zum Eingewöhnen für die Erzieherinnen, zwei Wochen begleitet.
Doch leider interessiert man sich unser Meinung nach nicht für ihre Sicherheit, dass sie nicht unterzuckert, Wir haben jetzt schon zum wiederholten Mal das Gespräch gesucht, versuchen noch und nöcher den Erzieherinnen Sicherheit zu geben, dass Sie die 3 Stunden in denen die Kleine im Kindergarten ist, gut über die Bühne bekommen.
Wir haben während der ganzen Zeit versucht, den Erzieherinnen die notwendigen Dinge beizubringen- aber das Interesse ist kleiner gleich null.
Aus dem „ist ja gar kein Problem, das machen wir doch gerne..“ ist mittlerweile ein riesen Problem geworden!
Der Kindergarten will nun gar nichts mehr alleine machen, und wenn wir keine Begleitung stellen, sollen wir einen „Freifahrtschein ausstellen, in dem festgehalten ist, dass den Kindergarten keine Schuld trifft, wenn etwas passieren sollte.“
1. Machen wir das ohnehin nicht.
2. Haben wir die Befürchtung, dass man sich dann gar nicht mehr um Maries Diabetes schert
Da es aber Dank den bereits für Katz im Kindergarten verbrachten Urlaubstage, nicht mehr länger möglich ist Marie zu begleiten, und mein Vater es aus gesundheitlichen Gründen auch nicht mehr kann, wissen wir nun nicht mehr weiter.
Wir können Sie ja jetzt nicht auf immer und ewig zuhause lassen, sie soll ja „ganz normal“ groß werden wie andere Kinder auch.
Aber wir haben auch keine Ruhe mehr, wenn sie im KiGa ist,weil wir dann in ständiger Angst um sie Leben.
Ab September soll Sie nun in einen anderen Kindergarten gehen, die bereits einmal Diabetes Kids betreut haben, aber bis dahin müssen wir die Zeit überbrücken.
Habt ihr Ideen was wir für Möglichkeiten haben?
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monday
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Re: Hilfe der KiGa will nicht mehr..
13 März 2014 22:03
Hallo,
der Kindergarten ist für die fehlerhafte Gabe von Medikmenten versichert. Ihr müsst ein Schreiben aufsetzen, in dem genau festgehalten wird, was sie wann geben sollen. Es gibt ein Schreiben dazu, vielleicht hat das hier noch jemand parat? Ich grad nicht.
Es gäbe die Möglichkeit einen Pflegedienst zu organisieren.
Es ist nicht möglich, eure Tochter im Kindergarten jede Sekunde zu überwachen, dass sie nicht unterzuckert. Es gibt eine Aufsichtspflicht, aber die besteht genauso für alle anderen Kinder, die den Kindergarten besuchen. Da kann man ein einzelnes nicht überwachen.
Sollte das bei eurer Tochter medizinisch notwendig sein, könnt ihr einen "Zivi" beantragen, der sich wirklich nur um eure Tochter kümmert.
Ihr müsst auch lernen, ein bisschen loszulassen und den Erzieherinen zu vertrauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Erzieherin gibt, die ein Kind "absichtlich" in Gefahr bringt oder die ein solches Schreiben als Freifahrtsschein wertet. Steigert ihr euch da in etwas hinein?
LG Vera
der Kindergarten ist für die fehlerhafte Gabe von Medikmenten versichert. Ihr müsst ein Schreiben aufsetzen, in dem genau festgehalten wird, was sie wann geben sollen. Es gibt ein Schreiben dazu, vielleicht hat das hier noch jemand parat? Ich grad nicht.
Es gäbe die Möglichkeit einen Pflegedienst zu organisieren.
Es ist nicht möglich, eure Tochter im Kindergarten jede Sekunde zu überwachen, dass sie nicht unterzuckert. Es gibt eine Aufsichtspflicht, aber die besteht genauso für alle anderen Kinder, die den Kindergarten besuchen. Da kann man ein einzelnes nicht überwachen.
Sollte das bei eurer Tochter medizinisch notwendig sein, könnt ihr einen "Zivi" beantragen, der sich wirklich nur um eure Tochter kümmert.
Ihr müsst auch lernen, ein bisschen loszulassen und den Erzieherinen zu vertrauen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Erzieherin gibt, die ein Kind "absichtlich" in Gefahr bringt oder die ein solches Schreiben als Freifahrtsschein wertet. Steigert ihr euch da in etwas hinein?
LG Vera
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Mama von Sophia
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Re: Hilfe der KiGa will nicht mehr..
14 März 2014 11:44 - 14 März 2014 11:52
Hallo,
also ich kenne das leidige Thema mit dem Kindergarten nur zu gut.
Da Ihr ab September eine andere Option habt, würde ich gucken, dass Ihr die derzetige Situation so gut wie möglich über die Bühne bringt.
Zivis etc. anzufordern wird ewig viel Zeit in Anspruch nehmen und wird oft nicht genehmigt.
Also würde ich akut schauen, wie es derzeit am besten möglich ist.
Wenn der Kiga ein Schreiben will, dann gebt es ihm. So ist denen zumindest die Angst genommen.
Habe bei unserem Kiga auch ein Schreiben hinterlegt, in dem ich denen sämtlliche Verantwortung für eine mgl. Unterzuckerung abnehme.
Ihr kennt Euer Kind am besten. Gebt Ihr notfalls eine Sport KE in den 3 Std., die sie im Kiga verbringt. So könnt Ihr einigermassen sicher sein, dass alles ok ist.
Ich mache das genauso. Sophia bekommt morgens im KIGA 1 KE ohne zu bolen zu essen. So weiss ich, dass selbst wenn sie wild tobt, der Wert nicht zu weit runter geht. Einen höheren Wert nehme ich dafür in Kauf.
Falls die Erzieher einmal messen in der Zeit, können die Euch den Wert ja auch kurz per Tel. durchgeben und Ihr gebt Anweisungen.
Ich denke, dass nach einer Woche die Angst im Kiga weg ist und sich die ganze Situation normalisiert. Dann sehen auch die Erzieherinnen, dass alles nicht so heiss gegessen wird, wie es gekocht wird!
Der Kiga hat eine Aufsichtspflicht und wird diese gewiss auch wahrnehmen, wenn Ihr nicht mehr vor Ort seid. Gib die Verantwortung ab, auch wenn es anfangs schwer fällt. Es wird klappen. Ich fand es anfangs unendlich schwer, sie alleine im Kiga zu lassen. Habe aber selber schnell lernen müssen, dass es auch ohne mich gut klappen kann!
Viel Erfolg! LG, Caroline
also ich kenne das leidige Thema mit dem Kindergarten nur zu gut.
Da Ihr ab September eine andere Option habt, würde ich gucken, dass Ihr die derzetige Situation so gut wie möglich über die Bühne bringt.
Zivis etc. anzufordern wird ewig viel Zeit in Anspruch nehmen und wird oft nicht genehmigt.
Also würde ich akut schauen, wie es derzeit am besten möglich ist.
Wenn der Kiga ein Schreiben will, dann gebt es ihm. So ist denen zumindest die Angst genommen.
Habe bei unserem Kiga auch ein Schreiben hinterlegt, in dem ich denen sämtlliche Verantwortung für eine mgl. Unterzuckerung abnehme.
Ihr kennt Euer Kind am besten. Gebt Ihr notfalls eine Sport KE in den 3 Std., die sie im Kiga verbringt. So könnt Ihr einigermassen sicher sein, dass alles ok ist.
Ich mache das genauso. Sophia bekommt morgens im KIGA 1 KE ohne zu bolen zu essen. So weiss ich, dass selbst wenn sie wild tobt, der Wert nicht zu weit runter geht. Einen höheren Wert nehme ich dafür in Kauf.
Falls die Erzieher einmal messen in der Zeit, können die Euch den Wert ja auch kurz per Tel. durchgeben und Ihr gebt Anweisungen.
Ich denke, dass nach einer Woche die Angst im Kiga weg ist und sich die ganze Situation normalisiert. Dann sehen auch die Erzieherinnen, dass alles nicht so heiss gegessen wird, wie es gekocht wird!
Der Kiga hat eine Aufsichtspflicht und wird diese gewiss auch wahrnehmen, wenn Ihr nicht mehr vor Ort seid. Gib die Verantwortung ab, auch wenn es anfangs schwer fällt. Es wird klappen. Ich fand es anfangs unendlich schwer, sie alleine im Kiga zu lassen. Habe aber selber schnell lernen müssen, dass es auch ohne mich gut klappen kann!
Viel Erfolg! LG, Caroline
Letzte Änderung: 14 März 2014 11:52 von Mama von Sophia.
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Re: Hilfe der KiGa will nicht mehr..
14 März 2014 22:13
Vielen Dank für die Ratschläge.
Loslassen ist hier wohl nicht das Problem Vera, sonst würden wir wahrscheinlich auch nicht beide arbeiten gehen, und unsere Tochter in der Obhut von Kindergarten oder Großeltern lassen, oder lassen wollen.
Nur sollte man sich auch darauf Verlassen können, dass die Obhut der Erzieherin, wie du schreibst jedem Kind gerecht wird, und ich glaube, ich brauche dir nicht zu erzählen, dass man eben unter diesen Umständen vielleicht doch mal öfter einen Blick auf ein Kind wirft, was eventuell eine Besonderheit mitbringt, im Gegensatz zu Hans und Franz, die ohne Allergien, Krankheiten oder ähnliches durch die Gegend toben.Ausserdem geht es auch nicht darum, dass etwas falsch gemacht werden könnte, sondern darum, dass überhaupt nichts mehr gemacht werden will..
Das hat also nichts mit hineinsteigern und loslassen können und Vertrauen zu tun.
Pflegedienst, etc fallen leider flach, weil es ohne Behindertenausweis keine Möglichkeit gibt.
(Und ja, ich habe schon überall nachgefragt).
Trotzdem vielen Dank fürs Lesen.
Grüße
Loslassen ist hier wohl nicht das Problem Vera, sonst würden wir wahrscheinlich auch nicht beide arbeiten gehen, und unsere Tochter in der Obhut von Kindergarten oder Großeltern lassen, oder lassen wollen.
Nur sollte man sich auch darauf Verlassen können, dass die Obhut der Erzieherin, wie du schreibst jedem Kind gerecht wird, und ich glaube, ich brauche dir nicht zu erzählen, dass man eben unter diesen Umständen vielleicht doch mal öfter einen Blick auf ein Kind wirft, was eventuell eine Besonderheit mitbringt, im Gegensatz zu Hans und Franz, die ohne Allergien, Krankheiten oder ähnliches durch die Gegend toben.Ausserdem geht es auch nicht darum, dass etwas falsch gemacht werden könnte, sondern darum, dass überhaupt nichts mehr gemacht werden will..
Das hat also nichts mit hineinsteigern und loslassen können und Vertrauen zu tun.
Pflegedienst, etc fallen leider flach, weil es ohne Behindertenausweis keine Möglichkeit gibt.
(Und ja, ich habe schon überall nachgefragt).
Trotzdem vielen Dank fürs Lesen.
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Re: Hilfe der KiGa will nicht mehr..
14 März 2014 22:53
Warum habt ihr keinen Behindertenausweis?
Habt ihr nur 40%?
Mit einer Pumpe als Therapieform stehen euch eigentlich 50% zu.
So wie du schreibst, klingt es für mich so, dass ihr sehr unter Stress steht, sehr hohe Ansprüche habt und den Erzieherinnen nicht vertraut, bzw diesen Stress an Erzieher und Großeltern weitergebt. Dieser Eindruck könnte durch euer Agieren auch bei den Erzieherinnen im Kindergarten entstanden sein. Wenn man den Erzieherinnen immer wieder signalisiert, dass sie den eigenen Ansprüchen nicht genügen, erreicht man meiner Meinung nach das Gegenteil von dem, was man will und erschwert die Zusammenarbeit.
Dadurch könnten die Erzieherinnen auch Angst bekommen haben, dass im Falle menschlichen Versagens oder einer Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit, Regressansprüche eurerseits gestellt werden könnten bzw. Anklage gegen den Kindergarten erhoben werden könnten wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.
Ich kenne keine Erzieherin, die Wert darauf legt, dass ein Kind bewusstlos in der Ecke liegt.
Es ist keineswegs etwas schlechtes, hohe Ansprüche an sich selbst und andere zu haben, oftmals sind es aber die Umgangsformen bzw. missverständliche Kommunikation, die einer guten Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen im Wege steht.
Das sollte immer das Ziel zwischen Erzieherinnen und Eltern sein: eine gute Zusammenarbeit.
Wenn ihr denkt, dass eure Tochter einen besonderen Förderbedarf hat, solltet ihr beim Gesundheitsamt einen Antrag auf besonderen Förderbedarf stellen. Dann wird euer Kind im Kindergarten Integrationskind. Eine Erzieherin mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation wird für sie zuständig sein und neben ihr für maximal drei weitere Kinder bei einer Gruppenstärke von 18 Kindern.
Der Alltag von Erzieherinnen sieht leider oft so aus, dass es bei Krankheit von einer Kollegin keine Vertretung gibt. Dann ist eine Erzieherin mit bis zu 25 Kindern alleine. Überleg dir, wie es dann möglich sein soll, dass sie nur auf euer Kind achten? Kind XY hat sich weh getan und muss getröstet werden, Kind xx weint, weil es nach Hause möchte, Kind YY und YYX kloppen sich und bewerfen sich mit Spielzeug 4 weitere Kinder springen auf den Tischen herum und in diesem Moment bekommt eure Tochter ganz unbemerkt in dem Chaos eine Unterzuckerung... Könnte von euch dann als Aufsichtspflichtverletzung ausgelegt werden...
Solange ihr im Kindergarten anwesend seid, werden die Erzieherinnen es nicht für nötig halten euer Kind mehr zu beachten, weil es genug andere Dinge zu tun gibt.
Wenn der Kindergarten euren Ansprüchen nicht genügt, oder ihr die Erzieherinnen nicht für fähig erachtet, euer Kind mit Diabetes zu betreuen, bzw diese das nun nicht mehr wollen, solltet ihr euch nach einer anderen Einrichtung umsehen, die euren Ansprüchen gerecht wird.
Probleme mit dem Loslassen können auch durchaus Eltern haben, die arbeiten gehen. Denn der Wunsch danach zu arbeiten, hat ja in der Regel nichts mit den eigenen Gefühlen für das Kind zu tun.
Gruß Vera
Habt ihr nur 40%?
Mit einer Pumpe als Therapieform stehen euch eigentlich 50% zu.
So wie du schreibst, klingt es für mich so, dass ihr sehr unter Stress steht, sehr hohe Ansprüche habt und den Erzieherinnen nicht vertraut, bzw diesen Stress an Erzieher und Großeltern weitergebt. Dieser Eindruck könnte durch euer Agieren auch bei den Erzieherinnen im Kindergarten entstanden sein. Wenn man den Erzieherinnen immer wieder signalisiert, dass sie den eigenen Ansprüchen nicht genügen, erreicht man meiner Meinung nach das Gegenteil von dem, was man will und erschwert die Zusammenarbeit.
Dadurch könnten die Erzieherinnen auch Angst bekommen haben, dass im Falle menschlichen Versagens oder einer Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit, Regressansprüche eurerseits gestellt werden könnten bzw. Anklage gegen den Kindergarten erhoben werden könnten wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.
Ich kenne keine Erzieherin, die Wert darauf legt, dass ein Kind bewusstlos in der Ecke liegt.
Es ist keineswegs etwas schlechtes, hohe Ansprüche an sich selbst und andere zu haben, oftmals sind es aber die Umgangsformen bzw. missverständliche Kommunikation, die einer guten Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen im Wege steht.
Das sollte immer das Ziel zwischen Erzieherinnen und Eltern sein: eine gute Zusammenarbeit.
Wenn ihr denkt, dass eure Tochter einen besonderen Förderbedarf hat, solltet ihr beim Gesundheitsamt einen Antrag auf besonderen Förderbedarf stellen. Dann wird euer Kind im Kindergarten Integrationskind. Eine Erzieherin mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation wird für sie zuständig sein und neben ihr für maximal drei weitere Kinder bei einer Gruppenstärke von 18 Kindern.
Der Alltag von Erzieherinnen sieht leider oft so aus, dass es bei Krankheit von einer Kollegin keine Vertretung gibt. Dann ist eine Erzieherin mit bis zu 25 Kindern alleine. Überleg dir, wie es dann möglich sein soll, dass sie nur auf euer Kind achten? Kind XY hat sich weh getan und muss getröstet werden, Kind xx weint, weil es nach Hause möchte, Kind YY und YYX kloppen sich und bewerfen sich mit Spielzeug 4 weitere Kinder springen auf den Tischen herum und in diesem Moment bekommt eure Tochter ganz unbemerkt in dem Chaos eine Unterzuckerung... Könnte von euch dann als Aufsichtspflichtverletzung ausgelegt werden...
Solange ihr im Kindergarten anwesend seid, werden die Erzieherinnen es nicht für nötig halten euer Kind mehr zu beachten, weil es genug andere Dinge zu tun gibt.
Wenn der Kindergarten euren Ansprüchen nicht genügt, oder ihr die Erzieherinnen nicht für fähig erachtet, euer Kind mit Diabetes zu betreuen, bzw diese das nun nicht mehr wollen, solltet ihr euch nach einer anderen Einrichtung umsehen, die euren Ansprüchen gerecht wird.
Probleme mit dem Loslassen können auch durchaus Eltern haben, die arbeiten gehen. Denn der Wunsch danach zu arbeiten, hat ja in der Regel nichts mit den eigenen Gefühlen für das Kind zu tun.
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Re: Hilfe der KiGa will nicht mehr..
15 März 2014 07:56
Ich noch mal (Text war noch nicht lang genug) :silly:
Das ihr im September einen neuen Kindergarten habt, habe ich glatt übersehen. Vielleicht könnt ihr die Zeit mit einer Tagesmutter überbrücken? Es gibt ja sicherlich auch welche, die Erfahrung mit Diabeteskindern haben. Oder ihr schildert im neuen Kiga eure Situation und fragt, ob es eine Möglichkeit gäbe, eure Tochter schon früher aufzunehmen.
Viel Erfolg.
Das ihr im September einen neuen Kindergarten habt, habe ich glatt übersehen. Vielleicht könnt ihr die Zeit mit einer Tagesmutter überbrücken? Es gibt ja sicherlich auch welche, die Erfahrung mit Diabeteskindern haben. Oder ihr schildert im neuen Kiga eure Situation und fragt, ob es eine Möglichkeit gäbe, eure Tochter schon früher aufzunehmen.
Viel Erfolg.
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