Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch mitteilen, wie es bei uns momentan im KiGa läuft.
Wir haben den PAI abgeschlossen, das heisst, ich habe einen Unfallprotokoll vorbereitet (teilweise aus dem Internet Info gefunden, teilweise selber übersetzt). Dann haben wir diesen Protokoll an Medizinisches Zentrum für die Vorschulen und Schulen abgeschickt. Ein paar Wochen später wurden wir zum Gespräch mit einer Ärztin eingeladen. Sie hat das o.g. Schriftstück nicht nur akzeptiert, sondern gelobt, wie schön unser Arzt das ausgearbeitet hat.

Ich habe einfach aufgeschrieben, bei welchem Wert was zu tun ist und wann muss man den Notarzt rufen. Und zum Schluss hatten wir ein Gespräch mit der Ärztin und der Direktorin, die wichtigen Punkte wurden noch ein Mal durchgegangen. Ich sah aber schon an der Reaktion, wie es ihr zu viel wurde, die Ärztin war ganz locker und beruhigte sie, dass in ihrer Praxis nock kein Kind umkippte. Nun ab dann hatte sie ein offizielles Erlaubnis zu messen und im Notfall TZ zu geben.
Seitdem wurde ich 2 Mal angerufen, ein Mal war falscher Alarm, wie es sich im Nachhinein rausstellte (ich war aber dummerweise 20 km vom Ort enfernt). Wenn der BZ abrutschte, erfuhr ich erst, wenn ich ihn abholte, weil es 1/2 Stunde vorher passiert ist. Gestern z. B. war der BZ bei 69, dann haben sie schon TZ und 1/2 Müslieriegel ihm verpasst. Ok, ist nicht weiter dramatisch, aber sie haben vergessen, mir Bescheid zu geben, dass die Kinder Dreirad fahren. Ich hatte schon Erfahrung, dass Leonard an solchen Tagen weniger Insulin braucht.
Mit dem Geburtstagskuchen läuft weiterhin über Basal, ich habe damit positive Erfahrungen gemacht.
Mein Fazit: Es läuft einigermaßen, sie sind zwar momentan übervorsichtig, aber damit kann ich 2,5 Monate leben. An dieser Stelle möchte ich euch Mut machen, es lohnt sich, zu kämpfen.
Heute wartet noch eine Herausforderung anderer Art auf mich, die lieben Schwiegereltern kommen zu Besuch (rechtzeitig zum Leonardsgeburtstag und vor dem Streikanfang).
Liebe Grüße
Evgeniya