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Auf der suche nach dem kindergarten
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Auf der suche nach dem kindergarten
16 Aug. 2013 22:38Ich würde gerne ein paar Erfahrungen von euch hören.
Ich muss mich jetzt um einen Kindergartenplatz für Noemi kümmern. Sie wir nächstes Jahr im Juli drei.
Sind eure Kinder integrationskinder??
Unser DiaDoc meinte,dass sei kein muss, weil der Aufwand mit Pumpe so gering sei. Man müsste die erzieher nur damit vertraut machen.
Welche Vorteile haben wir durch einen integrationsplatz?
Hat jemand Erfahrung mit einem Pflegedienst, der in den Kindergarten kommt und sich um euer Kind kümmert?
Wann habt ihr erwähnt, dass die kleinen Diabetiker sind?
Schon am Telefon?
ich wäre wirklich dankbar für ein paar tips
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Re: Re:Auf der suche nach dem kindergarten
17 Aug. 2013 08:49Vorteil des I-Status ist auf jeden Fall, dass die Gruppe kleiner bzw mehr Erzieherinnen da sind. In der Gruppe meiner Tochter sind zB 12 Kinder, 4 davon integrativ (2 Pumpis, 1 Downie und 1 blindes Mädchen mit Entwicklungsverzögerung), 2 Erzieherinnen, 1 Praktikantin und eine Einzelfallhilfe extra für das blinde Mädchen.
Kurz, da vom Apfel mit Tapatalk
Diana
mit Greta (*06/2008, D seit 09/2011, CSII seit 10/2012 - AccuChek Spirit Combo mit Humalog)
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Re: Auf der suche nach dem kindergarten
17 Aug. 2013 09:34Jamie ist auch als Integrativkind, aber nicht wegen dem DM sondern weil er unter der Verdachtsdiagnose FKA läuft.
Im Kiga messen sie nur den BZ und ansonsten kommt 4x der Pflegedienst zum Bolen, korrigieren und wenn zusätzlich gespritzt wird oder der Katheter erneuert werden muss, fahr ich schnell hin (arbeite bei dem PD die meinen Sohn versorgen
Wir wollen aber jetzt für Jamie noch eine 1:1 Betreuung beantragen, weil er durch den Autismus doch mehr Aufmerksamkeit brauch als vorher gedacht.
Wenn dies nicht genehmigt wird, wird er wohl in den Heilpädagogischen Kiga wechseln.
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Re: Auf der suche nach dem kindergarten
19 Aug. 2013 21:19Wir hatten keinen I-Status. Das ist auch eigentlich nicht notwendig, allerdings fanden unsere Erzieher den Aufwand doch so groß, dass sie sich weigerten (und der Träger hatte etwas dagegen, dass sie sich engagieren, was es nicht leichter machte) Insofern drängten sie immer wieder zu dem Antrag, aber wir bekamen ihn nicht durch. Die Erzieher weigerten sich weiter. Ich denke, der I-Status hätte daran letztendlich auch ncihts geändert, aber wäre der I-Status direkt zu Anfang genehmigt gewesen, hätten sie keinen Grund zum meckern gehabt.
Wir hatten einen Pflegedienst, der 3x-täglich und nach Bedarf zum messen und bolen kam. Das war eher hinderlich, da die Erzieherinnen sich dadurch erstrecht zurückzogen und meinten, der PD wird es schon richten. Es gab keine Absprachen (bzw. wenn es Absprachen gab, dann ging alles schief, weil die Erzieher sich nicht in der Verantwortung sahen, sich daran zu halten)
Es kommt einfach darauf an, dass die Erzieher sich damit beschäftigen wollen und sich bereiterklären, die Aufgaben zu übernehmen ob mit oder ohne I-Status. Der I-Status bedeutet auch nur mehr Personal (bzw. kleinere Gruppen). Die Aufgabe bleibt die Gleiche.
Das größte Problem, das wir hatten war das Essen abwiegen. Das hat niemand übernommen und so bolte der PD munter drauf los und unser Kind aß selten das, was gebolt war. Das Abwiegen müssen die Erzieher übernehmen, egal wie stur sie scih stellen wollen. Auch mit PD.
LG
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Re: Auf der suche nach dem kindergarten
21 Aug. 2013 12:30ich habe bei der terminabspache am telefon noch nicht erwähnt, dass noemi DM hat.
allerdings hat der kindergarten sehr viel erfahrung mit integrationsplätzen (zur zeit 4 stück). da hoffe ich, dass sie uns nicht gleich schief angucken.
ich bin gar nicht so bedacht darauf einen I-platz zu bekommen. ich wäre auch einverstanden mit einem pflegedienst o.ä.
so lange ich dabei ein gutes gefühl habe und unsere kleine nicht das gefühl hat, dass sich viel um sie dreht. das mag sie nämlich nicht.
ich hatte auch schon gehört, dass eltern immer angrufen wurden und zum bolen hinkommen mussten...allerdings ist das für die arbeitende bevölkerung ja keine wirklich lösung
die absprachen zwischen PD und erzieherinnen sollten natürlich einwandfrei funktionieren.
in einem so erfahrenen kiga achten doch automatisch die erzieher auf hilfbedürftigere Kinder...also, ich würde das zumindest-allein schon damit nichts passiert.
da scheint das doch auch desinteresse zu sein. zumindest ein wenig ...
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Re: Auf der suche nach dem kindergarten
10 Sep. 2013 14:17unsere Tochter ist kein I-Kind. Wir haben wirklich Glück mit unserem Kindergarten, da alle Erzieherinnen an der Diabetes Schulung im Krankenhaus teilgenommen haben. Sie messen den BZ und geben den Bolus ab.
Zum Mittagessen kommt ein Pflegedienst. Das läuft super.
LG
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Re: Auf der suche nach dem kindergarten
11 Sep. 2013 14:23das Thema Kindergarten ist echt ganz schön heftig.
Wir haben sage und schreibe fast 60 Absagen wegen dem Diabetes bekommen.
Immer wieder auch der Hinweis, dass Sophia in ein I-Kindergarten gehört.
Ich musste dann zum Amtsarzt vom Gesundheitsamt, damit dieser prüft, ob wir einen I-Platz bekommen.
Er hat den I-Platz definitv abgelehnt, weil ein Diabetiker weder sprach- noch bewegunsfördernde Massnahmen braucht. Ebenso teilte er mir mit, dass er mir damit auch keinen Gefallen tuen würde, sondern es prinzipiell im Hinblick auf die SChulsuche besser ist, wenn Sophia keinen I-Platz bekommt.
Damals war ich echt stinksauer, weil wir keinen Platz gefunden haben.
Jetzt bin ich glücklich, weil wir nach langem Suchen endlich einen Kindergarten gefunden haben, der keine Berühurungsängste mit dem Diabetes hat.
Wir sind jetzt auch erst sein einer Woche dabei. Die Erzieherinnen haben an einer Schulung teilgenommen und gemeinsam erarbeiten wir jetzt einen Plan, was wann und wie zu tun ist.
Aber es war ein langer WEg bis zum Kindergarten. Also halte durch!!
Viel Glück!
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Re: Auf der suche nach dem kindergarten
11 Sep. 2013 21:24Ich möchte auch kurz unsere Erfahrungen schildern. Mein Sohn bekam Diabetes mit fast 5 Jahren. Er besuchte also schon einen Kiga. Ich hatte damals große bedenken ob sie Curtis weiter betreuen würden aber sie erklärten sich gleich bereit dazu. Im Nov.2012 bekamen wir die Diagnose und wir brauchten erstmal ne ganze Zeit bis wir selbst zurecht kamen. Ich begleitete unseren Sohn dann ca. 3 Monate täglich im kiga im wechsel mit meinem Mann. Und wir schulten so die Erzieher und konnten ihnen auch die Angst nehmen und uns natürlich auch. Eine Schulung im Kh gab es für die Erzieher nicht hätten sie aber haben können. Heut geht Curtis wieder 7 st. in den kiga. Das Mittag essen koche ich zu hause vor und schreibe den Erziehern genau auf was sie bei welchem BZ in die Pumpe eingeben sollen. Das abwiegen kann ich von den Erziehern nicht verlangen da in der Gruppe 20 Kinder sind. Mit dem Kaffee mache ich es genauso. Bis jetzt läuft alles super und ich bin den Erziehern unheimlich dankbar das sie Curtis und uns so unterstützen und helfen. Bei Problemen sind wir immer telef. zu erreichen. Curtis ist auch kein I Kind das wollte der kiga nicht genauso haben sie den Pflegedienst abgelehnt sie wollten es lieber selber lernen um im Notfall auch handeln zu können. Ich wünsche allen Eltern ein genauso tolles Erzieherteam das unsere kleinen ein halbwegs normales leben weiter führen können ohne Kiga wechsel.
Lg Denise
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Re: Auf der suche nach dem kindergarten
24 März 2014 08:41Ich wollte mal ein Feedback abgeben, dass bis jetzt ausschließlich positiv ist!!
Ich habe mir ja im Vorfeld viele, viele Gedanken gemacht, ob das mit dem Kita Platz klappt oder nicht.
Ich hatte alle Kindergärten bei uns angeguckt und mit den Leiterinnen gesprochen. Letztendlich habe ich mich für zwei entschieden, die bei der Anmeldung angegeben und von der Stadt meinen Wunsch kindergarten zugeteilt bekommen
Ab Juli besucht noemi nun pünktlich zum 3. Geburtstag den Kita !!!
Morgen habe ich dann das erste kennenlernen in der Gruppe in die sie kommt.
Eine kleinere Gruppe mit intergrationskindern,deren Erzieherin einen Partner mit DM hat und die auch schon ein Dia-Kind betreut hat.
Da im kindergarten das Essen von einer Köchin gekocht wird und die Kinder zu jederzeit frühstücken können ( steht immer bereit) stellt es hoffentlich kein Problem dar, wenn Noemi zwischen drin etwas essen muss.
Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht.
Momentan freue ich mich einfach darüber, das wir mit noemis Krankheit einfach noch nirgends auf größere Probleme gestoßen sind .
:silly:
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Re: Auf der suche nach dem kindergarten
25 März 2014 18:31und @ Mama von Sophia :60 Absagen wegen Diabetes sind der Hammer. Sehr traurig, dass heutzutage noch immer soviele Berührungsängste wegen Diabetes existieren.
Hier noch einmal Grundsätzliches zum Verständnis:
Integrationsplatz: Das sind Plätze für Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Solch ein Platz ist für Kinder mit Diabetes in der Regel nicht erforderlich, da sie ja keiner speziellen Förderung bedürfen.
Das ist natürlich auch ein wenig Auslegungssache... Ein Diabetikerkind muss ja lernen, mit seinem Diabetes zurechtzukommen, es muss den eigenen Körper gut kennenlernen und sich selber gut spüren, um Unterzuckerungen rechtzeitig zu erkennen. Es muss viel in Bezug auf Ernährung, Insulin und Nahrungsaufnahme lernen....
In einer Integrationsgruppe sind normalerweise 18 Kinder (wenn man von einem Alter von 3- 6 Jahren ausgeht), davon bis zu 4 Integrationskinder. es arbeiten 3 Erzieherinnen dort, davon eine mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation (oder eine Heilerziehungspflegerin)
In einer Nichtintegrativen Gruppe arbeiten 2 Erzieherinnen (oder 1 Erzieherin und eine Sozialassistentin) mit 25 Kindern.
So ist zumindest der Standart in Niedersachsen.
Letztendlich hängt es immer vom Engagement der Erzieherinnen ab, in welcher Gruppe ein Kind besser aufgehoben ist. Allerdings sehen sechs Augen wahrscheinlich mehr als 4...
Wenn ein Pflegedienst kommt, sollten meiner Meinung nach die Erzieherinnen trotzdem mit dem Messen des Blutzuckers vertraut sein. Unterzucker richtet sich ja nun einmal nicht nach den Zeiten des Pflegedienstes...
Gruß Vera
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