Ich muß jetzt unbedingt einmal ein großes Lob an unsere Schulen loswerden. Viel berichten hier von ihren vielen negativen Erfahrungen mit Schulen und Lehrern. Ich bin sehr dankbar , dass wir bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht haben. Daniel ist jetzt in die 7. Klasse des Gymnasiums in unserem Ort gekommen. Drei Tage vor Ende der ersten Klasse erkrankte er an Diabetes, die Klassenlehrerin hat sich von Anfang an super engagiert, sich selbst gut informiert und sich alles zugetraut.Niemals mußte ich bei Klassenausflügen mitfahren, sie wollte sofort die Notfallspritze in der Schule haben und hat mit der ganzen Klasse alles besprochen , was zu tun ist, wenn es Daniel nicht gut geht. Sie hat ihn aber stets gewähren lassen und sich nur eingeschaltet, wenn er sie brauchte. Als er dann aufs Gymnasium wechselte hatte ich schon Monate vorher Sorge, wie es nun kommen würde. Aber wir hatten wieder Glück, die ganze Schule stand dem allen sehr positiv gegenüber, es war natürlich anders und nicht mehr so behütet, aber er hatte nie Probleme, die Notfallspritze wurde wieder hinterlegt,eine ganz prima Sekretärin, alles super. Nun bekam er wieder eine neue Klassenlehrerin, Daniel sgte mir , ich müßte nicht mitkommen, um mit ihr zu reden, er könnte es allein. Was soll ich sagen, er kam gestern nach Hause, er sagte mir , die neue Lehrein hätte schon alles gewußt, sie hätte von der vorherigen Lehrein erfahren , dass er alles sehr gut im Griff hat, Daniel dürfe natürlich immer essen und trinken und sie würde sich auch ein bißchen damit auskennen und er solle immer sagen , was wichtig wäre. Heute war ich im Sekretariat, um Traubenzucker zu hinterlegen. Die Skretärin wußte wirklich gut über ihn bescheid, obwohl es auf dieser goßen Schule wirklich viele Kinder mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten gibt. Sie sagte mir, dass bei der Notfallspritze bald das Verfallsdatum ablaufen würde. Ich meinte darauf, ob ich denn überhaupt eine neue bringen sollte, ob sich überhaupt jemand trauen würde, diese Spritze einzusetzen. Daraufhin sagte sie zu mir, mehrere Lehrer hätten gesagt, dass sie sie auf jeden Fall einsetzen würden und sie selber auch.Und Daniel könnte auch sonst zu jeder Zeit zu ihr kommen. Ich habe mich wirklich gefreut und ihr gesagt, dass das alles nicht selbstverständlich wäre, und wie froh wir wären, dort zu sein.Entschuldigt, dass ich soviel geschrieben habe, aber ich wollte einmal zeigen, dass es auch das gibt. Libe Grüsse Rita
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