Hallo,
unsere Tochter wechselt Anfang August auch auf eine große Schule...
Ich mach´ mir da überhaupt keine Sorgen, sie erkennt eine evtl. Unterzuckerung
schon bei knapp unter 80 und macht alles ganz allein...
Die Lehrer werde ich am ersten Schultag auf den Diabetes hinweisen und eben
auch erklären, das Emma bei Bedarf essen bzw. trinken MUSS. Auch, das sie
ihr Handy immer in der Schule dabei hat. Selbstverständlich aber auf lautlos
gestellt und nicht zum herumspielen, sondern in der Schultasche.
Sollte ein/e Lehrer/in Probleme machen (was ich mir beim besten Willen nicht
vorstellen kann), wird er/sie über Sachen wie fahrlässige Körperverletzung
oder unterlassene Hilfeleistung informiert...
Bisher waren alle Lehrer sehr kooperativ und äusserst hilfsbereit wenn tatsächlich
mal kein Traubenzucker mehr in der Tasche war... Alle flitzen praktisch sofort los
und organisieren etwas. Da spielt die Angst wahrscheinlich eine große Rolle... wer
möchte schon eine ohnmächtige Schülerin in der Klasse liegen haben...
Da müsste man schon extrem ignorant sein, sollte tatsächlich das Essen/Trinken verweigert
werden... Ich habe von einem solchen Fall an unserer Schule noch nie etwas gehört
und es sind mehrere Kinder mit DM dort... und auch an der neuen Schule ist Diabetes
kein Fremdwort. Es waren schon mehrere betroffene Kinder dort.
Meine Sorgen in Bezug auf die neue Schule, drehen sich eher um Sachen wie Arbeitsverhalten
und Leistungsbereitschaft... :laugh:
LG Miriam