Hallo,
wir haben das Erlebnis Skikurs gerade hinter uns.
Marie hat den 2h Kurs besucht und ich bin dabei geblieben und habe mich gesonnt

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Ich bin wie folgt vorgegangen:
- beim Frühstück gegen 8:30h habe ich - je nach BZ - 0,5 BE weniger gebolt, als sie gegessen hat.
- 10h Skischulstart
- 11h kurze Pause. Da habe ich BZ gemessen, idR alles ok
- 12h Skischulende. Messen. Der BZ lag zwischen 90 und 180.
Nachts um 23h hatten wir alles zwischen 49 und 380 dabei. Ob das an Weihnachten, Aufregung oder den anstrengenden Aktivitäten durchs Skifahren lag - keine Ahnung.
Am Ende der Woche dann für mich ein Schreck, für Marie ein Erlebnis: Die Kinder sollten auf den Berg fahren, d.h. ich konnte nicht um 11h messen. An diesem Tag habe ich 1 BE weniger gebolt als sie gefrühstückt hat. Ergebnis war um 12h ein BZ von 123.
In der zweiten Woche sind wir selbst mit Marie gefahren, da habe ich normal gegen 12h gemessen und ggf. zu hohen BZ korrigiert. Ich habe lieber den BZ etwas zu hoch in Kauf genommen, als ne Hypo zu riskieren.
Den Skilehrern selbst habe ich nicht großartig etwas über Risiken erklärt. Ich habe ihnen gesagt, dass Marie Diabetes hat. Einer wußte, was das heisst und fragte, ob sie alles dabei habe. Das habe ich verneint, da sie ja noch nicht selbst messen kann. Alle Skilehrer wußten aber, dass Marie, wenn sie auf dem Berg seltsam drauf ist, sich auf die Piste legt und schlafen will oder total rum zickt, EINEN großen TZ essen soll. Diesen hatte ich in ihrer Brusttasche und das wusste Marie auch. Dazu ist es aber nicht gekommen.
Marie hat so schnell Skifahren gelernt, dass sie im nächsten Winter den Tageskurs belegen soll. Davor graust es mir schon, denn das bedeutet ggf. , dass ich mittags auf den Berg fahren muß, um das Mittagessen zu koordinieren. Naja, da mache ich mir dann im nächsten Herbst Gedanken drüber.
Also, trau Deinem Sohn das Skifahren zu. Ich würde halt mit dem Vormittagskurs anfangen, dann ist das Risiko überschaubar und Du kannst Dich langsam ran tasten.
Liebe Grüße,
Maja