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Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

TinaSchnecke
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Re: Aw: Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

04 Aug. 2011 11:09
#57681
Ja einen Gast mitnehmen finde ich ok, wenn es nur darum geht sich nicht die ganze Zeit allein um die Kinder kümmern zu müssen und was ich gelesen habe ist es auch akzeptabel vom Preis, aber ein Gast bekommt keine Behandlungen. Eine Kur soll ja nicht als Urlaub verstanden werden.
Wenn es nur darum geht sich zu erholen, ist man sicher in einem Familienhotel mit Kinderbetreuung besser aufgehoben.
Aber wie ich schon geschrieben habe, hat mein Mann eine Kur, also die Behandlungen, auch dringend nötig. Ich glaube, wenn beide Eltern eine Kur brauchen, weil die Kombination aus Arbeit, Kindererziehung, eigene Krankheiten und die der Kinder und vielleicht noch andere Faktoren sie an den Rand der Belastungsfähigkeit gebracht haben, dann wäre eine gemeinsame Kur für die ganze Familie am effektivsten.
Wahrscheinlich wird mein Mann aber die Erholungskur allein zu Haus bevorzugen ;-)

lg Tina

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Manu98
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Re: Aw: Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

04 Aug. 2011 16:06
#57685
Hallo Tina,
ich sinniere hier gerade so vor mich hin :huh: ... also: wenn es um die Erholung eines/ beider Elternteile geht, z.B. wg. eigener chronischer Erkrankungen, gibt es ja auch noch die Möglichkeit, eine Reha zu beantragen, mit Kids als Begleitperson... Aber gestaltet sich wohl dahingehend schwierig, eine Klinik zu finden, welche nicht "nur" Betreuung im Sinne von "Aufbewahrung" der Kinder während der Anwendungen der Eltern, betreibt. Genau das hat meine Freundin kürzlich erlebt, mit 4 Kindern, allerdings ohne Dm...
Ich war letztes Jahr in Mutter- Kind Kur mit beiden Kindern, war im Vorfeld auch sehr problematisch, zu überlegen, welche Art Kur/Reha sinnvoll ist, denn Reha für mich hätte keine Anwendungen für die Kids bedeutet, Reha für Manuel wg Dm und für mich hätte u.U. bedeutet, dass das NICHT zeitgleich läuft, er aber nicht alleine fahren wollte UND ich ja noch ein Kind hab (Kommentar des KK-Mitarbeiters auf die Frage, wie er sich denn die Betreuung meiner Tochter vorstelle/ bzw. meines Sohnes, wenn wir nicht zeitgleich in Reha gehen: "Wenn sie sich heute das Bein brechen und 6 Wochen ins Krankenhaus müssen, muss es ja auch gehen!" :evil: :evil: :evil: )
Also haben wir die Mutter Kind kur beantragt, mussten in ein AOK eigenes Haus auf Rügen, welches eigentlich toll war- aber von Dm 1 KEINE Ahnung hatte... Nachdem der Antrag aber erst nach heftigem Kampf und Widerspruch genehmigt wurde, war ich zu dem Zeitpunkt so fertig, dass mir das egal war... Und ich muss auch sagen, dass sich dort echt alle ganz viel Mühe gemacht haben!!
Allerdings war Manuel da ja schon 12- wenn auch Dm- Anfänger, aber schon recht selbständig...
Zur wirklichen Erholung muss man sowas aber glaube ich echt ohne Kids machen, allerdings mussten meine halt auch in einem Zimmer schlafen und das gab Mord und Todschlag :S ... aber alleine das nicht kochen müssen und die Putzfrau 2x/ Woche war herrlich! Und auch die Anwendungen B)
Alles nicht so einfach, aber jetzt bin ich eigentlich schon wieder soweit, dass ich aufgrund meiner chronischen Erkrankungen eine Kur/ Reha gebrauchen könnte... nur muss ich da wohl noch eine Weile warten :(
Herzliche Grüße, Heike

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kiki0905
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Re: Aw: Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

06 Aug. 2011 14:48
#57726
Es gibt auch Häuser die nehmen ab dem dritten Kind eine Begleitperson kostenlos mit auf, wäre das was für euch?

Ich persöhnlich habe in den letzten 2 Jahren Ablehnungen bekommen, werde aber nach den Ferien es nochmal versuchen. Ich möchte mit meinen 3 alleine fahren, weil ich einfach mal was anderes sehen möchte und Kontakt mit den anderen Müttern haben möchte. Meinen Mann hab ich schließlich immer. Und ihm tut die Kinderfreie Zeit auch mal gut.

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monday
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Re: Aw: Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

06 Aug. 2011 16:20
#57728
Hallo Heike,
eine Freundin von mir hat auch schon mal eine Kur mit der ganzen Familie gemacht, weil beide Elternteile auch kurbedürftig waren.
Bei uns damals war es so, dass in der Woche die Kinder ganztägig in der Kinderbetreuung waren. Am Wochenende wurden Ausflüge angeboten, zu denen man sich anmelden konnte. Man konnte aber auch auf eigene Faust etwas unternehmen. Es gab außerdem eine Turnhalle im Haus, die wir am Wochenende mit unseren Kindern stundenweise nutzen durften.
Ich habe auch so 2 Streithähne zu Hause, aber in der Kur war das tolle ja, dass sie die Apartmenttür aufgemacht haben und schon waren massen Kinder zum Spielen da, da bleib zum Streiten einfach keine Zeit. Die Zimmer waren bei uns so, dass die Kinder ein Kinderzimmer hatten und die Mütter eine Art Wohnschlafzimmer. Außerdem gab es Gemeinschaftsräume, wo wir Mütter uns gerade Abends auch viel aufgehalten haben, die mit kleineren Kindern haben einfach ihr Babyfon mitgenommen. Was ich mir vorher immer total schrecklich vorgestellt habe, waren die Mahlzeiten. In der Woche haben die Kindern aber eh im Kindergarten gegessen und nur das Abendessen war gemeinsam. (Auch die >Vorstellung fand ich schrecklich, ohne meine Kinder essen zu müssen _gemeinsame Mahlzeiten werden bei uns GROßGESCHRIEBEN.... aber da das Abendessen gemeinsam war und die anderen Essen getrennt war das eine gute Lösung). Wir waren auch nicht alle Familien in einem Riesen Esssaal, sondern auf mehrere kleinere Essräume verteilt. SO war das dann ganz gemütlich. Als mein Sohn einmal krank war konnte ich mein Essen mit auf´s Zimmer nehmen. Wir hatten mehrer Mütter mit ganz kleinen Kindern dabei. Ein Kind davon hatte Schwierigkeiten im Kindergarten zu bleiben und für diese Mutter war es dann auch sehr stressig.
Ich denke, dass hängt davon ab, ob das Kind schon mal woanders in Betreuung war (wenn man das rechtzeitig palnt, kann man das ja ein bisschen üben bis zur Kur) und wie anhänglich das Kind ist, aber auch, wie bereit die Mutter ist loszulassen und ihr Kind dort zur Betreuung zu überlassen. Dabei spielt natürlich auch der Eindruck eine Rolle, den die Mutter von den dort arbeitenden Erzieherinnen hat. Und wie die Erzieherinnen beim Erstkontakt auf Mutter und Kind zugehen.
In der Gruppe bei uns, wo die ganz Kleinen untergebracht waren (sie waren nach Alter in verschiedenen Gruppen untergebracht) und eben dieses Kind, was viel geweint hat, wirkten die Erzieherinnen sehr bequem.
Im Haus arbeitete eine Diabetesärztin, die hat von meiner Großen glaube ich einiges gelernt, von Pumpentherapie hatte sie keine Ahnung. Aber dadurch waren schon öfter mal Kinder mit Diabetes im Haus und die Erzieherinnen waren geschult und kannten sich auch aus.
Es waren in unserer Gruppe viele Mütter mit drei oder mehr Kindern, die hatten dann meist auch kleinere Kinder. Mir hat es dort sehr gut gefallen und ich habe mich auch gut erholt. Aber auch ich denke, dasss der Erholungsfaktor von der Bereitschaft abhängt sich einzulassen. Die, die sich eingelassen haben und vorher keine Erwartungen hatten (bei einigen dachte man, die haben einen Hotelurlaub erwartet), haben sich auch gut erholt.
Viele der Kinder hatte auch Kurbedarf wegen ADHS oder Schwierigkeiten im Sozialen Bereich. Bis auf einem 13 Jährigen Mädchen hat man das von 120 Kindern keinem angemerkt. Man muss ja bedenken, dass ganz viele Arbeitsbereiche wegfallen, die wir Mamas noch eben nebenbei erledigen wie Kochen Putzen...das allein ist für mich schon immer Entspannung...und wenn wir Mütter entspannt sind, sind unsere Kinder das auch...
Ach ja, die Mütter, wo die Väter zu Besuch gekommen sind, haben ausnahmslos hinterher gesagt, das hätte gestört,d as würden sie nicht wieder so machen. Sie waren ja sonst Teil der Gruppe und wir hatten unseren Ablauf und unsere Aktivitäten und plötzlich waren da dann Väter, die erwartet haben, dass die Frauen Zeit für sie haben und die ja nicht Teil der Gruppe waren. (Wenn die Väter von vorneherein mitkommen ist das bestimmt anders, aber dan bekommt man wahrscheinlich auch nicht so den Zugang zur Gruppe, weil man den Bedarf zum "Außen"Kontakt gar nicht hat, das ging auch einer Kollegin von mir so, die mit einer Freundin in Kur gefahren ist, sie hatte keinen Erholungsfaktor man nimt dann aj auh die Probleme von zu Hause mit und kann sie nicht mal mit Abstand betrachten...)
Fazit: ich kann die nur empfehlen, es zu versuchen, ich zehre da heute noch von, die Kur ist 3 1/2 Jahre her...
Lieben Gruß Vera

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leni05
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Re: Aw: Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

09 Aug. 2011 19:07
#57802
Hallo,

ich war gerade mit meiner Tochter (9) seit 2 Jahren Typ1 in der Kinder-Reha-Klinik am Nikolausholz in Bad Kösen.

Dort werden Mama und Kind getrennt bestens über Diabetes geschult. Die Kinder sind im Kinderland (ausser zu den Mahlzeiten) besten aufgehoben.Auch die Begleitkinder.
Auch bei Kindern die sich "zoffen" gibt es Hilfe durch Psychologische Betreuung dann wird ein "Triple P" Erziehungskurs angeboten.

Es waren auch Leute dort mit 2 Kleinkindern die die Oma mit hatten.Inwieweit die RV das übernimmt (keine Ahnung)

Schaut einfach mal auf die Internetseite, die Kurdauer ist zunächst 4 Wochen und nach Altersstufen aufgeteilt Termine sind auf der Seite zu finden. Meine beiden streiten auch dauernd, 4 Jahre Altersunterschied
und die kleine ist Zuhause sehr anstrengend doch die 4 Wochen zusammen liefen erstaunlich gut.
Das war keine Mutter-Kind Kur sonder wegen Diabetes fürs Kind die Reha und ich dabei als Begleitperson. Eine Frau in unserer Gruppe sagte Sie wäre schon 2x auf Sylt gewesen, doch in Bad Kösen wäre es einfach anders und besser.

LG Heike H

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delphyine
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Re: Aw: Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

12 Aug. 2011 08:22
#57862
Ich war letztes Jahr mit zwei Kids zur Kur. Trotz mieserabler Betreuung des DM habe ich mich dort erstaunlich gut erholen können. Meine Kids streiten zwar nicht, aber wir hatten schon massive Probleme beim Katheter setzen, beim Essen etc. In der Kur konnte aufgrund der fehlenden Erfahrung zwar leider nichts gemacht werden, aber die Erholung hat mir erstmal Kraft gegeben, den nächsten Schritt zu gehen. Allein die Gespräche mit anderen haben da schon Wunder gewirkt. Wir haben eine Erziehungshilfe beantragt und waren uns auch beide einig, dass das hilfreich wäre. Das ist so eine Art Super-Nanny, die einmal die Woche kommt (zweimal die Woche war genehmigt, aber ganz so arg sind unsere Probleme nicht, sie war dreimal da und alles ging wieder, jetzt kommt sie noch hin und wieder und schaut, ob wir die Verhaltensmuster so beibehalten können. Es ging bei uns viel darum, die Krankheit zu akzeptieren.) Das wäre vielleicht für dich auch eine Option, wobei ich wirklich sagen muss, dass ich vor der Kur einige Dinge anders gesehen habe und mich wohl nicht so darauf hätte einlassen können.

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Wenke
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Re: Aw: Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

09 Sep. 2011 13:58
#58668
Hallo, noch mal danke für all eure Antworten. Ich hatte zu diesem Beitrag nichts mehr geschrieben, weil wir eine Weile in Urlaub waren, dann der übliche Stress (Schule) usw.

Gestern erzählte mir eine andere Mutter, die wir von der Pumpeneinstellung kennen (sie hat ebenfalls 3 Kinder, der Mittlere (5) hat DM) von ihrer Mutter-Kind-Kur, zu der sie mit den Kindern im August diesen Jahres war. (Hallo Nathalie, viele Grüße, falls du doch mal wieder online bist!)

Ihre Erzählung hat mich doch ziemlich abgeschreckt. Sie waren in Bayern: schöne Landschaft, schönes Zimmer, für das eher herbstliche Augustwetter kann keiner was... aber:

Ihr Hausarzt hat die Kur "verordnet" wegen Erschöpfung und was man eben so hat, wenn man drei kleine Kinder und davon eins davon Diabetes hat. Und was war's mit der Erholung?

Na ja... schon im Vorfeld hat man ihr gesagt, dass man dort mit Insulin nichts zu tun haben wolle, sie sich also ums KH-Berechnen und Bolen selber kümmern müsste. Das hat sie gerade noch geschluckt (obwohl ich finde, dass das die Erholung schon arg schmälert), aber vor Ort hieß es dann, ihr Mittlerer dürfe zwar, wie die beiden gesunden Geschwister,200 in die normale Kinderbetreuung, aber sie müsse immer in der Nähe bleiben, weil ihnen das Unterzuckerungsrisiko zu groß sei.
Sie musste zwar nicht daneben sitzen, durfte aber das Gelände der Kurklinik nicht verlassen. Die Walking-Gruppe, an der sie so gern teilnehmen wollte, war z.B. gestrichen. Gewalkt wurde im Wald, das war zu weit weg. BZ-messen und dem Jungen gegebenenfalls etwas zu essen geben wollte niemand, auch nicht das im Haus befindliche Fachpersonal. Es hieß nur: "Mit Typ 1 kennen wir uns nicht aus."

Erst in der letzten Woche durfte sie dann doch zum walken, weil ihr Sohn sich so hervorragend "integriert" hätte. Natürlich hat er sich "integiert", abgesehen vom DM ist er ja auch "total normal" und geht seit 2 Jahren in der Kiga (wo's übrigens prima läuft). Mit dem Unterzuckerungsrisiko hat diese "Integration" freilich auch gar nichts zu tun.

Als ich meinem Mann davon erzählte, meinte der nur: "Na super! Wie soll man sich denn da erholen? Wenn ich in der Kur, genau wie zu Hause von früh morgens bis Mitternacht messen, wiegen, bolen muss, dann kann ich auch gleich daheim bleiben!"
Da nützt es dann leider auch nichts, wenn die Mutter loslassen kann, aber gar nicht darf.

Das hat mich beim Thema Kur jetzt nicht gerade ermutigt. Na schau'mer mal.

LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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Wenke
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Re: Aw: Mutter-Kind-Kur mit 3 Kindern, wie geht das?

10 Sep. 2011 12:39
#58692
Wenke schrieb: Hallo, noch mal danke für all eure Antworten. Ich hatte zu diesem Beitrag nichts mehr geschrieben, weil wir eine Weile in Urlaub waren, dann der übliche Stress (Schule) usw.

Gestern erzählte mir eine andere Mutter, die wir von der Pumpeneinstellung kennen (sie hat ebenfalls 3 Kinder, der Mittlere (5) hat DM) von ihrer Mutter-Kind-Kur, zu der sie mit den Kindern im August diesen Jahres war. (Hallo Nathalie, viele Grüße, falls du doch mal wieder online bist!)

Ihre Erzählung hat mich doch ziemlich abgeschreckt. Sie waren in Bayern: schöne Landschaft, schönes Zimmer, für das eher herbstliche Augustwetter kann keiner was... aber:

Ihr Hausarzt hat die Kur "verordnet" wegen Erschöpfung und was man eben so hat, wenn man drei kleine Kinder und davon eins davon Diabetes hat. Und was war's mit der Erholung?

Na ja... schon im Vorfeld hat man ihr gesagt, dass man dort mit Insulin nichts zu tun haben wolle, sie sich also ums KH-Berechnen und Bolen selber kümmern müsste. Das hat sie gerade noch geschluckt (obwohl ich finde, dass das die Erholung schon arg schmälert), aber vor Ort hieß es dann, ihr Mittlerer dürfe zwar, wie die beiden gesunden Geschwister,200 in die normale Kinderbetreuung, aber sie müsse immer in der Nähe bleiben, weil ihnen das Unterzuckerungsrisiko zu groß sei.
Sie musste zwar nicht daneben sitzen, durfte aber das Gelände der Kurklinik nicht verlassen. Die Walking-Gruppe, an der sie so gern teilnehmen wollte, war z.B. gestrichen. Gewalkt wurde im Wald, das war zu weit weg. BZ-messen und dem Jungen gegebenenfalls etwas zu essen geben wollte niemand, auch nicht das im Haus befindliche Fachpersonal. Es hieß nur: "Mit Typ 1 kennen wir uns nicht aus."

Erst in der letzten Woche durfte sie dann doch zum walken, weil ihr Sohn sich so hervorragend "integriert" hätte. Natürlich hat er sich "integiert", abgesehen vom DM ist er ja auch "total normal" und geht seit 2 Jahren in der Kiga (wo's übrigens prima läuft). Mit dem Unterzuckerungsrisiko hat diese "Integration" freilich auch gar nichts zu tun.

Als ich meinem Mann davon erzählte, meinte der nur: "Na super! Wie soll man sich denn da erholen? Wenn ich in der Kur, genau wie zu Hause von früh morgens bis Mitternacht messen, wiegen, bolen muss, dann kann ich auch gleich daheim bleiben!"
Da nützt es dann leider auch nichts, wenn die Mutter loslassen kann, aber gar nicht darf.

Das hat mich beim Thema Kur jetzt nicht gerade ermutigt. Na schau'mer mal.

LG Heike

Äh... da ist ja ein übler Tippfehler: denkt euch die "200" in der Mitte einfach weg. Keine Ahnung, wo die herkam.

LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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