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Vorstellung und Fragen 👋🏼
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Vorstellung und Fragen 👋🏼
11 Sep. 2025 14:14ich möchte uns kurz vorstellen und ein bisschen was aus unserem neuen Alltag erzählen.
Die Diagnose traf uns wie ein Schlag. Sicher geht/ ging es allen so. Noch befinden wir uns im Krankenhaus, an Tag 9. Aussicht auf Entlassung dann nächste Woche. Paul hat die YpsoPump bekommen. Wir finden uns damit bereits gut zurecht. Recht schnell haben wir uns an den veränderten Alltag mit abwiegen und rechnen, aufpassen, beobachten und Schlafdefizit gewöhnt. Was mir als Mutter noch große Sorgen bereitet, ist die Eingliederung in den Kindergartenalltag. Das Vertrauen in die betreuenden Personen abzugeben, im Moment für mich unvorstellbar. Ein Pflegedienst? Das dauert sicher und soll ja auch nicht für immer sein. Gerade zu Beginn die ständigen Arztbesuche. Wie händelt man die alles mit nur 15 Kind-krank-Tagen?? Fragen über Fragen..
Ich würde mich freuen, wenn man sich ein bisschen austauschen könnte!
Liebe Grüße, Pauls Mama 🌸
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Re: Vorstellung und Fragen 👋🏼
11 Sep. 2025 14:40ich finde, dass ihr das super macht und du stellst genau die richtigen Fragen. Paul kann sehr glücklich sein so tolle Eltern zu haben, die so schnell damit umgehen gelernt haben. Das erstmal vorweg. Ihr schafft das und auch wenn es im Moment noch alles unvorstellbar erscheint. Es wird vom Tag zu Tag leichter.
Habt ihr einen Sensor und könnt ihr die Werte auch auf eurem Handy weiterleiten? Wenn noch nicht, dann fragt bitte in der Klinik.
Das macht vieles einfacher, denn dann könnt ihr auch auf Entfernung die Werte überwachen und das gibt gefühlt schon mehr Sicherheit.
Im Kindergarten sollte es eine Schulung zu diesem Thema geben, sofern Paul der erste mit Diabetes ist. Es gibt da unterschiedliche Träger, die sowas anbieten. Es hilft sehr, wenn die Erzieherinnen geschult werden, denn dann sind sie eher bereit die Verantwortung mit zu übernehmen.
Wir haben im Kindergarten die Mahlzeiten immer vorher abgefragt und den Bolus entsprechend berechnet. Sodass die Mahlzeiten entsprechend nur abgewogen werden mussten.
Aber kommt erstmal zu Hause an und bis dahin werdet ihr noch viel erfahrener und könnt das auch gut auf eure eigene Art regeln.
Pauls Diabetes ist jetzt Teil eurer Familie. Uns hat es geholfen, als wir uns vorgestellt haben, dass es ein neues Familienmitglied ist und jetzt bei uns wohnt. Und jeder hat mal gute und mal schlechte Tage.
Ich wünsche euch viel Kraft und Zuversicht. Ihr seid damit nicht alleine und zum Glück gibt es heute so gute technische Möglichkeiten.
Paul kann alles machen, was er sich wünscht. Unser Großer ist jetzt in der 2ten Klasse und wir sprechen nicht mehr täglich darüber, denn meistens läuft alles automatisch nebenher.
Wo kommt ihr denn her?
Vielleicht findet ihr jemanden in der Umgebung, der auch Diabetes hat, mit dem ihr euch austauschen könnt.
Alles Gute!
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Re: Vorstellung und Fragen 👋🏼
11 Sep. 2025 15:21Ich bin da wohl eher Typ Kontrollfreak und eh ich nicht weiß, dass alles seinen Gang geht, kann und werde ich nicht in Ruhe zur Arbeit zurückkehren. Bis dahin werden wir aber noch viel lernen..
Wir wohnen in der Nähe von Magdeburg..
LG
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Re: Vorstellung und Fragen 👋🏼
11 Sep. 2025 16:13Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Vorstellung und Fragen 👋🏼
11 Sep. 2025 16:18Das ist ein guter Tipp mit der Belohnung! Morgen ist wieder Katheterwechsel..
Das Handy ist schon da, aber es wird noch etwas dauern eh wir es so nutzen können.
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Re: Vorstellung und Fragen 👋🏼
11 Sep. 2025 16:36Nach nur 9 Tagen steht nach so einer Diagnose alles Kopf. Es gibt viele Fragen und sehr unterschiedliche Antworten, weil es drauf ankommt wie alt das Kind ist und ganz beträchtlich vom Umfeld.
Daher betrachte meine Worte immer nur als Ausschnitt und nicht als in Stein gemeiselt, denn es verändert sich von Jahr zu Jahr ständig etwas. In der Forschung, in der Entwicklung und in der Gesellschaft. Mein Sohn bekam mit 14 Monaten die Diagnose, ist jetzt 20 Jahre alt und hat mir neulich anvertraut, dass er konkrete Auszugspläne hegt.
Wie steinig der Weg werden könnte oder wie unbeschwert, ist damals und heute
sehr individuell. Ob Land oder Stadt, ob beide Eltern arbeiten wollen, können oder müssen.Jeder Beruf bringt andere Voraussetzungen mit sich und damit steht und fällt alles.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Pflegedienst gebraucht wird, ist sehr hoch, da Diabetes ein sehr komplexes Wissen erfordert. Die Spanne an Vorwissen vom Personal kann zwischen Profi und absoluter Laie liegen. Das Gleiche gilt für Vorurteile und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen.
Weiß die Kita schon Bescheid? Wenn ja, wie war die Reaktion?
Mutmaßen bringt nicht viel. Erst wenn du persönlich mit der Kita gesprochen hast, wie der Start gemeistert werden könnte, kannst du planen was es braucht, um das zu meistern.
LG Michaela
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Re: Vorstellung und Fragen 👋🏼
11 Sep. 2025 17:12Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Vorstellung und Fragen 👋🏼
12 Sep. 2025 11:34 - 12 Sep. 2025 11:38Man muss erst einmal herausfinden was für ein Hypotyp es ist. Jeder hat so seine eigenen Symptome, wie sich das anfühlt und wie die Eskalationsstufe nach unten geht. Und die Worte, die die Kids dafür finden.
Das ist Detektivarbeit vom Feinsten.
Die Sorge ist groß, richtig zu reagieren und nichts falsch zu machen.
Man erhofft sich einfache Anworten.
Dabei ist vieles eine reine Beobachtungssache.
Da ich geübt und das Hintergrundwissen habe, war ich nach 14 Tagen drin und hatte den Diabetestyp gecheckt. Für den Charakter brauchts etwas länger.
Das ist eigentlich was sehr Gutes, denn die Erzieher kennen dein Kind bereits. Sie wissen ganz genau, wie es in unterschiedlichen Situationen reagiert.
Das ist mega!
Ich sehe schon aus 20 Meter Entfernung, wenn eine Situationen schwierig wird, weil ich die Bewegungsmuster aller Kinder kenne. Ihre Mimik, Gestik und Stimmlagen.
Mein letztes Begleitkind hatte ein generelles Problem das Gleichewicht zu halten und trotzdem wusste ich schon aus weiter Ferne, allein von der Gangart, ob was im Busch ist.
Man merkt das als Mutter auch. Sie werden aufgedreht, müde oder zickig und das in einer für sie bestimmten Reihenfolge.
Das Wissen um den Diabetes mag komplex sein, aber das Kind gut zu kennen ist schon mal die halbe Miete für einen guten Neubeginn.
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