Guten Abend,
also als "Zielwert" ist 120 eingespeichert (und der lässt sich, aus welchen Gründen auch immer, "leider" nicht höher einstellen, was für solche frickeligen Remissionsphasen vielleicht von Vorteil wäre ... keine Ahnung, kann es ja nicht testen.
Zielwert habe ich deswegen in Klammern gesetzt, weil ich noch nicht ganz verstanden habe, wie die Pumpe arbeitet. Wir hatten gestern die Situation, dass unser Sohn abends, so 2 Stunden nach dem Abendessen, vom BZ-Wert noch recht hoch war. Normalerweise machen wir ja den SG-Modus nachts aus (funktioniert bisher prima), aber ich dachte mir, wir lassen den Wert jetzt mal von der Pumpe korrigieren.
Hat auch gut geklappt, aber die hat ihn dann auch so präzise auf 70 mg/dl runtergebracht, dass es schon sehr nervenaufreibend war. Saß tatsächlich wie auf glühenden Kohlen und musste mich die ganze Zeit zusammenreissen, ihm jetzt nicht 0,25 - 0,5 KE zu geben. Eine ähnliche Situation hatten wir auch heute Mittag. Bis auf 69 mg/dl runter.
Der heutige Tag lief eigentlich super. Gab das erste mal keine richtige Unterzuckerung (der echte Blutzuckerwert bei dem Sensorwert von 69 mg/dl lag bei 88 mg/dl oder so). Das Vertrauen in die Pumpe hat sich ein wenig gebessert und ich bin gewillt den SG-Modus immer ein wenig länger und ggf. am Wochenende auch mal nachts durchlaufen zu lassen.
Was ich nicht verstehe, ist wieso die Pumpe bei einem Zielwert von 120 mg/dl so darauf beharrt, den Träger auf 70 mg/dl runterzupushen. Wenn ich bei mir einen Wert von U90-80 erreiche, dann greife ich eigentlich schon zum Saft/Traubenzucker (bei mir). Und jetzt muss man ja eigentlich bis 70 mg/dl die Füße still halten, damit das Teil sinnvolle Daten kriegt.
Naja, es ist zumindest schon mal ein Lichtblick.
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