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Ab wann nach Korrektur ist Messen aussagekräftig?

niki2010
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Re: Ab wann nach Korrektur ist Messen aussagekräftig?

16 Feb. 2015 16:39
#95582
Hallo Verena,
bei uns hat tatsächlich das Ende der Remi eher zu einer Stabilisierung der Werte geführt, soweit man in dem Alter des Kindes davon sprechen kann. Es gibt einfach viel zu viele Einflüsse, die den Blutzucker beeinflussen.
Ich kann verstehen, dass du jetzt am Anfang noch sehr ängstlich bist. Das waren -denke ich- die meisten Eltern am Anfang.
Mit der Zeit wird dir nichts anderes übrig bleiben, als gelassener zu werden, denn das Schlafdefizit wird ohnehin immer größer. Die Kunst ist es dann trotzdem noch ausreichend schlafen zu können.
Um die nächtliche Messung kommen wir leider auch nicht herum. Wenn die Werte mehrere Nächte hintereinander zu hoch sind, so liegt es bei euch vermutlich an der KH- bzw. Baseleinstellung, so dass ihr Veränderungen vornehmen müsst, um eine Besserung herbeizuführen.
Wir haben bislang nach der Manifestierung noch nie Ketone in einem problematischen Bereich gemessen und messen daher die Ketone nicht bereits bei jedem Wert über 250, sondern erst, wenn dieser sich nicht nach unten korrigieren lässt.
Die größere Gefahr geht bei uns eher von Hypos aus, da die Hypowahrnehmung tagsüber nur zum Teil und nachts gar nicht vorhanden ist.

LG

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Re: Ab wann nach Korrektur ist Messen aussagekräftig?

16 Feb. 2015 19:53
#95586
In der Diabetesambulanz kriegt man ja meist das Gefühl, man müsse es eigentlich ohne Nachtmessung schaffen. Ich finde das ist bei kleinen Kindern kein realistisches Ziel (wenn einem eine gute nächtliche BZ Einstellung wichtig ist). Aber 22 Uhr plus eine Nachtmessung kann man schaffen. Bei einer Korrektur um 22 Uhr finde ich durchaus auch 2 Nachtmessungen im normalen Rahmen, aber eben nicht nach einer Stunde.
Nein, so einfach wie in der Remissionsphase wird es später nicht mehr, man kann und weiß nur mehr. Plötzlich steht bei den hohen Werten auch gerne eine 3 statt nur einer 2 vorne, Resistenzen treten deutlich häufiger auf und auch die wunderschönen Nüchternwerte verschwinden leider...
Aber mit Wissen kann man sehr viel ausgleichen - so haben wir nur noch sehr selten Werte über 200 mg/dl und der HbA1c liegt im gesunden Referenzbereich, das habe ich in der Remissionsphase (unter "ICT") nicht geschafft.
Gruss, Lena

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VerenaH
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Re: Ab wann nach Korrektur ist Messen aussagekräftig?

17 Feb. 2015 09:13
#95591
ja mein Ziel - so wie es mir der Arzt auch vorgeschlagen hat - wäre dann mal nur eine Messung nachts zwischen 2-3 Uhr, lt. Diabetologe passiert danach "nicht mehr viel", hat sich bislang auch gut bestätigt, ab 3 Uhr messe ich tatsächlich nich tmehr. Aber die Mitternachtsmessung könnte man evtl. mal weglassen.
Gestern habe ich nun wieder zu viel korrigiert, da hatten wir dann um 22 Uhr 69, da musste das Jubin herhalten :)

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Re: Ab wann nach Korrektur ist Messen aussagekräftig?

17 Feb. 2015 10:01 - 17 Feb. 2015 10:12
#95592
Noch vergessen:
Das war auch eine Frage die ich dem Diabetologen gestellt habe, warum steht in jedem Diabetikerausweis dass man im Falle einer Bewusstlosigkeit erst mal Zucker geben soll - wie will ich denn wissen ob der nicht im diabetischen Koma ist und ich ihn dann ins Jenseits befördere?! Wobei der Arzt meinte bei solchen Werten würde das dann auch keine Rolle mehr spielen.
Einem wirklich bewusstlosen! Diabetiker gibt man überhaupt nichts oral, auch keinen Traubenzucker.
Hier ist die Gefahr einer sog. Aspiration größer als der Nutzen.
Wenn Glucagon zur Hand, wird Glucagon gegeben, dann ist aber auch noch Zeit für eine Messung vorher (die Person ist ja schon bewusstlos). Ansonsten wird der Rettungsdienst/Notarzt alarmiert. Wie jede andere bewusstlose Person in stabile Seitenlage bringen.
Anders sieht es aus bei einem Diabetiker der psychisch/physisch auffällig ist (sprich: er reagiert noch und kann v.a. noch schlucken). Hier sofort Traubenzucker etc. geben (am besten in flüssiger Form, also z.B. Cola in kleinen Schlucken einflößen) und erst dann messen. Wenn die Ursache eine Hyperglykämie war, spielt die Traubenzuckergabe keine wesentliche Rolle mehr.
Gruss, Lena
Letzte Änderung: 17 Feb. 2015 10:12 von .

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SandrineBlue



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Re: Ab wann nach Korrektur ist Messen aussagekräftig?

17 Feb. 2015 12:53
#95600
Ich finde es vor allem echt schwierig, dass es wirklich Pumpenträger gibt, die keine Erfahrung mit Pen/ Spritze haben... Es kann jederzeit mal zu so einer Situation kommen und dann ist es halt ziemlich blöd, wenn man da auf gar keine Erfahrungen zurückgreifen kann. Ich musste in 14 Jahren Pumpentherapie auch nur sehr vereinzelt kurzzeitig mit Pen/ SPritze spritzen, aber das waren echt die Situationen, wo ich ohne eben echt aufgeschmissen gewesen wäre...
Zur Wirkdauer/-kurve: Ich selbst habe Apidra, und ich habe die Wirkzeit des aktiven Insulins mittlerweile auf 4 Stunden hochgestellt, da mich die erneute Korrektur die der BolusExpert vorschlägt sonst total in eine Hypo treibt. Ich kenne einige Typ1er (überwiegend allerdings junge Erwachsene) und da sind die Wirkmuster schon sehr unterscheidlich. Bei dem einen wirkt das Insulin echt schnell, bei anderen (wie mir leider ;) ) lässt die Wirkung der Korrektur manchmal mehr als 1 Stunde auf sich warten (bis wirklich ein signifikanter abfall des BZ zu erkennen ist...)

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