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Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

KaiLi
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Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

11 Juli 2014 17:53
#92652
Hey ich verwende seit langem eine Insulinpumpe, 5 Jahre lang die Accu Chek Spirit und seit einem halben Jahr die Medtronic Paradigm Veo.

Immer wieder sammelten sich bei meinen Ampullen Luftbläschen am Ampullenrand an. Teilweise wurde mir richtig schlecht wenn diese in den Katheter gelangten.

Seit kurzem habe ich eine Lösung gefunden: In jeder Flüssigkeit ist Luft gelöst, auch im Insulin. Ich setzte meineme gefüllten Ampullen für ein bis zwei Wochen (bis zur Verwendung) unter eine Vakuumglocke und erzeuge in dieser einen Unterdurck. Dadurch entgast das Insulin und die Mikroluftbläschen vereinen sich zu einer großen Luftblase. So habe ich seit drei Monaten keierlei Probleme mehr mit Luftblasen ;)

Wer ähnliche Probleme hat kann sich gerne bei mir melden, ich helfe gerne :)

Freundliche Grü0e aus Ostfiresland :)

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KaiLi
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

11 Juli 2014 21:31
#92654
Hey ich verwende seit langem eine Insulinpumpe, 5 Jahre lang die Accu Chek Spirit und seit einem halben Jahr die Medtronic Paradigm Veo.

Immer wieder sammelten sich bei meinen Ampullen Luftbläschen am Ampullenrand an. Teilweise wurde mir richtig schlecht wenn diese in den Katheter gelangten.

Seit kurzem habe ich eine Lösung gefunden: In jeder Flüssigkeit ist Luft gelöst, auch im Insulin. Ich setzte meineme gefüllten Ampullen für ein bis zwei Wochen (bis zur Verwendung) unter eine Vakuumglocke und erzeuge in dieser einen Unterdurck. Dadurch entgast das Insulin und die Mikroluftbläschen vereinen sich zu einer großen Luftblase. So habe ich seit drei Monaten keierlei Probleme mehr mit Luftblasen ;)

Wer ähnliche Probleme hat kann sich gerne bei mir melden, ich helfe gerne :)

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EgonManhold
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

11 Juli 2014 22:12
#92655
Hallo KaiLi,

nicht jeder wird solch eine Vakuumglocke anwenden können.
Eine m.E. einfachere Lösung des Problems ist, das Insulinfläschchen vor dem befüllen der Pumpenpatrone mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur aufzubewahren.

Ich habe mir angewöhnt -und auch den Pat. so vermittelt- immer zwei Fläschchen bei Raumtemperatur aufzubewahren, so dass immer entsprechend ausgegastes Insulin für die Pumpenpatronenfüllung zur Verfügung steht.

Gruß, Egon
Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....

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EgonManhold
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

11 Juli 2014 22:20
#92656
Ich kopiere hier meine anwort hin, die ich auch schon mit Mitgliederbereich geschrieben habe. Doppelt gemoppelt hält ja vielleicht besser?

Hallo KaiLi,

nicht jeder wird solch eine Vakuumglocke anwenden können.
Eine m.E. einfachere Lösung des Problems ist, das Insulinfläschchen vor dem befüllen der Pumpenpatrone mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur aufzubewahren.

Ich habe mir angewöhnt -und auch den Pat. so vermittelt- immer zwei Fläschchen bei Raumtemperatur aufzubewahren, so dass immer entsprechend ausgegastes Insulin für die Pumpenpatronenfüllung zur Verfügung steht.

Gruß, Egon
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Cheffchen
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

11 Juli 2014 22:56
#92657
Hallo,

ich frage mich gerade was das bringen soll oder besser wie?

Insuline ist in ein luftdicht recht stabielen reservoir und wird jetzt in eine Schüler-Vakuumglocke gepackt mit minimal unterdrück.

Ist das ausgasen, wenn das reservoir daneben legst nicht das gleiche bzw. wenn man nach dem befüllen den kolben 1mm zurückzieht beim ausgasen?
vielleicht mal parallel testen.

Aber die idee ist nicht schlecht, mit ähnlichen gedanken gänge sind wir auf das zurückziehen gekommen, is bestimmt wie mit "erst linken Fuß auf Spielfeld" ;O)

Cheffchen
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Joa
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

11 Juli 2014 23:00
#92658
Als Synthese aus vorstehenden Verfahren gibt es noch die recht unaufwendige Vorgehensweise, in der Durchstechflasche des Insulins selbst den Unterdruck zu erzeugen, indem mit einer Einmalspritze, ggf. auch Insulinspritze, Luft abgesaugt wird.

Die Flasche nur auf Raumtemperatur zu bringen dürfte dagegen nur relativ uneffektiv sein, da sich die Flüssigkeit durch die Erwärmung ausdehnt und somit ihrerseits einen Überdruck in der Durchstechflasche erzeugen sollte, der dann wieder die Ausgasung hemmt.
Die Unterdruckglocke im Versuchsaufbau A wird vermutlich gegenüber einer kräftigen, ggf. wiederholten Luftentnahme aus der Durchstechflasche, auch nur einen geringeren Unterdruck bewirken.

Gruß
Joa

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KaiLi
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

11 Juli 2014 23:14
#92659
Die Durchstechflasche lasse ich eine Woche auf Raumtemperatur stehen. Die Idee mit der Spritze die Luft aus der Durchstechflasche zu ziehen finde ich sehr interessent :) Durch meine meine Methode habe ich in den letzten 6 Ampullen keine Blasen mehr gehabt. Es ist das gleiche mit dem Unterdruck wie beim zurückziehen des Stiftes. So bin ich auf die Idee mit dem Vakuum gekommen. Das zurückziehen lässt sich nur für wenige Minuten durchführen, meine Ampullen lasse ich mindestens eine Woche vorher und dann bis zur verwendung im Vakuum. Vielen Dank für eure Ratschläge :)

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KaiLi
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

11 Juli 2014 23:16
#92660
Ich bewahre auch mindestens eine Flasche beim Raumtemperatur auf.

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Joa
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

12 Juli 2014 00:27
#92664
KaiLi schrieb: Die Durchstechflasche lasse ich eine Woche auf Raumtemperatur stehen.
Ich vermute, dass sich auch nach 2 Wochen nicht allzuviel mehr Ausgasungseffekt in der geschlossenen Ampulle ergeben wird, als nach einigen Stunden.
Etwas mehr dürfte zu erwarten sein, wenn in dieser Zeit die Durchstechflasche entlüftet wird, z.B. mittels einer Kanüle durch die Membrane.
.
meine Ampullen lasse ich mindestens eine Woche vorher und dann bis zur verwendung im Vakuum.
Wovon ich abraten möchte. Das im Versuchsaufbau zu sehende, befüllte Reservoir besteht aus Kunststoffen, die Insulinlösung enthält Lösungsmittel. Die Weichmacher aus den Wandungen der Ampullen gasen auch aus (auch Feststoffe zeigen Ausgasung) und die Lösungsmittel helfen dabei. Alles zusammen reagiert dann in der Insulinlösung auch mit den Insulinmolekülen.
Wenn es dumm läuft, dann siehst Du Glibber statt Insulin . :woohoo:

Grundsätzlich sollten Reservoire nicht vorbefüllt und wochenlang gelagert werden. Der Grund ist nicht ein bemerkenswerter Wirkverlust des Insulins, sondern die Veränderung des Insulins. Über die biologische Auswirkung der durch chemische Reaktionen veränderten Insulinanteile kann Dir niemand was genaues sagen.

Es ist schon besser, das Insulin im reaktionsneutralen Glasbehältnis zu belassen.

Gruß
Joa

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EgonManhold
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Re: Lösung gegen Luftblasen in der Insulinampulle

12 Juli 2014 16:25
#92673
Hallo,

seit 1992 führe ich bei mir selber die Pumpentherapie durch, seit ca 1995 immer mit Insulin, dass mindestens 24 Std. nicht mehr im Kühlschrank war, sondern bei Raumtemperatur aufbewahrt wurde. Seit dem habe ich beim Füllen der Patronen (fast) keine Luftblasen mehr und es entwickeln sich keine während des ca 6-tägigen Gebrauchs in der Pumpe.

Gruß, Egon

PS:
Es besteht in dem 10ml Durchstechfläschchen allerdings kein Überdruck, z.B. durch die Art der Aufziehtechnik.
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