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Angst vor dem Katheterwechsel

NuppiI
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Re: Angst vor dem Katheterwechsel

25 Feb. 2014 16:21
#89966
Hallo Assja,

Das Problem kennen wir nur zu gut. Leander ist seid fast 1 Jahr ein "süsser" und wir müssen den Wechsel immer noch zu zweit machen. Im KKH sogar zu dritt mit fixieren . Furchtbar :( . Wir haben es dann so gemacht,dass Leander uns auch einen "Pieks" machen durfte. Seitdem geht es eigentlich . Anfangs hatten wir auch ein richtiges Ritual draus gemacht . Immer in seinem Zimmer mit Handy gucken und anschließend gab es was schönes . Jetzt geht es schon ganz zackig .

Es wird besser :silly: ganz sicher

LG ,

Yvi

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AlexMo
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Re: Angst vor dem Katheterwechsel

25 Feb. 2014 20:11
#89971
Hallo Assja,

ich kann mich in einigen Punkten Heike/Wenke anschließen:
mein Sohn hatte mit 6 auch große Angst vor dem Katheterwechsel. Eine gehörige Verbesserung war da für uns schon mal der Wechsel auf Teflonkatheter, denn mit Stahl war hinter der Tag gelaufen und er hat bis zum einschlafen durchgejammert. Mit Teflon hat er sich einige Minuten nach dem Legen meist beruhigt und die Sache war vergessen. Nur vorher hat er immer einen ziemlichen Aufstand gemacht.

Moritz war bei Manifestation auch noch 6, fast 7 Jahre alt. In den ersten Monaten war der Katheterwechsel für alle Beteiligten eine Tortur; es hat sich zwar nicht eine Stunde hingezogen und wir mussten ihn auch nicht festhalten, aber als wir beispielsweise mal an einem Tag einen zweiten Wechsel machen mussten, liefen bei Mo nicht nur (Zornes)Tränen, sondern da flogen hier wirklich Kissen - ohne Rücksicht auf Verluste - durchs Wohnzimmer :( In der folgenden Zeit entwickelte er dann ein Ritual, bei dem er vor dem Setzen erst gaaaanz laaaaangsaaaam bis 10, dann nochmal bis 5 zählt und dann eeendlich bereit ist. Das zieht er weiterhin durch, auch nachdem wir auf Teflonkatheter (Mio) umgestiegen sind.

Seit den letzten zwei Ambulanzterminen lässt der Doc nicht locker, ihn aufzufordern, dass er - also Moritz - den Katheter doch langsam mal selbst setzen könnte/sollte, so dass Mo letztes Mal schon im Voraus "genervt" war, dass der Arzt wieder damit anfangen würde :P

Bisher hatten wir immer am Po gesetzt; dann vor drei Wochen war er tapfer und hat sich den Mio am Bauch gesetzt. Ganz schmerzfrei war das wohl nicht, er ist echt dünn (knapp 27 kg bei 1,35m). Bauch will er also weiterhin nicht. Letzte Woche hat er es dann am Bein versucht; da ist "dank" Muskeln zwar auch nicht wirklich viel Fett, aber die Hautschicht scheint auszureichen. Nachdem er also am Wochenende - nach viel Zureden - das zweite Bein getestet und sogar für gut befunden hat, waren wir schon sehr erleichtert. Ein weiterer kleiner Schritt in die "Diabetes-Selbständigkeit"...

Heute folgte dann eigentlich ein Meilenstein: Moritz hatte erst zur zweiten Stunde Schule, ich musste allerdings schon eine Stunde vor ihm aus dem Haus; (ich wecke ihn dann und warte, bis er aufgestanden ist, stelle ihm Frühstück hin und stelle ihm die Backofenuhr, damit er weiß, wann er sich anziehen und losgehen soll). Ich war gerade an meinem Arbeitsort angekommen (ca 30
km entfernt), als Moritz anrief: "Ich hab mir den Katheter rausgezogen. Aber ich setze mir jetzt einen neuen"!!! Er war ganz ruhig und zuversichtlich und ich sooooooooooo erleichtert!!! Genau vor diesem Moment(Katheter raus und keiner von uns in der Nähe) hatte ich sonst immer richtig Angst. Ich war/bin wahnsinnig stolz, weil das Kathetersetzen sonst immer mit großer Überwindung verbunden war. Und nun hat er verkündet, dass er jetzt wohl immer am Bein setzen will! Yippieeeehhhh :) :) :)

Was einige vielleicht als Kleinigkeit belächeln oder eben als notwendiges Übel sehen, ist für andere (Kinder) ein echtes Drama! Aber es wird besser, manchmal wirklich nur Schritt für Schritt und sehr langsam; es kostet auch manchmal viele Nerven. Aber es wird! Irgendwann! Ganz bestimmt!!!

Liebe Grüße

Alex
Alexandra mit Moritz *04/2005, Diabetes Typ 1 seit 04/2012,
Insulin Novorapid, Medtronic G780 (seit 05/2022); CGM (seit Nov 2017)

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Ninchen240
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Re: Angst vor dem Katheterwechsel

28 Feb. 2014 21:42
#90038
Hallo,
unsere Tochter war bei der Diagnose 4 Jahre. Im KH mussten sie 2 Leute festhalten, damit der Wechsel funktionierte. Zu Hause musste ich sie festhalten und mein Mann hat den Katheter gewechselt. Sie hat geschrien, geweint und um sich geschlagen...ganz schlimm. Nach 10 Monaten hat es Klick gemacht. Jetzt steht sie still, zeigt wohin er gesetzt werden soll, hält sogar selber die Haut zusammen und löst das Zugpflaster alleine. Hätte ich nie dran geglaubt.
Wir machen den Wechsel aber auch immer an der selben Stelle. Haben auch immer darauf geachtet das es sich nicht zu sehr in die Länge zieht. Es wurde/wird gesagt das jetzt gewechselt werden muss, dann kommt die Pumpe ab und los geht`s. Mein Mann und ich haben uns schon mehrmals selbst einen Katheter gesetzt (es ist wirklich nicht schlimm, habe gar nichts gespürt).
Ablenkung hat bei ihr nie funktioniert...und wir haben ihr einiges angeboten ;) Jedes Kind braucht seine Zeit...aber es wird.

LG

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Mama von Sophia
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Re: Angst vor dem Katheterwechsel

01 März 2014 09:43
#90039
Hallo,

also bei uns klappt es recht gut. Wir benutze die Mio Teflonkatheter. Sophia darf sich immer eine Stelle aussuchen, wo der neue hinkommen soll. Dann darf sie die Verpackung aufmachen und kräftig mithelfen. Sie weiss genau, dass sie ein Gummibärchen bekommt, wenn das ganze ohne Geschrei abläuft. Kurz bevor ich ihn setze, will sie nicht, aber dann mache ich einfach ruckzuck und der neue sitzt.
Belohnung und Lob hinterher, wenn es ohne Weinen geklappt hat sind, glaube ich, immer gut. Und so viel wie möglich mit einbeziehen.
Viel Erfolg!

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