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Umstellung auf Pen auf Pumpe

SilkeB
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Umstellung auf Pen auf Pumpe

24 Nov. 2013 16:54
#87551
Hallo alle zusammen,

meine Tochter Loreena (14 Jahre) ist vor 3 1/2 Jahren an Diabetes I erkrankt. Die Behandlung wurde zuerst mit Actrapit, Levimir durchgeführt. Seit September diesen Jahres haben wir wegen der hohen Morgenwerte auf Lantus umgestellt. Zuerst lief alles gut, dann, bei der letzten Kontrolle im November, hatte sich der HBAc1 Wert total verschlechtert. Wir haben jetzt komplett auf Novorapid umgestellt. Die Ärztin rät uns zur Pumpe.

Loreena weigert sich jedoch. Wie sind Eure Erfahrungen gewesen. Waren Eure Kinder auch am Anfang dagegen? Legt sich diese Antiphatie nachher? Wie ist der Alltag mit Pumpe?

Viele Grüße

Silke Büdenbender

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SandrineBlue



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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

24 Nov. 2013 18:24
#87554
Hallo Silke!

Ich hab meine Pumpe damals (2001) bekommen als ich gerade 13 war, für meine Eltern war das damals die "letzte Lösung". Ich hab mich bereit erklärt, die Pumpe mal auszuprobieren, aber nur mit der VErsicherung, dass wenn es mir gar nicht passt, ich sie wieder abgeben darf. Also scheinbar war ich auch eher skeptisch;)
Aber nach drei Tagen im Krankenhaus hatte sich das gelegt. Ich wollte sie seitdem nicht mehr hergeben und würde das auch jetzt nie tun wollen!
Allerdings muss sie sich schon darauf einlassen, ich denke nicht dass es viel bringt, wenn deine Tochter die Pumpe selber nicht auch will. Vielleicht kann sie ja mal eine Probe tragen, einfach mal beim Diabetologen nachfragen.

Ich war in dem Alter seehr schwierig, aber vllt könnt ihr ja mal darüber sprechen, warum sie die Pumpe so vehement ablehnt? Vllt sind das ja auch Gründe, welche sich sehr leicht beheben lassen...

Lg, Sandra

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sonjanico
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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

24 Nov. 2013 22:31
#87563
Hallo Silke!
Unser Sohn Nico ist genauso alt und hat seit 4 Jahren Diabetes.
Wir haben 1 Jahr lang mit Pen gespritzt, aber er hatte immer ganz hohe Morgenwerte und auch das Wechseln des Insulins hatte nichts mehr gebracht. Also riet uns unsere Ärztin auch zur Pumpe. Im Gegensatz zu euch hatten wir aber damals sowieso schon mit diesem Gedanken gespielt und uns super gefreut, als die Pumpe genehmigt wurde.
Ab da war alles viel einfacher, die Mahlzeiten sind entspannter, wenn man Nachschlag haben will, wird eben nachgebolt, die Korrektur kann schon vorher erfolgen, bei vielen Speisen muss das Insulin langsamer und länger wirken - also verzögerter Bolus... usw.
Es gibt so viele Möglichkeiten und Vorteile der Pumpe! Wir würden sie nie mehr hergeben. In dem Alter will man doch auch meist nich mehr in aller Öffentlichkeit mit dem Pen spritzen. Da sind ein paar Tastendrücke auf der Pumpe - die ja meist gar nicht erkannt wird - schon einfacher.
Ich denke, dass deine Tochter einfach nur Angst vor dem Neuen hat und weil sie ja schon 3, 5 Jahre spritzt sich da schon so dran gewöhnt hat.
Ich wünsche ihr den Mut, die Pumpe auszuprobieren und wette, sie wird ihr gefallen!
L G Sonja

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Lili
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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

25 Nov. 2013 10:07
#87568
Hallo Silke,

meine Tochter (Diabetes seit über 8 Jahren) ist auf Novorapid und Protaphane eingestellt (Spritze und Pen).

Der HBA1c ist auch sehr schlecht, die Morgenwerte hoch, zwischendurch (auch nachts) sehr tiefe Werte.

Also ein klassischer Fall für die Pumpe.

Meine Tochter wollte allerdings keine Schlauch-Pumpe. Sie hatte zum einen Angst, wegen des Schlauchs und dann auch wegen der Nadel.

Jetzt soll sie eine OmniPod bekommen. Und sie freut sich schon sehr darauf. Kein Kabel, die Nadel nur beim Anlegen, für sie ein echter Traum.

Vielleicht wäre das für Deine Tochter auch etwas.


LG Lili

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Wenke
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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

25 Nov. 2013 11:44
#87575
Hallo Silke,

hat deine Tochter Gründe genannt, warum sie keine Pumpe will?

LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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Cheffchen
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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

25 Nov. 2013 15:12
#87593
Hallo,

ab 14 ist wohl das alter wo selbst einige Pumpis auf Pen umsteigen weil Sie selber mit ihrem körper genügent zu tun haben (pubertät) und wohl fast immer später wieder auf Pumpe zurück gehen wenn Sie mit sich wieder im reinen sind.

Sagt meine Diabetesberaterin oder besser die meiner Tochter :O).

Klar ist schon ein umstellung, egal ob mit oder ohne Kabel, selbst ich hätte keine ahnung ob ich das machen würde.

Cheffchen
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Schmetterling
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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

27 Nov. 2013 22:56
#87664
Hallo Silke,
meine Tochter Finja (12) wollte auch erst keine Pumpe. Hauptargument war der Schlauch. Dann hat sie sich entschieden, "das mal aus´zuprobieren", weil es einfacher mit dem Insulin geben nach dem Essen ist (man kann noch Nachschlag nehmen und muss nicht noch mal spritzen).
Ihr war ganz wichtig, dass auch sie die Möglichkeit hat, die Punpe zurückzugeben. Das ist ja möglich. Also hat sie es ausprobiert. Jetzt, nach 2 Monaten mag sie ihre Pumpe. Sie trägt sie in der Hosentasche - bloss kein Bauchgurt, ich bin doch kein Baby - und auch Nachts bammelt sie im Bett so nebenbei neben ihr. Der Schlauch ist gar kein Problem mehr, gern schleudfert sie die Punmpe am Schlauch mal so rum (find ich natürlich gar nicht witzig :)Ich messe jetzt ca 22.30 Uhr bzw. am Wochenende auch später noch einmal und kann ganz einfach noch eine Korrektur bolen. Besonders am Wochenende ist das angenehm, weil doch abensd noch mal so Einiges gegesen wird und da kontrolliere ich abends einfach noch einmal für die NAcht.
Die HbAC1 Werte konnten besser werden, ich denke, wir sind jetzt auf dem Weg, weil sie auch in der Schule besser Insulin abgibt (ist eben unauffälliger mit der Pumpe). Wir brauchten erst etwas Zeit, die Basalrate anzupassen. Vor allem am Morgen mussten wir die Basalraten gerade erst ordentlich erhöhen.
Die Pumpe kann also von beiden Seiten (Kasse und Kind) ausprobiert werden, wäre das nicht eine Möglichkeit?
Gruß
Ramona

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krobsi
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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

28 Nov. 2013 09:27
#87665
Bei uns war die Umstellung kein Problem. Jedoch wollte Max auf keinen Fall eine Schlauchpumpe. Wir haben uns dann eingehend mit der Patchpumpe auseinandergesetzt und uns schließlich dafür entschieden und bereuen es keinen Tag. Wir wollten allerdings beides probieren und so hat er eine Veo für eine Woche probegetragen aber er kam damit wirklich gar nicht zurecht.
Natürlich haben wir auch mit der Omnipod unsere kleinen Wehwechen aber ich denke das ist wohl bei allen Pumpen hie und da der Fall ;)

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monday
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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

01 Dez. 2013 17:58
#87695
HAllo Silke,
meine Tochter wollte anfangs auch keine Pumpe. Sie wusste einfach zu wenig darüber. Dann haben wir auf einem Diabetesausflug ein nettes älteres Mädchen kennengelernt, die hat meiner Tochter die Pumpe erklärt, und ihr gezeigt, wie sie funktioniert und erzählt, warum sie die Pumpe besser findet. als den Pen. Das hat bei meiner Tochter geholfen. Danach war sie bereit sie auszuprobieren. Damals war sie 13 Jahre. Heute würde sie sie nicht mehr hergeben wollen.

Sie trägt sie auch einfach lose in der Hosentasche.
LG Vera

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SilkeB
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Re: Umstellung auf Pen auf Pumpe

06 Dez. 2013 08:48
#87787
Ja, sie sagte sie wolle keinen Schlauch im Bauch, dabei gibt es doch Pumpen ohne Schlauch.

Wir haben das Basalinsulin jetzt um 1 Stunde abends nach vorne verschoben, damit sie den Tag besser hinkommt. Vielleich klappt es ja so besser.
Viele Grüße
Silke

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