Joa schrieb: Na klar, habe ich die Petition auch unterschrieben. Ob sie was bewirkt ist eine andere Frage.
Natürlich wäre es weltfremd, die Hersteller von Kathetern für die Caritas zu halten.
Da wird einfach gerechnet. Wenn in der Rechnung rauskommt, dass die Gewinnmarge bei Teflonkathetern höher ist, auch weil einfach die Kundschaft ganz überwiegend nur nach abkoppelbaren Teflonkathetern verlangt, dann werden die Hersteller natürlich sehen, die Produktionsstraßen für die wenig rentablen Stahlkatheter möglichst zügig stillzulegen.
Nicht abkoppelbare Stahlkatheter gibt es unterdessen so gut wie gar nicht mehr. Wie lange es noch Stahlkatheter gibt, wird sich zeigen.
Die Frage wird wohl nicht sein, wieviele Menschen Petitionen zeichnen, sondern wie viele tatsächlich Stahlkatheter verwenden.
Die Nachteile der Teflons und die damit verbunden langzeitigen Nachteile sind bekannt, auch wenn sie nicht an die große Glocke gehängt werden.
Am Wenigsten, selbstverständlich, von den Herstellern und Verkäufern, die an Stahl weniger verdienen. Da wären sie auch ziemlich einfältig, täten sie das. Rein wirtschaftlich gesehen.
Gruß
Joa
So würde ich das auch sehen.
Denen dürfte egal sein, wieviele Leute für etwas zeichnen, wenn es zu wenige gibt, die es kaufen.
P.S: Für meinen Sohn ist Stahl allerdings auch ein absolutes No-GO. Und nach Selbstversuch muss ich sagen: die mögen besser sein, aber sie piksen.