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Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
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Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
14 Nov. 2013 09:09Im Insulinclub habe ich folgenden Tip gefunden:
Bei mir sind die Bläschenprobleme konsequent weg seit ich einen einfachen Unterdruck und ein bißchen Zeit zum Entgasen des Insulins nutze.
So gehts:
Flasche aus dem Kühlschrank und mit einer Spritze ordentlich Luft rausziehen. Das Gummiteil oben im Flaschenhals biegt sich dabei gut nach innen. Dann zum Warmwerden bei Zimmertemperatur stehen lassen bis man es zum Auffüllen des Reservoirs braucht. Vor dem Reservoirauffüllen wieder Druckausgleich damit das Füllen leichter geht und ggf. nach dem Füllen wieder Unterdruck erzeugen.
Ergebnis: keine Blasen mehr.
Benötigtes Werkzeug: Spritze mit Nadel.
Nebenwirkungen: bis dato keine entdeckt
hier das original:
insulinclub.de/index.php?page=Thread&postID=308966#post308966
und da mich die Luftblasen im Reservoir echt nerven, hab ich beschlossen das auszuprobieren und hab mir gestern Novorapid-Durchstechflaschen verschreiben lassen.
Bis jetzt haben wir die Pumpe mit Penampullen befüllt und wir haben gestern dann mit dem Diabetologen nochmal über die Gründe geplaudert:
Bei einem geringen Insulinbedarf, braucht man das Fläschchen in 4 Wochen nicht auf und der Rest muss verworfen werden.
Außerdem hat der Doc zum Ende der 4 Wochen bei vielen Kindern höhere Werte, vermutlich durch eine Verringerung der Wirksamkeit, festgestellt.
Wie macht ihr "Durchstechflaschen-Benutzer "das:
Werft ihr den Rest nach 4 Wochen weg?
Habt ihr eine Verminderung der Wirksamkeit beobachtet?
und
Wie bewahrt ihr die Ampulle auf? Stellt ihr sie zwischendurch wieder in den Kühlschrank? (Lt. Hersteller ist die Aufbewahrung der angebrochenen Flasche bei Zimmertemperatur für 4 Wochen ok.)
Danke für eure Antworten!
lg
Tina
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
14 Nov. 2013 09:45den Tipp werde ich beim nächsten mal, mal ausprobieren.
Wir haben eigentlich immer eine Durchstechflasche bei Zimmertemperatur stehen.
Das ist die, die zum nächsten Befüllen genommen werden soll.
Denn ich meine hier mal gelesen zu haben,
das bei warmen Insulin die Luftblasen auch nicht so dolle kommen sollen.
Da bei uns der Insulinverbrauch deutlich höher ist, kommen wir mit einem Durchstechfläschchen nur ne knappe Woche hin. Ich befülle immer gleich drei Reservoire und gebe dann die gefüllen Reservoire bis zum Verbrauch in den Kühlschrank.
Grüßchen
Petra
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
14 Nov. 2013 11:25Inzwischen wird so ein Fläschen bei uns in 4 Wochen fast leer. So ca. 2 ml bleiben übrig. Die werfe ich dann weg.
Das angebrochene Fläschchen steht bei uns in der Küche (die bei uns zu den eher kühlen Räumen gehört, weil wegen der offenen Bauweise die Wärme 2 Stockwerke höher zieht und das Küchfenster nach Norden geht).
Was die nachlassende Wirkung gegen Ende der Flasche anbetrifft, ist das bei uns wie bei fast allem: manchmal decken sich unsere Beobachtung mit dem, was man so von anderen hört, andermal sind sie genau gegenteilig. Sprich: es kam schon mal vor, dass eine "Hochphase" in die 4. "Flaschenwoche" fiel und mit Anbruch der nächsten Flasche beendet wurde. Diemal allerdings hat Lars in der 4. Woche eine Niedrigphase eingelegt, die nun mit Anbruch des nächsten Fläschchens unvermindert fortdauert.
Die Idee mit dem Unterdruck in der Flasche um das Insulin zum Ausgasen anzuregen, klingt übrigens gar nicht schlecht. Muss ich mal ausprobieren.
LG Heike
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
14 Nov. 2013 12:56wir lagern unsere Durchstechampullen im Kühlschrank und nehmen sie - wenn wir daran denken - vor dem Befüllen 1/2 Tag vorher aus dem Kühlschrank, damit sich die Temperatur des Insulins an die Raumtemperatur anpasst.
Wenn wir das Reservoire befüllt haben, kommt das restliche Insulin wieder in den Kühlschrank. Wir benutzen das Insulin bis die Ampulle leer ist. Das sind bei uns auch etwas mehr als 4 Wochen. Und wir haben bisher nicht festgestellt, dass die Wirksamkeit des Insulin nachlässt.
Liebe Grüße Steffi.
Ps: Nachdem ich mir Deinen Beitrag durchgelesen habe, habe ich mir vorgenommen mal wieder auf Luftblasen im Katheter zu achten ... vielleicht lassen sich ja damit ein paar seltsame Werte bei uns erklären.
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
14 Nov. 2013 20:16wir nutzen von Beginn an die Durchstechflaschen; ich hab mich bei Manifestation im Krankenhaus mit den Patronen anscheinend zu blöd angestellt :whistle:
Jedenfalls kommen wir gut damit zurecht. Vor dem ersten Befüllen eines Reservoirs aus einer neuen Flasche nehmen wir diese auch bereits mehrere Stunden zuvor aus dem Kühlschrank. Danach lagern wir die angebrochene Flasche auch in einem nicht beheizten Raum bei Zimmertemperatur. Der letzte Rest wird verworfen, aber das ist bei uns inzwischen auch nicht mehr viel.
Eine schlechtere Wirkung zum Ende der "Vier-Wochenfrist" ist mir noch nicht wirklich aufgefallen, ich habe aber durchaus mal eine Flasche mit größerem Rest entsorgt, weil die Werte nicht zu korrigieren waren und das Insulin eine der letzten Optionen war, warum wir den BZ nicht in den Griff bekommen haben (außerdem hatten wir dieses Fläschchen schon einmal an die Ostsee und zurück "geschaukelt", wenn auch gekühlt...).
Wenn es die Zeit erlaubt, lasse ich das befüllte Reservoir generell noch ca eine halbe Stunde "ruhen", bevor wir es in die Pumpe einlegen und bilde mir ein, dass es dadurch auch entgast. Außerdem sind wir beim Katheterbefüllen nicht "geizig", dh, wir lassen mehr als einen Tropfen raus, da häufig erst nach 8 oder mehr Einheiten im Katheter eine Luftblase zu erkennen ist.
LG Alex
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
14 Nov. 2013 20:24Insulin frisch aus dem Kühlschrank brennt in der Haut.
Marie braucht im Durchschnitt 1 Flasche pro sechs Wochen, wobei wir nicht auf den letzten Tropfen achten.
Ich habe die gleichen gute Erfahrungen gemacht wie Tina - Reservoir aufziehen und dann ruhen lassen, idR sogar über Nacht.
LG, Maja
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
14 Nov. 2013 21:37wenn du die vorgefüllten Reservoire in den Kühlschrank legst, müssten eigentlich mit der Erwärmung auf Raumtemperatur (bzw. fast Körpertemperatur) Luftblasen entstehen. Hast du diese Erfahrung auch/nicht gemacht?
Gruß, Egon
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
15 Nov. 2013 09:26meinst du also es ist besser die aufgezogenen Reservoire bei Zimmertemperatur liegen zu lassen?
Zeitlich wäre das kein Problem, denn in der Regel muss ich ja jede Woche mind einmal Reservoire aufziehen. Und vier Wochen dürfte das Insulin ja bei Zimmertemperatur liegen.
Ok dann werde ich das mal ausprobieren.
So gemerkt habe ich jetzt noch nichts, aber das Candygirl macht den Kathederwechsel ja selbstständig, d.h. ich bekomme das gar nicht mehr umbedingt mit, und kann dann auch nicht immer nachvollziehen, ob es Auswirkungen auf den BZ hat.
Danke für den Tipp.
Allen hier ein schönes Wochenende
Tschüsskes
Petra
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
15 Nov. 2013 10:39Egon hat uns doch vor knapp 3 Jahren mal darüber aufgeklärt, dass man die Reservoire überhaupt nicht auf Vorrat befüllen sollte. So steht es auch in der Gebrauchsanweisung.
Ich befülle jedes maximal ein paar Stunden vorher, z.B. am Abend, wenn ich weiß, dass morgens ein neues fällig ist.
Auf Vorrat befüllen mache ich nur ganz ausnahmsweise mal. Z.B. ein Ersatzreservoir für ein Wochenende bei den Großeltern.
LG Heike
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Re: Reservoirbefüllung mit Durchstechflaschen
15 Nov. 2013 22:26ich wusste nicht, dass mein Beitrag dazu schon soooo lange her ist.
Aber inhaltlich stimmt er immer noch.
Gruß, Egon
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