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was bringt die Pumpe wirklich?

Noam
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was bringt die Pumpe wirklich?

08 Juni 2013 18:31
#82706
Ihr Lieben
da die Einstellung mit dem Pen mehr als chaotisch ist, stellte sich bei mir eine Erschöpfungsdepression ein....
das ganze Arbeitspensum (2 Stellen, 50% insgesamt), 3 relativ junge Kinder, der 4-jährige mit Diabetes, mit katastrophalen Nächten, das ist nicht zu bewältigen, jedenfalls nicht über längere Zeit.
am 18. Juni bekommen wir endlich eine Pumpe.

Was mich beschäftigt sind: werden sich die Nächte verbessern?
bringt die Pumpe wirklich die Erleichterung im Alltag, die sie verspricht?
Was sind die Erfahrungen, die ihr mit Kleinkindern mit Pumpe gemacht habt?

liebe Grüsse

Rahel

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Astrid
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Re: was bringt die Pumpe wirklich?

08 Juni 2013 18:43
#82707
Hallo, wir hatten von Anfang an die Pumpe, deshalb kann ich nicht sagen, wie es ohne wäre. Bei uns ist es so, dass ich abends, bevor ich ins Bett gehe, noch einmal den BZ messe. Wenn er in Ordnung ist, muss ich die ganze Nacht nicht mehr messen, sondern erst wieder morgens. Meistens ist es so, dass der Wert dann morgens fast genauso ist wie abends. D.h., wenn die Basalrate für die Nacht gut eingestellt ist, bleibt der BZ nachts stabil. Bestimmt wird das bei uns nicht immer so bleiben, weil Thore noch in der Remissionsphase ist. Aber es ist auf jeden Fall sehr erleichternd zu wissen, dass man im Moment einfach durchschlafen kann. Ich hoffe, das wird bei euch dann genauso sein. Gruß, Astrid
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Re: was bringt die Pumpe wirklich?

08 Juni 2013 19:41
#82708
hallo!
ja ich habe die pumpe auch und es gibt bessere nächte!wenn du z.b. ins bett gehst misst und 120 hast dann bleibt das wenn die basalrate stimmt so und verändert sich nur minimal.aber wenn du noch wirkendes insulin hast kann es sein ddas mann eine hypo bekommt,dann muss man schauen,ob man was trinkt für eine be.ich sage dir du kannst beruhigt sein die pumpe ist was ganz tolles!ich habe mir sie gewünscht und bekommen!und jaa es ist eine erleichterung im alltag!du musst z.b. nicht ständig ausrechen was du spritzt sondern einfach deine be's eingeben und paar knöpfe drücken oder du musst nicht überall die pens mitragen die pumpe kannst einfach in die hosentasche stecken.und die ständige stächerei mit dem pen ist deinem kind erspart.mann muss die nadel alle 2-3 tage wechseln!ich wünsche euch alles gute!

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niki2010
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Re: was bringt die Pumpe wirklich?

08 Juni 2013 21:00
#82710
Hallo,

leider führt auch die Pumpe nicht zwangsläufig zu besseren Nächten. Auch bei uns sind die Nächte auch mit Pumpe schlecht. Ich denke, das liegt daran, wie konstant die Werte insgesamt sind. Positiv ist jedenfalls, dass man gut die Werte einstellen kann, so dass man, wenn man denn ein Muster findet, zumindest für die nächsten Tage bessere Werte hat. Auch korrigiert man, denke ich mal schneller, da dieses nicht mit einer neuen Spritze verbunden ist. Ich drücke euch die Daumen, dass die Nächte entspannter werden.

LG
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Juli
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Re: was bringt die Pumpe wirklich?

09 Juni 2013 12:02
#82721
Ich kann das so leider nicht bestätigen. Ich habe keine Erfahrung mit Pumpe und Kleinkind - meine war 10 als sie die Pumpe bekam. Davor haben wir 1 Jahr lang ICT gemacht ... und ich habe bei der ICT durchgeschlafen. Mit der Pumpe kamen für mich die schlafmangelnden Nächte ... Langzeitinsulin ist über ca. 12 Stunden im Körper - aber so einen Insulinmangel (der sich im schlimmsten Fall zu einer Ketoazidose auswachsen kann) hast du innerhalb von Stunden.

Heute - 4,5 Jahre später - ist alles gut. Leslie wird jetzt aber 15, geht oft erst später ins Bett als ich ;) und managt das alleine. Davon bist du aber noch weit entfernt.

Ich bin dennoch absolut pro Pumpe eingestellt, denn dem Kind gibt das eine viel höhere Freiheit was Essen und Trinken anbelangt. Aber wenn es dir um durchzuschlafende Nächte geht ... dann erwartest du da vielleicht zu viel.
Wobei das auch immer phasenweise war - wenn die Einstellung dann wieder gepasst hat, dann habe ich auch mal 6 Wochen durch geschlafen (Problem war bei mir: Ich bin auch dann wach geworden, wenn´s nicht nötig gewesen wäre!).

Heißt aber nicht, dass das bei euch auch so laufen muss und Mahlzeiten schätzen, etc. wird dann um ein vielfaches leichter. :)
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julene
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Re: was bringt die Pumpe wirklich?

09 Juni 2013 19:32
#82735
Hallo,

Auch mit Pumpe bekomme ich wenig Schlaf, jetzt bei den schönes Wetter ist meine Tochter die ganze Zeit im Garten, und obwohl ich den Basal immer weiter runter drücke, geht sie kaum über 120 und Nacht jagt eine Hypo die Nächste. Aber bei uns, muss ich dazu sagen: das wir nicht richtig eingestellt sind und ich kenne auch nicht alle Fonktionen der Pumpe. :S
Habt ihre sie schon probe getragen? Wie kommt dein Sohn damit zurechte?
Ich denke es kostet noch mal Kraft um sich auf die Pumpe eizustellen, was vermutlich auch kein besser Nächte versprechen!
Aber es lohnt sich!
Wenn man gut eingeführt worden ist, und der Basal läuft! Dann ist es auf jeden Fall angenehmer für klein Kinder!
Gruss Julia
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Noam
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Re: was bringt die Pumpe wirklich?

09 Juni 2013 21:03
#82737
liebe Juli

bei Kleinkinder ist ICT sehr schwierig, vor allem wenn der Insulinbedarf sehr klein ist.
Ich kann mir aber vorstellen, dass es bei grossen Kindern mit mehr Gewicht besser geht, ohne dass sie dauernd ins Hypo fallen.

liebe Grüsse

Rahel

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Joa
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Re: was bringt die Pumpe wirklich?

09 Juni 2013 21:44
#82738
julene schrieb: .
... bei den schönes Wetter ist meine Tochter die ganze Zeit im Garten, und obwohl ich den Basal immer weiter runter drücke, geht sie kaum über 120 und Nacht jagt eine Hypo die Nächste.
Ja, so ist das oft. Mehr Bewegung senkt den Insulinbedarf teilweise recht erheblich.
Wenn sich dann auch in den Nächten vermerte Hypos einstellen, ist es natürlich an der Zeit, auch dort die Basalrate zu senken.
Aber bei uns, muss ich dazu sagen: das wir nicht richtig eingestellt sind und ich kenne auch nicht alle Fonktionen der Pumpe.
Mal davon ausgehend, dass Basalrate zumindest halbwegs passend ist, kann die Funktion der temporären Basalratenänderung, %-tuale Anhebung oder Senkung, Anpassungen an veränderte Insulinbedarfe oft recht gut und einfach ermöglichen.

Bei geringen Insulinbedarfen und geringen %-ualen Änderungen sollte man bei der Paradigm allerdings immer mitrechnen, was sie tatsächlich macht. Sie rundet nämlich immer auf den nächstkleineren möglichen Motorschritt, also eine durch 0,025(IE) teilbare Stundenrate ab.

Das Vorgehen mit der %-ualen Anpassung hat den Vorteil, dass man nicht dauernd die Rate selbst umprogrammieren muss. Das passiert dann erst, wenn das Konzept steht.
Im Alter der Tochter sollte der Basalbedarf in der Nacht der Theorie nach noch (relativ) gradlinig verlaufen. Schwankungen sind meist eher durch veränderliche Fett- und Eiweißanteile des Essens bedingt.

Gruß
Joa
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