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Erfahrungsbericht Combo und OmniPod LANG
knödel
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Erfahrungsbericht Combo und OmniPod LANG
05 Mai 2013 14:03
Hallo,
seit 4 Monaten hat Charlotte jetzt Typ 1und in dieser Zeit haben wir die AccuCheck Combo und den OmniPod benutzt. Ich wollte hier mal einen Vergleich posten, vieleicht hilft es dem ein oder anderem bei der Entscheidung der Pumpenwahl.
Natürlich sind das nur MEINE Erfahrungen und Ansichten, also nicht repränsentativ. Und vorab, ich bevorzuge den OmniPod.
Da wir (natürlich) zum Wochenende ins KH gekommen sind, haben wir die ersten Tage mit Pen gespritzt. Das klappte ziemlich gut. Da Charlotte das alles schon von ihrem Papa kannte, hatte sie keine Angst vorm Pen, hielt selbst die Speckfalte ect. (Wahrscheinlich fragt sie mich mal,was mit mir nicht stimmt, da ich nicht spritze :lol: )
Am Montag kam dann die Combo. Die Pumpenberaterin ist super nett und wir kannten sie auch schon. Ich fühlte mich dennoch total überfordert. Das Lernen der Bedienung, Katheterwechselen mit dem ganzem Kram ( Schlauchfüllen, Luftblasen, Teflon oder Stahl. An die Insulineinheiten für Schlauch und Nadel denken und dann das Schlimmste,meiner Tochter die Nadel setzen. Wobei ich sagen muss, dass Charlotte super tapfer war und sich ohne TamTam die Nadel hat setzenlassen. Die Zeit im KH war sehr schlimm, da wir nicht nur mit der DM zu kämpfen hatten, sondern Charlotte auch noch epileptische Krämpfe und sich den Rotavirus eingefangen hatte. Eine Nacht standen wir kurz vor der Verlegung auf die Intensiv.
War also nicht der beste Start und ich habe sicherlich einiges auf die Pumpe "übertragen". Ich war von Anfang an unzufrieden mit der AccuCheck. Riesig wirkte sie um den Bauch von Charlotte,dann immer dieser blöde Gurt der nie hielt, dann der Katheterschlauch....
Wenn es einen "Vorteil" gibt am DM, dann doch, dass er nicht offensichtlich ist. Mein Mann ist seit 4 Jahren Typ 1 und immer wieder, sind Bekannte darüber überrascht, weil es vorher nicht aufgefallen ist. Ein paar Tage, in einer Mini-Remi, haben wir die Pumpe abgenommen und mit Pen gespritz, ich fühlte mich gleich wohler. Leider gibt es noch keine Pens mit Mini-Einheiten, sonst wäre das eine Alternative gewesen. Ich und Charlotte hatten keine Probleme kurz im Aldi zu bolen. Da waren mir die Blicke egal.
Nicht egal waren mir die Blicke und das Getuschel mit der Pumpe.
Nach einiger Recherche, bis dahin hatte ich gedacht, es gibt nur eine Pumpe, kein Mensch im KH hat was von anderen Pumpen gesagt, kam ich auf den OmniPod.
Der Widerstand unserer Diabetologin war groß.
Ihre Argumente:
- Zu groß für 2 Jähriges Kind ( sie kannte nur den Alten und nicht den Neuen)
- Keine Insulienabgabe über Pumpe selbst
- Verschwendung von Insulien, die Mindestfüllmenge verbraucht Charlotte nicht
- Allergische Reaktion auf Pflaster
Ich wollte es dennoch ausprobieren und habe darauf bestanden, dass die Verordnung in ein Mietverhältniss geändert wird. Habe von Diaexpert einen Berater nach Hause bestellt und einen Probe Pod bekommenm um auszuprobieren ob Charlotte den toleriert und auf das Pflaster reagiert.
Der Probelauf lief super. Der Pod verschwindet unter den Klamotten, ist definitiv vielleichter als die Pumpe, das blöde Band, was beim Töpfchentraining und Wickeln nur nervt, ist weg. Keine Reaktion auf das Pflaster.
Dann wurde in die Ambulanz eine Beraterin von Ypsomed gerufen, unsere Diabetologin war mittlerweile bereit es auch zu versuchen (vieleicht hat sie auch einfach resigniert :silly: ).
Sam und ich durften jeweils einen Pod mit Kochsalz ausprobieren. Das Setzen des Pods tut nicht weh. Mittlerweile war Charlotte nämlich auch nicht mehr tapfer beim Kathterwechseln. Es tat ihr weh, sie wußte was auf sie zukommt und es wurde von Mal zu Mal schlimmer. Unsere beiden Pods ( am Arm) sind vor den 3 Tagen abgerissen.Auch das tat nicht weh. Wir haben nicht auf die Pods geachtet und nach kurzer Zeit merkt man sie nicht mehr. Charlotte trägt ihren am Oberschenkel, da ist weniger "Angriffsfläche" und wir fixieren ihn mit einem Pflaster, hält Bombenfest. Der Pod hat mehrere Tragebereiche Oberschenkel,Lende, Bauch,später den Arm, was ich auch als Vorteil empfinde.
Das Wechseln des Pods, ist kein Problem und dauert ein paar Minuten. Das Befüllen kann man ohne Kind machen.( Auch hier muss man auf Luftblasen achten, in der Spritze, aber da sich der Pod selbst entlüftet und kein Schlauch vorhanden ist, ist das kein Akt. Den Alten ab ( gut das Pflaster befeuchten, damit es nicht weh tut), Neuer drauf, starten, Peng! Nadel gesetzt, Fertig!
Die Handhabung erklärt sich von selbst und der Umstieg von Combo auf Pod war easy.
Die Schritte in der Basalrate des Pods sind nicht so fein, wie bei der Accu.Von 0,05 auf 0,1. Nicht 0,06 oder 0,07. Da wir die Basalrate aber eher erhöhen mussten, haben wir im Wechsel 0,05/ 0,1 gegeben und es klappt gut. Man kann über die temporäre Basalrate auch eine BR von 0,06 bekommen. Das ist aber sehr aufwendig, weil dies manuel eingegeben werden muss und Morgens um 3 schlafen wir lieber. Dafür ist der Bolus feiner.
Wir haben die Fehrnbedienung der Combo verloren, was beim Pod echt ein Problem gewesen wäre. Zumal es abends war. Das darf jetzt nicht mehr passieren. Aber für den Urlaub bekommt man ein eingepacktes Ersatzgerät, was nachdem Urlaub zurückgeschickt wird. Im Falle des Falles vertraue ich darauf, dass Ypsomed schnell Ersatz liefert.
Toll fand ich bei AccuCheck die Service Hotline und die Notfallnummer. Super nett, sehr bemüht, ich fühlte mich echt gut versorgt. Dazu kann ich zum Pod (noch) nichts sagen. Was mich aber sehr gestört hat, waren Lieferschwierigkeiten für die Transfersets. Wir haben fast 2 Wochen das Selbe benutzt. Sowas fällt beim Pod ja auch weg.
Die Werte sind mit dem Pod etwas besser. Vorallem nachts war Charlotte sehr hoch. Das ist sicher nicht nur Verdienst des Pods. Die Basalrate wurde verändert, es ist wärmer. Aber insgesamt wirken die Werte stabiler. Die feinere Abstimmung des Bolus lässt mich mutiger Spritzen.
Unsere Tagesmutter ist auch froh, dass der Kathterschlauch weg ist und Sie nicht mehr aufpassen muss, dass andere Kinder nicht daran ziehen. Eine Freundin hat mir JETZT gesagt, dass der Kathterschlauch sie immer an einen künstlichen Darmausgang erinnert hat. Das finde ich zwar übertrieben, aber insgesamt hatte ich auch den Eindruck, das Charlotte mit Schlauch "kränker" aussah. Was mich gestört hat und sie (noch) nicht. Ich habe aber auch andere Meinungen gehört, dass die Pumpe nicht auffällt.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dem Diabetes den kleinst notwendigen Raum zugestehe. Ich will nicht, dass offensichtlich ist, das mein Kind krank ist. Ich will baden und Schwimmen gehen, wann ich will, ohne Komplikationen. Ich will so wenig Mühe haben wie möglich. Hier leistet der Pod gute / bessere Dienste. Dafür nehme ich die Verschwendung von Insulin in Kauf, bzw. wäre auch bereit es verdünnen zu lassen oder selbst zu verdünnen. Aber dazu meinte die Diabetologin, das wäre noch größer Aufwand und würde mehr kosten.
Ich bin froh mich gegen die Widerstände durchgestzt zuhaben. Auch wenn es sehr nervig war und mir direkt nach der Entlassung nicht der Sinn danach stand. Aber mir war es sehr wichtig für die nächsten 4 Jahre ( was für eine lange Zeit, der komplette Kindergarten + Einschulung) die für uns best passende Lösung zu finden. Das bedeutet auch, die für MICH beste Lösung zu finden, denn jetzt behandle ich den Diabetes meiner Tochter. Charlotte wäre sicherlich auch mit der Combo klar gekommen,zumindest die nächsten 4 Jahre. Aber wenn ich zufrieden mit den Therapiemöglichkeiten bin, übertrage ich das auch wieder auf meine Tochter.
So, wie gesagt seeehr lang, aber hoffentlich hilfreich.
Sonnige Grüße
Knödel
seit 4 Monaten hat Charlotte jetzt Typ 1und in dieser Zeit haben wir die AccuCheck Combo und den OmniPod benutzt. Ich wollte hier mal einen Vergleich posten, vieleicht hilft es dem ein oder anderem bei der Entscheidung der Pumpenwahl.
Natürlich sind das nur MEINE Erfahrungen und Ansichten, also nicht repränsentativ. Und vorab, ich bevorzuge den OmniPod.
Da wir (natürlich) zum Wochenende ins KH gekommen sind, haben wir die ersten Tage mit Pen gespritzt. Das klappte ziemlich gut. Da Charlotte das alles schon von ihrem Papa kannte, hatte sie keine Angst vorm Pen, hielt selbst die Speckfalte ect. (Wahrscheinlich fragt sie mich mal,was mit mir nicht stimmt, da ich nicht spritze :lol: )
Am Montag kam dann die Combo. Die Pumpenberaterin ist super nett und wir kannten sie auch schon. Ich fühlte mich dennoch total überfordert. Das Lernen der Bedienung, Katheterwechselen mit dem ganzem Kram ( Schlauchfüllen, Luftblasen, Teflon oder Stahl. An die Insulineinheiten für Schlauch und Nadel denken und dann das Schlimmste,meiner Tochter die Nadel setzen. Wobei ich sagen muss, dass Charlotte super tapfer war und sich ohne TamTam die Nadel hat setzenlassen. Die Zeit im KH war sehr schlimm, da wir nicht nur mit der DM zu kämpfen hatten, sondern Charlotte auch noch epileptische Krämpfe und sich den Rotavirus eingefangen hatte. Eine Nacht standen wir kurz vor der Verlegung auf die Intensiv.
War also nicht der beste Start und ich habe sicherlich einiges auf die Pumpe "übertragen". Ich war von Anfang an unzufrieden mit der AccuCheck. Riesig wirkte sie um den Bauch von Charlotte,dann immer dieser blöde Gurt der nie hielt, dann der Katheterschlauch....
Wenn es einen "Vorteil" gibt am DM, dann doch, dass er nicht offensichtlich ist. Mein Mann ist seit 4 Jahren Typ 1 und immer wieder, sind Bekannte darüber überrascht, weil es vorher nicht aufgefallen ist. Ein paar Tage, in einer Mini-Remi, haben wir die Pumpe abgenommen und mit Pen gespritz, ich fühlte mich gleich wohler. Leider gibt es noch keine Pens mit Mini-Einheiten, sonst wäre das eine Alternative gewesen. Ich und Charlotte hatten keine Probleme kurz im Aldi zu bolen. Da waren mir die Blicke egal.
Nicht egal waren mir die Blicke und das Getuschel mit der Pumpe.
Nach einiger Recherche, bis dahin hatte ich gedacht, es gibt nur eine Pumpe, kein Mensch im KH hat was von anderen Pumpen gesagt, kam ich auf den OmniPod.
Der Widerstand unserer Diabetologin war groß.
Ihre Argumente:
- Zu groß für 2 Jähriges Kind ( sie kannte nur den Alten und nicht den Neuen)
- Keine Insulienabgabe über Pumpe selbst
- Verschwendung von Insulien, die Mindestfüllmenge verbraucht Charlotte nicht
- Allergische Reaktion auf Pflaster
Ich wollte es dennoch ausprobieren und habe darauf bestanden, dass die Verordnung in ein Mietverhältniss geändert wird. Habe von Diaexpert einen Berater nach Hause bestellt und einen Probe Pod bekommenm um auszuprobieren ob Charlotte den toleriert und auf das Pflaster reagiert.
Der Probelauf lief super. Der Pod verschwindet unter den Klamotten, ist definitiv vielleichter als die Pumpe, das blöde Band, was beim Töpfchentraining und Wickeln nur nervt, ist weg. Keine Reaktion auf das Pflaster.
Dann wurde in die Ambulanz eine Beraterin von Ypsomed gerufen, unsere Diabetologin war mittlerweile bereit es auch zu versuchen (vieleicht hat sie auch einfach resigniert :silly: ).
Sam und ich durften jeweils einen Pod mit Kochsalz ausprobieren. Das Setzen des Pods tut nicht weh. Mittlerweile war Charlotte nämlich auch nicht mehr tapfer beim Kathterwechseln. Es tat ihr weh, sie wußte was auf sie zukommt und es wurde von Mal zu Mal schlimmer. Unsere beiden Pods ( am Arm) sind vor den 3 Tagen abgerissen.Auch das tat nicht weh. Wir haben nicht auf die Pods geachtet und nach kurzer Zeit merkt man sie nicht mehr. Charlotte trägt ihren am Oberschenkel, da ist weniger "Angriffsfläche" und wir fixieren ihn mit einem Pflaster, hält Bombenfest. Der Pod hat mehrere Tragebereiche Oberschenkel,Lende, Bauch,später den Arm, was ich auch als Vorteil empfinde.
Das Wechseln des Pods, ist kein Problem und dauert ein paar Minuten. Das Befüllen kann man ohne Kind machen.( Auch hier muss man auf Luftblasen achten, in der Spritze, aber da sich der Pod selbst entlüftet und kein Schlauch vorhanden ist, ist das kein Akt. Den Alten ab ( gut das Pflaster befeuchten, damit es nicht weh tut), Neuer drauf, starten, Peng! Nadel gesetzt, Fertig!
Die Handhabung erklärt sich von selbst und der Umstieg von Combo auf Pod war easy.
Die Schritte in der Basalrate des Pods sind nicht so fein, wie bei der Accu.Von 0,05 auf 0,1. Nicht 0,06 oder 0,07. Da wir die Basalrate aber eher erhöhen mussten, haben wir im Wechsel 0,05/ 0,1 gegeben und es klappt gut. Man kann über die temporäre Basalrate auch eine BR von 0,06 bekommen. Das ist aber sehr aufwendig, weil dies manuel eingegeben werden muss und Morgens um 3 schlafen wir lieber. Dafür ist der Bolus feiner.
Wir haben die Fehrnbedienung der Combo verloren, was beim Pod echt ein Problem gewesen wäre. Zumal es abends war. Das darf jetzt nicht mehr passieren. Aber für den Urlaub bekommt man ein eingepacktes Ersatzgerät, was nachdem Urlaub zurückgeschickt wird. Im Falle des Falles vertraue ich darauf, dass Ypsomed schnell Ersatz liefert.
Toll fand ich bei AccuCheck die Service Hotline und die Notfallnummer. Super nett, sehr bemüht, ich fühlte mich echt gut versorgt. Dazu kann ich zum Pod (noch) nichts sagen. Was mich aber sehr gestört hat, waren Lieferschwierigkeiten für die Transfersets. Wir haben fast 2 Wochen das Selbe benutzt. Sowas fällt beim Pod ja auch weg.
Die Werte sind mit dem Pod etwas besser. Vorallem nachts war Charlotte sehr hoch. Das ist sicher nicht nur Verdienst des Pods. Die Basalrate wurde verändert, es ist wärmer. Aber insgesamt wirken die Werte stabiler. Die feinere Abstimmung des Bolus lässt mich mutiger Spritzen.
Unsere Tagesmutter ist auch froh, dass der Kathterschlauch weg ist und Sie nicht mehr aufpassen muss, dass andere Kinder nicht daran ziehen. Eine Freundin hat mir JETZT gesagt, dass der Kathterschlauch sie immer an einen künstlichen Darmausgang erinnert hat. Das finde ich zwar übertrieben, aber insgesamt hatte ich auch den Eindruck, das Charlotte mit Schlauch "kränker" aussah. Was mich gestört hat und sie (noch) nicht. Ich habe aber auch andere Meinungen gehört, dass die Pumpe nicht auffällt.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dem Diabetes den kleinst notwendigen Raum zugestehe. Ich will nicht, dass offensichtlich ist, das mein Kind krank ist. Ich will baden und Schwimmen gehen, wann ich will, ohne Komplikationen. Ich will so wenig Mühe haben wie möglich. Hier leistet der Pod gute / bessere Dienste. Dafür nehme ich die Verschwendung von Insulin in Kauf, bzw. wäre auch bereit es verdünnen zu lassen oder selbst zu verdünnen. Aber dazu meinte die Diabetologin, das wäre noch größer Aufwand und würde mehr kosten.
Ich bin froh mich gegen die Widerstände durchgestzt zuhaben. Auch wenn es sehr nervig war und mir direkt nach der Entlassung nicht der Sinn danach stand. Aber mir war es sehr wichtig für die nächsten 4 Jahre ( was für eine lange Zeit, der komplette Kindergarten + Einschulung) die für uns best passende Lösung zu finden. Das bedeutet auch, die für MICH beste Lösung zu finden, denn jetzt behandle ich den Diabetes meiner Tochter. Charlotte wäre sicherlich auch mit der Combo klar gekommen,zumindest die nächsten 4 Jahre. Aber wenn ich zufrieden mit den Therapiemöglichkeiten bin, übertrage ich das auch wieder auf meine Tochter.
So, wie gesagt seeehr lang, aber hoffentlich hilfreich.
Sonnige Grüße
Knödel
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Re: Erfahrungsbericht Combo und OmniPod LANG
05 Mai 2013 17:10
Knödel schrieb u.a.:
Erstmal vielen Dank für deinen tollen Bericht.
Eine Anmerkung zu den Luftblasen muss aber sein:
Der Pod entlüftet die gesamte Kanüle unmittelbar nach dem diese ins subcutane Gewebe eingeführt wurde. Somit ist sichergestellt, dass sofort die eingestellte aktuelle Basalrate wirklich im Gewebe ankommt - und nicht erst noch die Kanüle gefüllt werden muss.
Luftblasen in der Patrone des Pods werden nicht automatisch entlüftet!
Diese Luft wird anstelle des Insulins gepumpt. Anstelle der Basalrate oder des Bolus.
Egal ob sie bereits beim Füllvorgang hinein kommen oder erst später durch das "Entgasen" des Insulins entstehen! Das kann passieren, wenn Insulin vor dem Befüllen des Pods nicht lange genug (24 Stunden) bei Raumtemperatur gelagert wurde.
Gruß, Egon
.( Auch hier muss man auf Luftblasen achten, in der Spritze, aber da sich der Pod selbst entlüftet und kein Schlauch vorhanden ist, ist das kein Akt
Erstmal vielen Dank für deinen tollen Bericht.
Eine Anmerkung zu den Luftblasen muss aber sein:
Der Pod entlüftet die gesamte Kanüle unmittelbar nach dem diese ins subcutane Gewebe eingeführt wurde. Somit ist sichergestellt, dass sofort die eingestellte aktuelle Basalrate wirklich im Gewebe ankommt - und nicht erst noch die Kanüle gefüllt werden muss.
Luftblasen in der Patrone des Pods werden nicht automatisch entlüftet!
Diese Luft wird anstelle des Insulins gepumpt. Anstelle der Basalrate oder des Bolus.
Egal ob sie bereits beim Füllvorgang hinein kommen oder erst später durch das "Entgasen" des Insulins entstehen! Das kann passieren, wenn Insulin vor dem Befüllen des Pods nicht lange genug (24 Stunden) bei Raumtemperatur gelagert wurde.
Gruß, Egon
Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Erfahrungsbericht Combo und OmniPod LANG
05 Mai 2013 19:42
Hallo!
Also wir haben uns auch den POD angesehen. Ich finde ihn ohne schlauch auch gut. Ich finde es aber sehr schlecht das man ohne POD kei Insulin abgeben kann. Flo ist 13 Jahre und wir haben es schon oft erlebt, das früh wenn er in der Schule war noch sein BZ-Gerät von der combo da lag. Er hat noch ei ACCU Check Nano im Ranzen und er kann trotzdem abgeben. Denn Schlauch sieht mann bei ihm auch nicht, da er seine Pumpe in der Hosentasche trägt. Wir haben echt auch mit dem Pflaster zu tun gehabt. Da lösste sich manchmal die Haut mit ab , wenn wir die Sicherheitschlaufe abgemacht haben. Jetzt haben wir Rotofin 360° und das ist wenig Pflaster nicht gebleicht und wir brauchen auch keine Sicheerheitsschlaufe mehr. Ich weiss es glingt vielleich blöd aber ich finde bei dem POD auch denn Abfall ganz schön heftig. Da meldet sich mein grünes Gewissen. Auch wenn man sie zurück schicken kann. Es ist jedenfalls schön, wenn sich deine kleine damit wohl fühlt. Dass ist glaub ich auch das wichtigste.
Liebe Grüße Silke
Also wir haben uns auch den POD angesehen. Ich finde ihn ohne schlauch auch gut. Ich finde es aber sehr schlecht das man ohne POD kei Insulin abgeben kann. Flo ist 13 Jahre und wir haben es schon oft erlebt, das früh wenn er in der Schule war noch sein BZ-Gerät von der combo da lag. Er hat noch ei ACCU Check Nano im Ranzen und er kann trotzdem abgeben. Denn Schlauch sieht mann bei ihm auch nicht, da er seine Pumpe in der Hosentasche trägt. Wir haben echt auch mit dem Pflaster zu tun gehabt. Da lösste sich manchmal die Haut mit ab , wenn wir die Sicherheitschlaufe abgemacht haben. Jetzt haben wir Rotofin 360° und das ist wenig Pflaster nicht gebleicht und wir brauchen auch keine Sicheerheitsschlaufe mehr. Ich weiss es glingt vielleich blöd aber ich finde bei dem POD auch denn Abfall ganz schön heftig. Da meldet sich mein grünes Gewissen. Auch wenn man sie zurück schicken kann. Es ist jedenfalls schön, wenn sich deine kleine damit wohl fühlt. Dass ist glaub ich auch das wichtigste.
Liebe Grüße Silke
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knödel
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Re: Erfahrungsbericht Combo und OmniPod LANG
05 Mai 2013 23:05
Hallo Egon,
danke für Deine Antwort. Du hast Recht, eingebrachte Luftblasendurch durch die Einfüllspritze kann der Pod nicht beseitigen. Aber das mit den 24 Stunden habe ich weder im Handbuch gefunden, noch wurde uns das bei der Einführung gesagt. Da wurde erklärt,man solle das Insulin ca. 10 Minuten in der Hand halten oder 0,5 Stunden vorher aus demKühlschrank holen, um es auf Raumtemperatur zubringen. Im Handbuch steht, dass der Pod mindestens 10 Grad haben soll. Falls der Pod Temperaturen unter 10 Grad ausgesetzt war (was immer DAS heißen soll) soll er vor dem Befüllen auf Raumtemperatur gebracht werden.
Ach ja, eine Sache habe ich noch vergessen. Bei der Einführung wurde von einer Reichweite von bis zu 8 m. zwischen Pod und Fernbedienung gesprochen. Die hatten wir nie, eher einen Meter.
Hallo Silke,
danke für Deine Antwort. Und auch wenn ich mich für den Pod entschieden habe
(Ypsomed kennt meine Bankverbindung :laugh: ), wollte ich damit nicht zum Ausdruck bringen, dass das die BESTE Lösung ist, sondern dass es wichtig ist, die für sich geeignete Lösung zu finden. Bei der auch andere Argumente zählen, als die "reine" Insulinzufuhr. Und dass es gut ist sich gegen Widerstände durchzusetzen.
Du hast natürlich recht, je größer der Mensch um so mehr verschwindet die Pumpe. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass in 4 Jahren andere Argumente zählen und wir wieder wechseln.
Ein sehr erfahrener Diabetologe meinte zu mir, dass in den USA Kleinkinder grundsätzlich nur mit Langzeitinsulin behandelt werden. Ich war ein bisschen erschrocken, aber er meinte auch das funktioniere ganz gut. Was ich eigentlich sagen will, es gibt (Gott sei Dank) viele Therapiemöglichkeiten und da es beim Diabetes auf das Eigenmangament ankommt, sollte man sich das Recht nehmen, frei zu entscheiden. Leider sind Ärzte auch nur Menschen und haben sich oft auf ein paar Lösungen "eingeschossen". Aber was für den Arzt die beste Lösung ist,muss es ja nicht für einen Selbst sein.
danke für Deine Antwort. Du hast Recht, eingebrachte Luftblasendurch durch die Einfüllspritze kann der Pod nicht beseitigen. Aber das mit den 24 Stunden habe ich weder im Handbuch gefunden, noch wurde uns das bei der Einführung gesagt. Da wurde erklärt,man solle das Insulin ca. 10 Minuten in der Hand halten oder 0,5 Stunden vorher aus demKühlschrank holen, um es auf Raumtemperatur zubringen. Im Handbuch steht, dass der Pod mindestens 10 Grad haben soll. Falls der Pod Temperaturen unter 10 Grad ausgesetzt war (was immer DAS heißen soll) soll er vor dem Befüllen auf Raumtemperatur gebracht werden.
Ach ja, eine Sache habe ich noch vergessen. Bei der Einführung wurde von einer Reichweite von bis zu 8 m. zwischen Pod und Fernbedienung gesprochen. Die hatten wir nie, eher einen Meter.
Hallo Silke,
danke für Deine Antwort. Und auch wenn ich mich für den Pod entschieden habe
(Ypsomed kennt meine Bankverbindung :laugh: ), wollte ich damit nicht zum Ausdruck bringen, dass das die BESTE Lösung ist, sondern dass es wichtig ist, die für sich geeignete Lösung zu finden. Bei der auch andere Argumente zählen, als die "reine" Insulinzufuhr. Und dass es gut ist sich gegen Widerstände durchzusetzen.
Du hast natürlich recht, je größer der Mensch um so mehr verschwindet die Pumpe. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass in 4 Jahren andere Argumente zählen und wir wieder wechseln.
Ein sehr erfahrener Diabetologe meinte zu mir, dass in den USA Kleinkinder grundsätzlich nur mit Langzeitinsulin behandelt werden. Ich war ein bisschen erschrocken, aber er meinte auch das funktioniere ganz gut. Was ich eigentlich sagen will, es gibt (Gott sei Dank) viele Therapiemöglichkeiten und da es beim Diabetes auf das Eigenmangament ankommt, sollte man sich das Recht nehmen, frei zu entscheiden. Leider sind Ärzte auch nur Menschen und haben sich oft auf ein paar Lösungen "eingeschossen". Aber was für den Arzt die beste Lösung ist,muss es ja nicht für einen Selbst sein.
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Re: Erfahrungsbericht Combo und OmniPod LANG
06 Mai 2013 10:42knödel schrieb: Leider sind Ärzte auch nur Menschen und haben sich oft auf ein paar Lösungen "eingeschossen". Aber was für den Arzt die beste Lösung ist,muss es ja nicht für einen Selbst sein.
Da sagst du was!
Die Erfahrung haben wir auch schon mehrfach gemacht.
In der ersten Klinik, wo wir waren, gab es nur CT und sonst nichts und in der zweiten haben "wir" zwar eine Pumpe bekommen, hatten aber nicht die Möglichkeit bei der Wahl des Modells irgendwie mitzureden. Letzteres stört uns bisher nicht weiter, weil wir mit der Veo zufrieden sind.
Aber vielleicht ändert sich das ja mal...
Zum Glück ist es im Zeitalter von Internet sehr einfach sich über Alternativen zu informieren. Es ist zwar nicht alles wahr, was man da liest. Aber mit einer "Schnittmenge" der verschiedenen Meinungen ist man meist gut informiert.
Ach ja und das Insulin rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, würde ich trotzdem machen. Ich nehme es immer einen Tag vorher raus... also außer, wenn ich es vergesse... :silly:
LG Heike
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Re: Erfahrungsbericht Combo und OmniPod LANG
06 Mai 2013 16:46 - 06 Mai 2013 17:02
Knödel schrieb u.a.:
Die (meist freien) Mitarbeiter von DiaExpert, die i.d.R. die technische Einweisung bei den Patienten durchführen, sind zwar alle gut geschult und haben meistens auch vom eigentlichen Beruf her die notwendige Erfahrung mit Insulinpumpen-Systemen, kennen aber nicht alle auch "die letzten Kniffe" für die jede Pumpe (ich übrigens auch nicht). Es dauert dann eine Weile, bis sich bei allen Mitarbeitern gerade auch die Tipps herumgesprochen haben, die nicht in der Bedienungsanleitung stehen.
Gruß, Egon
PS:
Grundsätzlich ist es natürlich für alle Insulinpumpen von Vorteil, wenn man Insulin benutzt, das praktisch nicht mehr ausgasen kann, weil es lange genug nicht mehr im Kühlschrank war, sondern wenigstens in den letzten 24 Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt wurde.
Aber das mit den 24 Stunden habe ich weder im Handbuch gefunden, noch wurde uns das bei der Einführung gesagt.
Die (meist freien) Mitarbeiter von DiaExpert, die i.d.R. die technische Einweisung bei den Patienten durchführen, sind zwar alle gut geschult und haben meistens auch vom eigentlichen Beruf her die notwendige Erfahrung mit Insulinpumpen-Systemen, kennen aber nicht alle auch "die letzten Kniffe" für die jede Pumpe (ich übrigens auch nicht). Es dauert dann eine Weile, bis sich bei allen Mitarbeitern gerade auch die Tipps herumgesprochen haben, die nicht in der Bedienungsanleitung stehen.
Gruß, Egon
PS:
Grundsätzlich ist es natürlich für alle Insulinpumpen von Vorteil, wenn man Insulin benutzt, das praktisch nicht mehr ausgasen kann, weil es lange genug nicht mehr im Kühlschrank war, sondern wenigstens in den letzten 24 Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt wurde.
Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
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Letzte Änderung: 06 Mai 2013 17:02 von EgonManhold.
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