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Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
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Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
27 Apr. 2013 14:53in einem Diskussionsthema im Insulinclub wurde ein auffallendes Verhalten der am Kupplungsanschluss um 360 Grad rotierbaren Insulinkatheter des Herstellers ICU genannt und von mehreren Benutzern bestätigt. Diese Katheter werden als Teflon- oder Stahlkatheter hierzulande unter verschiedenen Namen von unterschiedlichen Importeuren angeboten:
Rotofine, Rotosoft, Orbit micro, Orbit 90.
Als Auffälligkeit wurde genannt, dass es ziemlich regelhaft zu einer Lockerung des Lueranschlusses kommt, der dann deutlich nachträglich festgezogen werden kann/muss.
Auch berichten Benutzer, dass sich der Schlauch vollständig vom Luer-Adapter des Reservoirs lösen kann.
Falls die Diskussion interessiert bitte im Insulinclub, Unterforum Pumpenzubehör, nach dem Thread "Konstruktiver Katheterfehler? ..."
schauen (geht auch via Forensuche zu finden).
Es besteht der Eindruck, dass es sich um ein grundsätzliches Problem handeln könnte, so dass es wohl ratsam sein mag, den festen Sitzt des Luer-Anschlusses der genannten Katheter regelmäßig zu überprüfen und diesen ggf. nachträglich wieder festzuziehen.
Gruß
Joa
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
01 Mai 2013 17:17wir hatten das erwähnte Problem eine Zeitlang mit Roche (Akku Chek) Kathetern - in diesem Fall betrifft das wohl speziell die extra erhältlichen Schläuche. Bei uns war es so, daß die Luer-Verbindung sich nach etwa einem halben bis ganzen Tag so weit gelockert hat, daß Insulin ausgetreten ist (mit allen daraus resultierenden Konsequenzen, also Zucker durch die Decke usw.). Nach einigen Wochen war der Spuk dann vorbei und die Verbindung hielt wieder. Warscheinlich hatten wir dann die betreffenden Schläuche (oder evtl. auch die betreffenden Ampullen) aufgebraucht und die neue Charge war wieder OK.
Zur Zeit haben wir jedoch ein anderes Problem mit unseren Roche Kathetern (Stahl 6mm). An der Stelle wo der Schlauch in die Nadel übergeht tritt bei manchen Kathetern ca. einen halben Tag nach dem Setzen Insulin aus. man sieht es nur wenn man zufällig gerade beim ersten Austritt hinschaut (es bildet sich ein kleiner Tropfen). Nach einer kleinen Weile wird der Tropfen dann vom Pflaster aufgesaugt. Dann sieht man praktisch nichts mehr, man merkt nur dass das Pflaster feucht ist. Wenn meine Tochter aber gerade einige Zeit nichts ißt und nur die Basalrate läuft ist das so wenig, daß das Insulin durch die Körperwärme sehr schnell troknet, so daß man nix merkt bis man wieder eine BZ-Messung durchführt und der Zucker mal wieder durch die Decke knallt.
Haben schon mal einige der ausgelaufenen Katheter an Roche geschickt, die sagten aber, dass sie nichts finden konnten.
Mich würde interssieren ob noch andere Leute die selben Probleme haben.
Liebe Grüße
Kaktus
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
01 Mai 2013 17:29seid ihr sicher, dass das Insulin an der beschriebenen Stelle austritt oder kann es auch sein, dass Insulin an der Außenwand der Kanüle zurück läuft und dann an dieser Stelle sichtbar wird?
Gruß, Egon
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
02 Mai 2013 14:12ich glaube nicht, dass das Insulin am Katheter zurückläuft, da Alexandra schon beobachtet hat, das an dem Plastikteil wo der Schlauch mit dem Pflaster verbunden ist außen sich ein Tropfen bzw. ein Blase bildet. Außer dem müsste da nicht auch noch eine Spur Blut mit dran sein, also so eine leichte rötliche Verfärbung oder so? Die Pflaster sind nämlich immer absolut farblos (also weiß).
Nachdem wir die besagten Katheter an Roche zur Untersuchung geschickt haben, wurde die Packung von Roche gegen eine andere getauscht. Bei dieser Packung tauchte das Problem überhaupt nicht mehr auf. Jetzt haben wir wieder eine neue Packung zur Hälfte aufgebraucht - da waren bisher 2 Katheter dabei die ausgelaufen sind.
Was wäre, wenn das Insulin an der Nadel zurückläuft und wie kann man das genau erkennen? Bräuchte sie dann längere Nadeln? (Alexandra ist ca 1,55m groß und ca. 48 kg schwer). Sie benutzt immer noch 6mm Nadeln. Die Diabetesberaterin in unserer Ambulanz meinte Sie sei schlank genug und müsste noch gut mit den 6mm Nadeln auskommen. Sie setzt übrigens meisten an den Oberarmen oder auch am Bauch.
Herzliche Grüße
Kaktus
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
02 Mai 2013 16:21nein, Blut müsste in dem von mir beschriebenen Fall nicht mit heraus laufen.
Der/die 6mm-Stahlkatheter/-kanüle von Roche, ist wahrscheinlich der RapidLink oder Rapid-D Link - Katheter/Kanüle.
Beim Legen in den Oberarm ergibt sich die Frage (da ich deine Tochter nicht kenne), ob die Kanülenspitze nicht an/in den Muskel kommt. Das sollte ja -aus ganz unterschiedlichen Gründen- auf jeden Fall vermieden werden.
Gruß, Egon
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
02 Mai 2013 19:58Die Stelle wo der Schlauch in das Plastikteil, nennen wir es mal Kanülenadapter übergeht, unter dem das Klebepflaster liegt, ist so weit von der Einstichstelle entfernt, dass Flüssigkeitsaustritte dort nicht von zurückfließendem Insulin/Insulin-Zwischenzellwassergemisch aus dem Stichkanal stammen können. Dort kann ursächlich nur eine undichte Verbindung die Ursache sein.Kaktus schrieb: ich glaube nicht, dass das Insulin am Katheter zurückläuft, da Alexandra schon beobachtet hat, das an dem Plastikteil wo der Schlauch mit dem Pflaster verbunden ist außen sich ein Tropfen bzw. ein Blase bildet.
Insulin, das aus dem Stichkanal ausläuft (Kapillareffekt)würde unter dem Pflaster landen und dort eine Feuchtung machen, die bei Kontakt mit dem Pflasterstoff von diesem aufgesogen wird. Tropfen oder Blasenbindung sollte daher nicht vorkommen können.
Wie Egon schon schrieb: Nö.Außer dem müsste da nicht auch noch eine Spur Blut mit dran sein, also so eine leichte rötliche Verfärbung oder so?
Im Raum zwischen den Zellen (Interstitium) findet sich kein Blut, bzw. keine roten Blutkörperchen, wenn es nicht durch Gefäßverletzungen dort zu Einblutungen kommt.
Zurückfließende Flüssigkeit aus der Einstichstelle ist eine Mischung aus dem zugeführten Insulin und dem Zwischenzellwasser (interstitielle Flüssigkeit). Diese Mischung ist im Regelfall farblos.
Dann würde der Insulinanteil, der "ausgelaufen" ist, nicht resorbiert werden können.Was wäre, wenn das Insulin an der Nadel zurückläuft
Insulingeruch im Bereich der Infusionsstelle, feuchtes Pflaster, feute Haut direkt beim Ziehen des Katheters um die Einstichstelle herum. Natürlich führt aber auch Schweißbildung zu Feuchtungen....und wie kann man das genau erkennen?
Gruß
Joa
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
03 Mai 2013 11:18ich habe bisher die Ursache noch nicht so genau lokalisieren können, aber
mein Sohn hat auch definitiv immer wieder einmal Probleme mit den Rapid D Link
Kathetern (allerdings 8mm).
Wir haben auch schon einmal eine Packung an Roche zurückgeschickt/umgetauscht, ohne Ergebnis.
Wo der Fehler liegt, weiß ich nicht, es ist aber so, dass bei manchen Kathetern, auch frisch gesetzten, der BZ ansteigt. Die Pumpe gibt keinen Verstopfungsalarm,
ein Teil des Insulins kommt auch an, allerdings steigt der BZ auch bei 200% Basalrate auf bis zu 300 an :S
Ausgetretenes Insulin riechen kann ich allerdings auch nicht.
Ich werde jedenfalls bei nächsten Mal genau auf Tröpfchensuche gehen!
LG
Andrea
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
03 Mai 2013 15:18also bei uns sind es auch die Rapid D-Link Katheter. Allerdins sieht man das Tröpchen nur wenn man zufällig genau dann hinschaut, wenn das Insulin frisch austritt (also schwierig zu "erwischen"). Nach kurzer Zeit saugt das Pflaster das Insulin auf und man merkt nur noch dass es feucht ist und nach Insulin riecht. Wenn allerdings grade nur die Basalrate läuft ist die Menge so gering, dass man kaum was erkennen kann. Üblicherweise trägt sie ja noch ein Kleidungsstück über dem Katheter, so dass das wenige Insulin auch praktisch nicht riecht (nur wenn man ganz gezielt ganz dicht dran schnuppert). Durch die Körperwärme verdunstet die minimale Menge ja auch so schnell. Allerdings wenn ein größerer Bolus abgegeben wurde ist meistens das ganze Pflaster nass. Wie gesagt aus bei uns hat Roche geschrieben, dass sie nichts finden konnten. Auffällig war nur dass bei der neuen Packung dann kein einziger dabei war bei dem wir dieses Problem hatten. Bei der beanstandeten Packung waren es bestimmt zwei Drittel (!!!) aller Katheter. Es hat also mit dem Austausch der Katheter plötzlich aufgehört auszulaufen. Jetzt haben wir erneut eine Packung zur Hälfte aufgebrauch also ungefähr 10 - 12 Stück. Da waren bisher 2 "undichte" dabei.
Herzliche Grüße
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
03 Mai 2013 15:37Beim Legen in den Oberarm ergibt sich die Frage (da ich deine Tochter nicht kenne), ob die Kanülenspitze nicht an/in den Muskel kommt.
Wir hatten das Problem sowohl am Bauch als auch am Oberarm.
Liebe Grüße
Kaktus
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Re: Probleme mit Rotofine-, Rotosoft-, Orbit-Katheter?
03 Mai 2013 17:29da bietet sich als Alternative eine Kanüle an, die man schräg einstechen kann.
Dabei kann man dann die Einstichtiefe selber bestimmen. Allerdings sind die eigentlichen Kanülen dabei immer etwas länger, als ihr es jetzt kennt. Das sieht dann natürlich "gefährlicher" aus. Allerdings ist das subcutane Fettgewebe schmerzunempfindlich, d.h., dort sind (fast) keine Nervenenden, die man u.U. treffen kann.
Gruß, Egon
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