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Insulinpumpe beantragen, welche Argumente?
Noam
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Re: Insulinpumpe beantragen, welche Argumente?
04 Apr. 2013 15:08
Ihr Lieben
es scheint wohl so, dass ich wirklich ein paar SEHR stichhaltige Argumente brauche.
Die Ärzte in der Kinderklinik wollen so gut wie keine Pumpen verschreiben.
Ich hab grad mit einer betroffenen Mutter telefoniert, die nicht so gute Erfahrungen gemacht hat, was den Wunsch nach einer Pumpe anbetrifft.
Im Extremfall muss ich wohl den Arzt wechseln.
Also:
wer noch ein gutes Argument FÜR die Pumpe weiss, nur her damit!
liebe Grüsse
Rahel
es scheint wohl so, dass ich wirklich ein paar SEHR stichhaltige Argumente brauche.
Die Ärzte in der Kinderklinik wollen so gut wie keine Pumpen verschreiben.
Ich hab grad mit einer betroffenen Mutter telefoniert, die nicht so gute Erfahrungen gemacht hat, was den Wunsch nach einer Pumpe anbetrifft.
Im Extremfall muss ich wohl den Arzt wechseln.
Also:
wer noch ein gutes Argument FÜR die Pumpe weiss, nur her damit!
liebe Grüsse
Rahel
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Wenke
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Re: Insulinpumpe beantragen, welche Argumente?
04 Apr. 2013 15:33Noam schrieb: Im Extremfall muss ich wohl den Arzt wechseln.
Hallo Rahel,
ja manchmal ist das nötig.
Unsere erste Diabetologin (ebenfalls an einer Uniklinik... und ich dachte "Universität" stände für Zukunft und Fortschritt...) war auch total gegen die Pumpe.
Die haben uns nicht mal gesagt, dass es sowas gibt.
Nun wusste ich das aber schon und je mehr ich im Internet darüber gelesen habe, desto mehr hat mich die Pumpe interessiert.
Als ich die Ärztin dann von mir aus darauf angesprochen habe, war die Antwort: "Das machen wir gar nicht! Das ist nicht kindgerecht. Das gibt's frühestens im Jugendalter, am besten nie!"
Die Aussage hat mich beinahe nochmal so sehr schockiert wie die ganze Diagnose.
Zuerst habe ich ja noch gehofft, dass sie das nicht ganz so meint, wie sie es sagt und vielleicht nur sicher sein will, dass wir es ernst meinen bzw. dass wir das richtige Argument brauchen.
Ich habe versucht ihr zu erklären, dass die Blutzuckerwerte meines Sohnes eine Katastrophe sind (morgens rutschte er von einer Unterzuckerung in die nächste und musste jede Stunde essen und am Nachmittag, wenn er gern etwas genascht hätte, war der BZ dann meist zu hoch...) und sich das Spritzen bei uns einfach nicht in den Alltag integrieren lässt (anfangs machte Lars aus jeder Mahlzeit einen großen Auftritt, was massiv den Familienfrieden störte, nach ein paar Wochen dann entwickelte er eine richtige Spritzphobie, lief nur noch weg, weinte, schrie...). Sie machte Vorschläge, was man ändern könnte (eine Pumpe kam da natürlich nicht vor!). Aber die haben auch nichts verbessert, weshalb ich sie zunehmend als "Ausreden" empfunden habe.
Als ich dann auch noch ein paar andere Mütter ausfindig gemacht und erfahren hatte, dass es bei denen ähnlich lief und da auch keiner eine Pumpe hatte, haben wir uns entschlossen zu wechseln - schweren Herzens, denn die Klinik war 1. die nächstgelegene für uns und 2. fand ich das Diabetes-Team dort grundsätzlich sehr nett.
Wenn sie ihre Einstellung gegen über der Pumpentherapie mal ändern, kann es gut sein, dass wir zurück wechseln, aber vorher nicht.
Wenn du also den Eindruck hast, dass du da nicht weiterkommst, hör dich vielleicht mal nach Alternativen um. Viel Glück.
LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)
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TinaSchnecke
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Re: Insulinpumpe beantragen, welche Argumente?
05 Apr. 2013 09:13
Hallo Rahel,
Argumente für eine Pumpe waren bei uns auch noch:
- Vermeidung der Entwicklung von Essstörungen (nicht essen wollen, um nicht spritzen zu müssen)
- Viele kleine Mahlzeiten, die entsprechend häufiges Spritzen erfordern
Wenn du das Gefühl hast, eure Ärzte gehen nicht auf eure Bedürfnisse ein, dann solltest du wirklich einen Arztwechsel in Erwägung ziehen.
Wir haben auch mit CT angefangen mit dem verlockenden Gedanken nur zweimal am Tag spritzen zu müssen. Das hat nicht gut funktioniert. Nach ca. 8 Wochen hat der Arzt einen Umstieg auf ICT angeordnet. Was zwar etwas besser war, aber neue Probleme mit sich brachte (s.o.) Da die Werte alles andere als schick waren, hat er dann ziemlich schnell gesagt, das wird so nichts, wir sollten eine Pumpe beantragen. 4 Monate nach Manifestation war es dann soweit.
Wir haben zu jedem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, dass unser Arzt versucht die bestmögliche Therapie für uns zu finden.
Und auch, wenn wir schon bei der Ersteinstellung eine Pumpe hätten haben können, bin ich froh, dass wir erstmal mit Pen angefangen haben. Als mich die ganzen technischen Details der Pumpentherapie überrollt haben, war ich sehr froh, dass das generelle Verständnis für den DM und die Essensberechnung inzwischen fast Routine waren.
Ich weiß nicht, wie schnell es geht mit einer Pumpengenehmigung in der Schweiz, aber wenn dein Sohn jeden Nachmittag hohe Werte hat, ist vielleicht eine zusätzliche Basaldosis zum Mittag erforderlich, um die Zeit zu überbrücken. Die Wirkdauer jedes Insulins ist immer abhängig von der gespritzten Menge und da er morgens vermutlich nur eine kleine Menge bekommt, reicht die eben nicht bis zum Abend. Vielleicht können die zusätzlichen 0,5 IE, die am Morgen zuviel sind, zum Mittag Abhilfe schaffen. Frag euren Arzt!
Alles Gute
Tina
Argumente für eine Pumpe waren bei uns auch noch:
- Vermeidung der Entwicklung von Essstörungen (nicht essen wollen, um nicht spritzen zu müssen)
- Viele kleine Mahlzeiten, die entsprechend häufiges Spritzen erfordern
Wenn du das Gefühl hast, eure Ärzte gehen nicht auf eure Bedürfnisse ein, dann solltest du wirklich einen Arztwechsel in Erwägung ziehen.
Wir haben auch mit CT angefangen mit dem verlockenden Gedanken nur zweimal am Tag spritzen zu müssen. Das hat nicht gut funktioniert. Nach ca. 8 Wochen hat der Arzt einen Umstieg auf ICT angeordnet. Was zwar etwas besser war, aber neue Probleme mit sich brachte (s.o.) Da die Werte alles andere als schick waren, hat er dann ziemlich schnell gesagt, das wird so nichts, wir sollten eine Pumpe beantragen. 4 Monate nach Manifestation war es dann soweit.
Wir haben zu jedem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, dass unser Arzt versucht die bestmögliche Therapie für uns zu finden.
Und auch, wenn wir schon bei der Ersteinstellung eine Pumpe hätten haben können, bin ich froh, dass wir erstmal mit Pen angefangen haben. Als mich die ganzen technischen Details der Pumpentherapie überrollt haben, war ich sehr froh, dass das generelle Verständnis für den DM und die Essensberechnung inzwischen fast Routine waren.
Ich weiß nicht, wie schnell es geht mit einer Pumpengenehmigung in der Schweiz, aber wenn dein Sohn jeden Nachmittag hohe Werte hat, ist vielleicht eine zusätzliche Basaldosis zum Mittag erforderlich, um die Zeit zu überbrücken. Die Wirkdauer jedes Insulins ist immer abhängig von der gespritzten Menge und da er morgens vermutlich nur eine kleine Menge bekommt, reicht die eben nicht bis zum Abend. Vielleicht können die zusätzlichen 0,5 IE, die am Morgen zuviel sind, zum Mittag Abhilfe schaffen. Frag euren Arzt!
Alles Gute
Tina
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Noam
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Re: Insulinpumpe beantragen, welche Argumente?
08 Apr. 2013 23:38
Ihr Lieben!
Gute Nachrichten: wir bekommen die Pumpe, wenn wir wollen!
die Ärzte unterstützen uns!
ich habs mir schwieriger vorgestellt,den Arzt zu überzeugen, aber der eine Arzt hat unsere Not erkannt....
liebe Grüsse
Rahel
Gute Nachrichten: wir bekommen die Pumpe, wenn wir wollen!
die Ärzte unterstützen uns!
ich habs mir schwieriger vorgestellt,den Arzt zu überzeugen, aber der eine Arzt hat unsere Not erkannt....
liebe Grüsse
Rahel
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