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Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
26 Feb. 2013 18:28Unser Sohn Elyas ist gerade erst 6 Jahre alt geworden, wir haben den OmniPod seit bald 1 1/2 Jahren und sind damit zufrieden. Unsere Basalrate beträgt 3.5 IE am Tag, also fast nichts im Vergleich zu euch
Gruss aus der Schweiz, Farid
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
26 Feb. 2013 22:43.
.
Wie bereits angedeutet, ist das Insuman Rapid (U40 wie U100) nicht für die Pumpe zertifiziert. Es wird aber durchaus auch in der Pumpe verwendet, ohne dass mir Probleme bekannt sind.delphyine schrieb: Danke für den Hinweis mit dem U40er, dem werde ich mal nachgehen.
Offiziell müsste eine Apotheke, die das Mischen übernimmt, ein Reinraum-Labor haben. So sind die Vorschriften, wenn sterile Medikamente "gepantscht" werden sollen.Der Arzt führte an, dass der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen würde, da ja keine Apotheke gefunden werden konnte, die das Mischen übernehmen würde (er hat da viel für telefoniert)
Was natürlich beim Anmischen von Insulin ziemlicher Unfug ist, denn auch wenn ich mein Reservoir für die Pumpe fülle, geschieht das nicht in einem "Reinraumlabor", sonder unter alltäglichen Bedingungen.
Vielleicht sprichst Du mal Euren Apotheker direkt an, ob er behilflich sein könnte. Mischen kannst Du ja erst mal selber. Sozusagen mit fachlicher Supervision. Manche Apo hat eine Waage mit 0,1mg Genauigkeit. Für den Auch für den Hausgebrauch gibt es durchaus brauchbare Feinwaagen, die etwa 2mg Genauigkeit bringen. 1mg Insulinlösung = 0,1 IE. Du siehst, kleine Ungenauigkeiten sind voll vernachlässigbar. Da machen die alltäglichen, technisch bedingten Schwankungen der CSII, und erst recht des Pens, weitaus mehr Unterschied aus. (Den Link zum Onlineanhang zur CGM- und Insulinpumpenfibel, wo das Anmischen von Insulinverdünnungen beschrieben ist, hatte ich ja schon mal gesetzt, ggf. bitte unter Angabe eine Mailadresse per PM nachfragen).
Womit wir dann aber gleich nochmal zum Pod kommen, um auch mal was zum Thema zu schreiben.
Ein klarer Vorteil des Pods gegenüber den Schlauchpumpen liegt darin, dass der Pod keine koppelbaren Katheter hat. Die durch Ab- und Ankoppeln entstehenden Fehler können somit erst gar nicht auftreten. Und auch Abgabeschwankungen durch Niveauveränderungen oder Temperaturwechsel (durch Ausdehen und Zusammenziehen des Insulinvolumens)sind kaum oder nur sehr reduziert zu erwarten.
Als Nachteil sehe ich, dass die Liegezeit von 3 Tagen wohl zumeist augereizt werden wird. Und 3 Tage sind nach verbreiteter Meinung schlicht zu lange für das Gewebe, insbesondere bei Teflonkathetern. Die dann auch gleich der zweite Nachteil des Pods sind, weil er halt nur mit diesen zu haben ist. Somit gibt es diesbezüglich leider keine Wahlmöglichkeit.
Gruß
Joa
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
27 Feb. 2013 14:58 - 27 Feb. 2013 15:02Als Nachteil sehe ich, dass die Liegezeit von 3 Tagen wohl zumeist augereizt werden wird. Und 3 Tage sind nach verbreiteter Meinung schlicht zu lange für das Gewebe, insbesondere bei Teflonkathetern. Die dann auch gleich der zweite Nachteil des Pods sind, weil er halt nur mit diesen zu haben ist. Somit gibt es diesbezüglich leider keine Wahlmöglichkeit.
Das kann ich so nicht bestätigen.
I.d.R. werden Teflonkanülen besser vertragen als die Metallkanülen!
Unter anderem dadurch ergibt sich auch der Hinweis zur Kanülenbenutzung, Stahlkanülen nach (spätestens) 2 Tagen zu wechseln und Teflonkanülen nach 3 Tagen.
Die große Mehrzahl der mir bekannten Pumpenträger wechseln die Teflonkanülen auch ohne Probleme erst nach 3 Tagen. Auch sind mir keine besonderen Reaktionen auf die Teflonkanüle der OmniPod-Pumpen aufgefallen. Da sind Reaktionen auf das Pflaster m.W. häufiger zu beobachten.
Gruß, Egon
PS:
Darum sind z.B. die Kanülen für intravenöse Infusionen über mehrere Tage auch Teflon- und nicht Stahlkanülen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
27 Feb. 2013 22:00 - 27 Feb. 2013 22:00.
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Um mit Radio Eriwan zu sprechen ... im Prinzip ja...EgonManhold schrieb: Das kann ich so nicht bestätigen.
I.d.R. werden Teflonkanülen besser vertragen als die Metallkanülen!
In der Regel gibt es mit Stahlkanülen früher unliebsame Reaktionen der Wunde.
Das meinte ich aber nicht.
Insbesondere bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen, gibt es ein ganze Reihe Diabetologen, die Teflon nur mit sehr spitzen Fingern anfassen.
Soweit mir bekannt ist, liegt der Grund darin, dass die Teflonkanülen schon beim Setzen andere Wundverletzungen verursachen, als Stahl.
Stahl schneidet, Teflon reißt.
Daraus sollen sich andere Heilungsverläufe der Wunde ergeben, während sich diese bei Stahl entlang des Stichkanals wieder schließen kann, unter Neubildung der Kapillargefäße (proliferativ, führen Teflonwunden zu einer narbigen Abheilung des Stichkanals. Je länger Teflon liegt, umso weniger regenerative Heilung sei möglich.
Das hat dann zur Folge, das Gewebegebiete, die häufig mit Teflons gelöchert werden mit der Zeit merklich schlechter resorbieren.
Im Grunde ist es das Gleiche, wie mit der Emfpehlung Penkanülen nicht mehrmals zu verwenden. Denn wenn die stumpf und schartig werden, reißen sie ebenfalls zunehmend, anstatt glatt zu scheiden. Und grade da wird vor nachhaltigen Schädigungen des Gewebes gewarnt.
Im Grunde müsste man mal einen diesbezüglich erfahrenen Histologen/Traumatologen interviewen?
Gruß
Joa
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
28 Feb. 2013 17:05die (u.a. meine berufliche) Erfahrung zeigt, dass die Veränderungen an der Haut bzw. dem subkutanen Gewebe bei Nutzung der Stahlkanülen nicht anders ist, als bei Gebrauch von Teflonkanülen. Natürlich jeweils unter Beachtung der Hygieneregeln und empfohlenen Liegedauer der verschiedenen Kanülen.
Leider gibt es bisher m.W. keine Studien dazu, so dass ich mich auch "nur" auf einzelne Vorträge/Diskussionen (die meine Erfahrung unterstützen) auf Diabetes-Kongressen/Fortbildungen/usw. beziehen kann.
Die Hautverletzung ist durch die Mehrzahl der Teflonkanülen sicher etwas größer als mit den meisten Stahlkanülen Aber bei nicht zu langer Liegedauer und ausreichendem Wechsel der Einstichstellen, heilt diese Verletzung gut ab.
Das kann ich auch durch persönliche Erfahrung mit beiden Kanülenarten bestätigen.
Gruß, Egon
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
01 März 2013 21:19Wir sind auch nach 1,5 Jahren immer noch Super zufrieden. Verstopft war der pod einmal, wir verwenden verdünntes Insulin, ca. 20IE pro Tag inkl. Basalrate.
Zum Schwimmen überkleben wir ihn mit Kinesiotape, da geht NIX ab
Wegen des Verdünnens: unserer Apotheke ohne Rein...Labor hat erklärt, es muss "zum sofortigen Gebruach" auf dem Rezept stehen, dann dürfen sie mischen. Wir mischen aber auch selbst, wenn Insulin aus dem pen übrig ist.
Viele Grüße
Maren
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
01 März 2013 21:53Welches Insulin habt Ihr in Gebrauch?Travel23 schrieb: ... wir verwenden verdünntes Insulin, ca. 20IE pro Tag inkl. Basalrate.
Danke, sehr interessant. Da muss ich mal meinen Apo-Man um die Ecke mit konfrontieren, der es mir nicht zu sagen wusste (wissen wollte?].Wegen des Verdünnens: unserer Apotheke ohne Rein...Labor hat erklärt, es muss "zum sofortigen Gebruach" auf dem Rezept stehen, dann dürfen sie mischen.
Gruß
Joa
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
01 März 2013 22:08Joa schrieb: Hi,Welches Insulin habt Ihr in Gebrauch?Travel23 schrieb: ... wir verwenden verdünntes Insulin, ca. 20IE pro Tag inkl. Basalrate.Danke, sehr interessant. Da muss ich mal meinen Apo-Man um die Ecke mit konfrontieren, der es mir nicht zu sagen wusste (wissen wollte?].Wegen des Verdünnens: unserer Apotheke ohne Rein...Labor hat erklärt, es muss "zum sofortigen Gebruach" auf dem Rezept stehen, dann dürfen sie mischen.
Gruß
Joa
Hallo, wir haben humalog und verdünnen es mit der "sterilen diluentlösung" von lilly. Wir haben selbst welches davon und bei 'Not am Mann' mischen wir auch mal selbst...
Viel Grüße
Maren
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