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Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
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Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
25 Feb. 2013 09:39 - 25 Feb. 2013 09:41unsere Tochter will nun nach 2,5 Jahren Pen auch auf die Pumpe umsteigen. Aber ohne Schlauch, also soll es der Omnipod werden (sofern die KK mitspielt... :evil: )
Nun hat uns der Doc - ich will nicht gerade sagen, vom Omnipod abgeraten - aber doch seine Bedenken mitgeteilt, die sich aus seinen Erfahrungen mit dem Pod ergeben haben.
Er hat zwar nur eine Hand voll Pod-Kinder, die aber im Verhältnis zu den anderen Pumpenkindern viel mehr über Probleme geklagt haben. Hauptärger waren Verstopfungen. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann meinte er, wenn man nur einen geringen Insulinverbrauch hat, liegt zu wenig Druck am Pod an und er KANN schneller verstopfen als eine Schlauchpumpe. :S
Ab Teenager-Alter würde er ihn uneingeschränkt empfehlen (da dort mehr IE-Verbrauch), aber mit unseren pi mal Daumen 20 IE (Gesamtinsulin pro Tag) wären wir da noch grenzwertig. Er meint, es kann auch gut gehen, er kann uns nur von seinen ERFAHRUNGEN berichten...
Das macht uns nun wieder etwas unsicher, da wir ja nicht eine Pumpe wollen, mit der der Trödel schon vorprogrammiert ist. :dry:
Da ich hier im Forum eigentlich hauptsächlich nur gutes vom Omnipod gelesen habe, erhoffe ich mir nun von euch, hier ganz viele positive Beispiele zu finden, dass der Omnipod auch mit einem geringen Insulinverbrauch zuverlässig arbeitet.
Wie hoch ist euer durchschnittlicher Insulinverbrauch pro Tag und wie sind eure Erfahrungen zum Thema Verstopfung oder andere Pod-Macken???
Vielen Dank im voraus und liebe Grüße,
Annett mit Isabell
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
25 Feb. 2013 14:34Leider kann ich nur bestätigen was euer Dia Doc für Bedenken hat,20IE sind für den Pod einfach noch zu "wenig".Luca bekommt gerade 21-24IE pro Tag nur Basalrate,da ist der Bolus fürs Essen noch nicht dabei.Meistens hat er dann insgesamt so um die 50IE für alles zusammen pro Tag.Der Haken am dem Pod ist auch das er ja immer, wie die Katheder, nur eine bestimmte Liegedauer hat und ihr dann das ganze Ding entsorgt,ist vielleicht auch eine Kostenfrage für die Dia Praxis.Es wird dann ja mehr entsorgt als das ihr in der Liegephase verbraucht.Ist also jedesmal noch gut gefüllt.Überlegt euch doch noch mal zusammen eventuell doch erstmal eine Pumpe mit Schlauch zu nehmen,für das wenige Insulin auch besser zu programmieren.Viel Kraft und Durchhaltevermögen,die Pumpe kann ein langer Weg werden,egal welche.LG Ivette
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
25 Feb. 2013 15:03Man kann mit verdünntem Insulin arbeiten, dass geht auch mit der Omnipod. Wir haben uns wegen verschiedener Punkte gegen den Pod entschieden, ich weiß also nicht, wie gut oder schlecht es geht. Aber es gibt sicher einige, die den Pod mit verdünntem Insulin nutzen.
Unser Dia-Doc ist nicht bereit verdünntes Insulin zu verschreiben bzw. wir konnten auch keine Apotheke finden, die verdünntes Insulin ausgibt.
Ihr müsst wirklich die Vor- und Nachteile für euch abwägen. Der Schlauch an sich ist nicht das Schlimmste an einer Pumpe. Alles andere muss passen.
LG
Nadine
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
25 Feb. 2013 15:12schau mal in der Mitgliederliest nach Gottwalt.
Sein Sohn S... benutzt auch verdünntes Insulin.
Er kann Dir da sicher weiterhelfen.
Wir benutzen die Omni Pod seit 2 1/2 Jahren und hatten
in der ganzen Zeit 3 Verstopfungen. Ansonsten nichts was
man nicht mit Ypsomed/DiaExpert sofort beheben kann.
Allerdings haben wir auch eine BR von 20,1 am Tag.
Meine Tochter macht einfach alles mit der Omni Pod, vom
reiten bis schwimmen und Kampfsport. Allerdings wird
beim Kampfsport ein rotes dickes Kreuz auf ihrer Kleidung
geklebt, wo sich der Pod befindtet. Diese Stelle ist dann
für alle Tabu.
lg Sabine
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
25 Feb. 2013 16:54bei der Überlegung ob OmniPod oder anderes Pumpensystem, sind (neben etlichen anderen Punkten) m.E. einige besondere Dinge zu beachten:
+ der Pod verbindet sich erst bei Minimum 85 IE-Füllung (U100er Insulin) mit dem PDM. Wenn also der Bedarf für 3 Tage (72 Stunden) deutlich darunter liegt, wird relativ viel Insulin bei jedem Pod-Wechsel "entsorgt". (= sehr teuer)
+ bei sehr geringem Insulinbedarf ist die Gefahr der "Verstopfung" nicht auszuschließen (wie ja schon in anderen Beiträgen erwähnt wurde)
+ Allerdings ist dieses Problem nicht auf das OmniPod-System beschränkt, sondern gilt auch für die Katheter-Pumpen.
+ Helfen könnte dabei ein verdünntes Insulin (U50er- oder U40er- Verdünnung)
+ für die Diabetesschwerpunktpraxis/Diabetesambulanz spielt es finanziell keine Rolle, ob sie den Katheterbedarf oder die notwendigen Pods verschreiben.
+ bei einem standardmäßigem Pod-Verbrauch (alle 3 Tage neuer Pod) liegen die Kosten für Pumpe und Verbrauchsmaterial (PDM und Pods gegenüber Pumpe und Katheter) auf 4 Jahre berechnet, in gleicher Höhe. Da die Garantiezeit für die Katheterpumpen 4 Jahre beträgt, ist das die übliche Berechnungszeit.
Gruß, Egon
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
25 Feb. 2013 17:22Wir liegen bei der Gesamtinsulinmenge ähnlich, haben aber keine größeren Probleme. Dass ein Pod streikt, kann immer mal vorkommen, ist aber eher selten. Wenn ich höre, was andere hin und wieder von Katheterproblemen erzählen, scheint mir der Pod auch bei dieser Insulinmenge nicht schlechter zu sein. Das einig blöde ist wirklich die Mindestfüllmenge, aber das nehmen wir in Kauf, da bei Marcus alle Überredungskünste in Sachen "Pumpe mit Schlauch" nichts geholfen haben.netterene schrieb: Hauptärger waren Verstopfungen. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann meinte er, wenn man nur einen geringen Insulinverbrauch hat, liegt zu wenig Druck am Pod an und er KANN schneller verstopfen als eine Schlauchpumpe. :S
Ab Teenager-Alter würde er ihn uneingeschränkt empfehlen (da dort mehr IE-Verbrauch), aber mit unseren pi mal Daumen 20 IE (Gesamtinsulin pro Tag) wären wir da noch grenzwertig.
Wir sind in Hannover auf der Bult in Behandlung und mussten wir auch sehr um den Pod kämpfen, weil es dort wohl eine Studie gibt, der zufolge sich im Vergleich zu anderen Pumpen der HbA1c-Wert verschlechtern würde. Da wir aber nach wie vor eine 6 vor dem Komma haben, können wir auch das Problem nicht wirklich nachvollziehen. Ich bin der Meinung, dass hier wahrscheinlich die Einstellung zur Therapie (Eltern und Kind) und vermutlich auch noch viele andere Faktoren viel ausschlaggebender für den Erfolg sind, als das Pumpenmodell.
Viele Grüße
Helmuth
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
25 Feb. 2013 17:54Maximilian (10) hat die Omnipod seit August 2012 und wir sind sehr zufrieden. Insulinverbrauch liegt bei uns inkl. Basal zwischen 30 und 40 Einheiten pro Tag. Verstopfung hatten wir bis jetzt einmal. Seit einer Woche trägt er den Pod nach einigen Überredungskünsten auch abwechselnd an den Armen. Und hat damit absolut keine Probleme obwohl wir noch die größeren Pods verwenden.
Ich kann beim besten Willen keine Nachteile finden und bin froh dass wir uns für diese Variante entschieden haben.
Alles Gute!
susanne
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
26 Feb. 2013 15:06wir können das nicht bestätigen; mein Sohn (10 Jahre alt)hat seit über einem Jahr den OmniPod und wir sind sehr zufrieden! Jede Sportart ist möglich, er fühlt sich frei und durch die PDM gibts auch in der ´öffentlichkeit´ keine Peinlichkeiten, die in der Pubertät aufkommen könnten. Der einzige Makel: im Schwimmbad ist der Pod des öfteren abgegangen. Wir gehen halt jetzt an dem Tag schwimmen, an dem der Pod sowieso gewechselt werden müßte. Wir können diese Pumpe mit gutem Gewissen empfehlen. Alles Gute
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
26 Feb. 2013 17:18Welche Gründe führt er gegen eine Verdünnung an?delphyine schrieb: Unser Dia-Doc ist nicht bereit verdünntes Insulin zu verschreiben ...
Einerseits gibt es ja noch ein U40er Insulin das durchaus auch für Pumpen benutzt wird fertig aus jeder Apotheke (Insuman Rapid), andererseits ist es eigentlich unproblematisch, eine Verdünnung selbst zu erstellen.bzw. wir konnten auch keine Apotheke finden, die verdünntes Insulin ausgibt.
Gruß
Joa
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Re: Habt ihr Probleme mit dem Omnipod? Bitte um Hilfe
26 Feb. 2013 17:56Hallo Joa,Joa schrieb:Welche Gründe führt er gegen eine Verdünnung an?delphyine schrieb: Unser Dia-Doc ist nicht bereit verdünntes Insulin zu verschreiben ...Einerseits gibt es ja noch ein U40er Insulin das durchaus auch für Pumpen benutzt wird fertig aus jeder Apotheke (Insuman Rapid), andererseits ist es eigentlich unproblematisch, eine Verdünnung selbst zu erstellen.bzw. wir konnten auch keine Apotheke finden, die verdünntes Insulin ausgibt.
Gruß
Joa
Danke für den Hinweis mit dem U40er, dem werde ich mal nachgehen. Der Arzt führte an, dass der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen würde, da ja keine Apotheke gefunden werden konnte, die das Mischen übernehmen würde (er hat da viel für telefoniert) und wir dann entsprechend weit fahren müssten in kurzen Abständen, obwohl die Verdünnung vielleicht nicht lange notwendig gewesen wäre (was wir ja nun widerlegt haben, da wir sie seit vier Jahren hätten brauchen können) Unser Dia-Doc ist recht jung und hat weniger Ahnung als wir, aber er verschreibt alles, was wir wollen oder versucht es zumindest, leider nur, wenn wir selber genau wissen, wo und wie man es bekommt, was bei Verdünnung nicht zutraf (und bei den Einmalspritzen auch nicht, da war ich dankbar, dass Diaexpert mitgedacht hat). Bei Streiterei mit der Krankenkasse, kümmere ich mich dann meist selbst, da er nicht genug Ahnung von den Vor- und Nachteilen hat und die Krankenkasse dann häufig sagt, dass sie sowas nicht zahlen können. Bei dem verdünnten Insulin bin ich selbst halt auch völlig unerfahren und konnte nicht ausreichend gegenargumentieren.
LG
Nadine
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