Hallo Astrid,
war das nur einmal, oder habt ihr das öfter?
Wahrscheinlich liegt es, wie Tina schreibt, an der Eigenproduktion. Durch die Insulingabe erholen sich die noch lebenden Betazellen, weil sie nicht mehr ständig aufs äußerste belastet sind (weil so viele Kollegen tot sind, mussten sie für die mitarbeiten und haben quasi den Burnout bekommen und sich auch schlafen gelegt

) und nehmen ihre Arbeit wieder auf. Entsprechend werdet ihr wahrscheinlich die Dosierung weiter senken müssen.
In Büchern steht oft, dass der Bedarf nach ca. 2 Wochen sinkt und dann längere Zeit auf diesem Niveau bleibt. Das muss aber nicht so sein. Bei Lars (damals 6, heute

sank er schon nach einer Woche um ein ganzes Stück, ging danach aber weitere 4 Monate lang langsam immer weiter zurück (bis er dann im 5. Monat wieder extrem anstieg).
Außerdem verdauen auch viele Kinder ihr Abendessen sehr langsam. Wenn wir bei Lars das Insulin komplett direkt nach dem Abendessen (oder gar davor) geben, ist er 40-50 Minuten später mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% im Unterzucker.
Wir haben schon viel ausprobiert. Den Stein der Weisen (eine Methode, die immer passt) haben wir nicht gefunden. Aber im Augenblick passt es bei uns ganz gut, wenn wir nur 50% des Insulins sofort und den Rest verzögert über 1-1,5 h abgeben.
Da ihr noch ganz neu seit, sprecht doch mal mit eurem Arzt oder der Diabetes-Beraterin darüber.
LG Heike