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Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
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Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
28 Jan. 2013 12:24So, wir haben ja jetzt seit einer Weile die AccuChek FlexLink in Gebrauch zu Testzwecken und sind im Großen und Ganzen auch zufrieden. Das "Versagen" der Stahlkatheter vorher scheint wirklich etwas mit dem Kristallieren des Insulins unter kleinen Basalraten zu tun zu haben...
Na ja, die endgültige Entscheidung, ob die Teflons bleiben, ist noch nicht gefallen denn Greta sagen sie eigentlich nicht so zu - sie ist der Meinung, sie tun beim Setzen mehr weh
Nun endlich zu meinem Problem:
wir hatten in den letzten Tagen bei 2 oder 3 Kathetern das Problem, dass die Werte bereits nach 1 - 1,5 Tagen "komisch" waren. Entweder durchweg hoch oder sehr schwankend - also hoch --> Korrekturbolus --> wieder normal --> später wieder hoch und so weiter.
Spätestens beim dritten unlogisch hohen Wert haben wir gewechselt und haben dann auch Geweberückstände im Katheter gesehen. Nur sehr wenig Blut, im Schlauch war auch nichts, es war nur in dem kurzen Stück Katheter - da aber mit bloßem Auge erkennbar...
Ich hatte nun zuerst den Verdacht, dass das passiert wenn sie beim Setzen anspannt. Leider macht sie das unweigerlich weil sie halt "Angst" hat - also, sie schreit und macht auch keine Probleme aber die psychologische Hürde ist wohl da und sie spannt unbewusst an. Da hilft leider kein Ablenken und auch sonst nix, sie spannt halt an...
Meine Fragen:
- Was können wir noch versuchen, dass sie Bein oder Po locker lässt?
- Können die Geweberückstände wirklich von dem Anspannen her kommen? (Dass sie dann hoch geht, ist mir logisch denn das Gewebe verstopft ja den Katheter.)
- Wenn nein, woher kommen die Geweberückstände dann?
-
Diana
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
28 Jan. 2013 17:56eine Lösung für euer Problem habe ich jetzt direkt auch nicht.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, wie Gewebe in die Kanüle kommen soll. Egal ob die Haut (der Muskel darunter) angespannt ist oder nicht. Denn bei der Einführung der Kanüle, ist ja die Stahlnadel darin, die erst entfernt wird, wenn die Kanüle richtig "sitzt".
Gruß, Egon
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
28 Jan. 2013 18:06habe nochmal mit der Ärztin Rücksprache gehalten und sie meinte, es könne manchmal passieren, dass der Körper auf den Teflonkatheter reagiert - sprich: es ist eine Art Entzündung, die sich da bildet.
Umgehen könne man das nur, indem man einen kürzeren Katheter probiert (wir haben aber schon den 6 mm) oder aber öfter wechselt (wir wechseln aber in den meisten Fällen bereits nach 2 statt 3 Tagen).
Mitte Februar haben wir einen Termin, bis dahin beobachten wir und entscheiden dann ob wir ggf wieder zurück zu Stahl wechseln und dann mit verdünntem Insulin arbeiten müssen...
Danke trotzdem für deine schnelle Hilfe
Diana
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
28 Jan. 2013 22:13 - 28 Jan. 2013 22:19interessante Fragen, mal wieder. Was ist das da im Katheter?
Unter dem Thema "Glibber statt Insulin" gab es letztens mal eine Diskussion dazu im IC. Den Link zur anstiftenden Website von Dr. Best, Essen, findest Du im ersten Post.
.
War denn eigentlich verifiziert worden, dass Verstopfungen von Stahlkathetern bei allen gehäuft auftraten? Wenn ich recht entsinne gab es ja auch ein von anderen Usern berichtetes Chargenproblem eurer Kathetersorte...?DianaT schrieb: .
Mitte Februar haben wir einen Termin, bis dahin beobachten wir und entscheiden dann ob wir ggf wieder zurück zu Stahl wechseln und dann mit verdünntem Insulin arbeiten müssen...
Ansonsten klar. Verdünntes Insulin ist bei geringen Insulinbedarfen immer mehrere Überlegungen wert. Vorausgesetzt der behandelnde Arzt hat einen Plan dazu. Alternativ Du selbst.
Bei verdünntem Analoginsulin ist zu erwarten, dass die Essensboli grundsätzlich eine verzögerte Abgabe erbitten, weil sonst die Insulinresorption der langsamen Essensresorption voranspurten kann.
Erst Hypo dann Hyper.
Gruß
Joa
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
29 Jan. 2013 08:26 - 29 Jan. 2013 08:29Echt? So ohne Wissen über verdünntes Insulin (bisher) hätte ich eher das Gegenteil oder gleiche Resorption erwartet. Wieso ist das so? Ich gebe doch die gleiche Menge Insulin - nur halt in einem Mehr an Trägerflüssigkeit?Joa schrieb:
Bei verdünntem Analoginsulin ist zu erwarten, dass die Essensboli grundsätzlich eine verzögerte Abgabe erbitten, weil sonst die Insulinresorption der langsamen Essensresorption voranspurten kann.
Erst Hypo dann Hyper.
Gruß
Joa
Zu den Stahlkathetern:
es ist nicht bei allen Kathetern der "komischen" Charge so gewesen. Und wir hatten ja noch eine andere Charge - da war es weitaus weniger oft so. Legt den Verdacht nahe, dass es doch "nur" die Charge war.
Ich glaube einfach, dass das eben manchmal bei Kindern so ist. Der Junge in Gretas KiGa-Gruppe, der auch DM hat, wechselt auch mal nach 2 Tagen, mal täglich - eben weil ab und an die Werte nicht erklärbar hoch gehen und nach dem Wechsel wieder alles tutti ist... Man steckt eben nicht drin... Und grade bei dem Jungen gehe fest davon aus, dass "alles richtig" gemacht wird denn beide Eltern sind auch Pumpenträger und kennen sich spitzenmäßig aus :lol:
Diana
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
29 Jan. 2013 21:38 - 29 Jan. 2013 23:15Da Insulinmoleküle sich beim Zusammentreffen zu größeren Molekülen verbinden können, passiert genau das umso mehr, je dichter die Moleküle zusammengepackt sind. Insulinmoleküle gibt es als Monomere (ein Insulinmolekül), Dimere (di=zwei) und Hexamere (hexa=6).DianaT schrieb:Wieso ist das so? Ich gebe doch die gleiche Menge Insulin - nur halt in einem Mehr an Trägerflüssigkeit?Joa schrieb: .
[ je verdünnter das Insulin, desto schneller die Resorption ]
Biologisch mit dem Insulinrezeptor reagiert nur ein Insulin-Monomer.
Den Gewebebereich in den gspritzt oder infundiert wir, können primär nur Monomere und Dimere verlassen, da nur sie durch die Wände der kapillären Blutgefäße passen und so im gesamten Körper verteilt werden.
Also je weniger Insulinmoleküle in einer Flüssigkeitsmenge enthalten sind, desto schneller zerfallen die Mehrfachmoleküle und desto schneller werden sie abtransportiert (resorbiert/absorbiert).
Alles klärchen?
Aus dem gleichen Grund verlängert sich die Wirkdauer einer Insulindosis mit ihrer Größe. Für analoges wie für Humaninsulin gilt als Faustregel, dass eine verdreifachte Dosis die Wirkdauer verdoppelt, was primär an der Resorptionsverzögerung liegt.
mal eben zum Unterschied zwischen Stahl und Teflon. Wenn Greta bemerkt, dass Teflon mehr weh tut, dann ist das logisch:Zu den Stahlkathetern:
1) Der Außendurchmesser ist deutlich größer.
2) Die Teflons sind außen stumpf.
Autsch.
.
Ich denke, da gab es wohl ein Problem...... es ist nicht bei allen Kathetern der "komischen" Charge so gewesen. Und wir hatten ja noch eine andere Charge - da war es weitaus weniger oft so. Legt den Verdacht nahe, dass es doch "nur" die Charge war.
Auch wenn es schon so ist, dass bei vielen Usern die Stahlkatheter tatsächlich schneller gewechselt werden müssen als Teflons.
Da Greta ja eh recht hart im Nehmen ist, und wenn dann auch noch die Stahlkatheter weniger Aua machen, sehe ich eigentlich keinen rechten Grund, bei den Teflons zu bleiben?Ich glaube einfach, dass das eben manchmal bei Kindern so ist. Der Junge in Gretas KiGa-Gruppe, der auch DM hat, wechselt auch mal nach 2 Tagen, mal täglich - eben weil ab und an die Werte nicht erklärbar hoch gehen und nach dem Wechsel wieder alles tutti ist...
Na, ich bin mal gespannt wie es weiter geht bei Euch.
Besten Gruß
Joa
p.s.
hier noch ein Link zum Thema:
Insulinmoleküle
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
30 Jan. 2013 11:18Es zehrt nur grad echt an meinen Nerven. Es könnte doch einfach mal alles gut sein, oder?
Gestern hab ich nochmal gewechselt - war allerdings unnötig denn danach ging sie auch nicht runter. BR hab ich dann hochgestellt auf 130% - es wurde besser - heute vormittag wurde es wieder schlechter - nun ist sie auf 150% - da kommt wohl was auf uns zu so infekttechnisch
Diana
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
30 Jan. 2013 12:08 - 30 Jan. 2013 12:09falls es Deine Entscheidung erleichtert:
Seit der neuen Lieferung haben wir keine Verstopfungsprobleme mit den
Rapid-D-Link Kathetern mehr.
LG
Andrea
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
30 Jan. 2013 13:38also eins kann ich dir garantieren, wir hatten noch nie einen abgeknickten Stahlkatheter
Natürlich mussten wir auch schon vorzeitig wechseln wg. schlechter Werte, und meistens stellte sich das auch als richtig heraus, da sich die Stelle entzündet hatte oder sich ein blauer Fleck gebildet hatte, aber in 1,5 Jahren kam das nicht öfter als 20mal vor.
Probier einfach mal alle Stahlkatheter aus. Du hast doch eine große Auswahl mit der Accu-Chek-Pumpe.
lg
Tina
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Re: Gewebe im Teflonkatheter - außen nicht sichtbar
30 Jan. 2013 23:29ich weiß nicht, ob Du das Thema von Eike zur Frage der Mix-Therapie aus Pumpe und Pen auch im IC verfolgt hast?
Ich hatte dort ein paar Gedanken zugegeben, die sich auch mit dem Thema hier überschneiden und überhaupt ...
Deswegen möchte ich einfach auch hier mal darauf einen Link setzen.
Gruß
Joa
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