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Ich möchte gerne..... aber ich hab echt Schiss....
Mama von Phil
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24 Nov. 2012 16:06
hallo ihr pumpies,
ich hab momentan echt das problem, dass ich phils zucker (er wird jetzt 4) ganz schlecht einstellen kann - natürlich sind wir noch in der remissionsphase aber trotzdem ist es ein solches auf und ab, dass der kleine körper wirklich sehr geschlaucht ist...
am freitag haben wir wieder termin beim diabetologen.
ich hör eigentlich nur gutes von der pumpe und wünsch mir das auf der einen seite total für phil - dass er unabhängiger essen kann, dass wir im kindi nicht immer nach einer geb.feier so enorm hohe werte haben und einfach alles etwas entspannter ist.
andererseits - er macht es mit den spritzen wirklich toll - aber mir zerreisst es wirklich immernoch jedes mal das herz, wenn er auauauauauaua ruft, weil ich wieder an den kleinen dünnen schenkeln irgendwie ein blutgefäß erwischt habe und ihm die spritze einfach weh tut...
ich hab angst vor der pumpe und dem dauerkatheder! ich hab schiss, dass er sich verweigert! wo sitzt bei euch der kather? wie ist es beim wechseln? wir haben am bauch eigentlich die wenigstens schwierigkeiten, aber darf der katheder dort die ganze zeit sitzen oder muss man auch hier abwechseln? welche pumpe habt ihr? mit fernbedienung oder ohne?
wie war das bei euch? gings euch da auch so oder muss erst ich angstfrei sein, damit das mit der pumpe einen wert hat?
ist es wirklich so viel einfacher? was ist mit kindi? katheder rausreissen? selbst aufs wc gehen und so? ist er da nicht noch mehr eingeschränkt????
ich danke euch für eure antworten - ich weiß, dass man sich hier einfach auf die antworten verlassen kann und nichts beschönigt wird...das hilft mir einfach ungemein und euer rat ist wirklich so wichtig und hilfreich, weil wir alle das gleiche schicksal teilen...
vielleicht kann ich mich ja bis freitag schon irgendwie entscheiden und mit dem dia-doc dann gezielt auf die pumpe zu sprechen kommen - wenn wir sie beantragen dauert das ja auch immer ne zeit bis sie genehmigt ist!
vielen dank schonmal
heike
ich hab momentan echt das problem, dass ich phils zucker (er wird jetzt 4) ganz schlecht einstellen kann - natürlich sind wir noch in der remissionsphase aber trotzdem ist es ein solches auf und ab, dass der kleine körper wirklich sehr geschlaucht ist...
am freitag haben wir wieder termin beim diabetologen.
ich hör eigentlich nur gutes von der pumpe und wünsch mir das auf der einen seite total für phil - dass er unabhängiger essen kann, dass wir im kindi nicht immer nach einer geb.feier so enorm hohe werte haben und einfach alles etwas entspannter ist.
andererseits - er macht es mit den spritzen wirklich toll - aber mir zerreisst es wirklich immernoch jedes mal das herz, wenn er auauauauauaua ruft, weil ich wieder an den kleinen dünnen schenkeln irgendwie ein blutgefäß erwischt habe und ihm die spritze einfach weh tut...
ich hab angst vor der pumpe und dem dauerkatheder! ich hab schiss, dass er sich verweigert! wo sitzt bei euch der kather? wie ist es beim wechseln? wir haben am bauch eigentlich die wenigstens schwierigkeiten, aber darf der katheder dort die ganze zeit sitzen oder muss man auch hier abwechseln? welche pumpe habt ihr? mit fernbedienung oder ohne?
wie war das bei euch? gings euch da auch so oder muss erst ich angstfrei sein, damit das mit der pumpe einen wert hat?
ist es wirklich so viel einfacher? was ist mit kindi? katheder rausreissen? selbst aufs wc gehen und so? ist er da nicht noch mehr eingeschränkt????
ich danke euch für eure antworten - ich weiß, dass man sich hier einfach auf die antworten verlassen kann und nichts beschönigt wird...das hilft mir einfach ungemein und euer rat ist wirklich so wichtig und hilfreich, weil wir alle das gleiche schicksal teilen...
vielleicht kann ich mich ja bis freitag schon irgendwie entscheiden und mit dem dia-doc dann gezielt auf die pumpe zu sprechen kommen - wenn wir sie beantragen dauert das ja auch immer ne zeit bis sie genehmigt ist!
vielen dank schonmal
heike
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Re: Ich möchte gerne..... aber ich hab echt Schiss....
24 Nov. 2012 17:14 - 24 Nov. 2012 17:15
Hallo Heike,
ich kann Deine Ängste verstehen. Ihr habt gerade erst alles neu gelernt und nun müsst Ihr mit der Pumpe auch wieder vieles neu erlernen. Da fragt man sich natürlich, ob sich der ganze Aufwand lohnt, wenn dein Kind das im Moment einigermaßen gut meistert.
Also Mein Sohn ist jetzt 3 1/2 Jahre. Er hat seit 1 1/2 Jahren Diabetes und hat von Anfang an die Pumpe bekommen. Unsere Klinik setzt sich sehr für Pumpen ein, gerade für so kleine Kinder. Wir haben mit dem Pen oder mit Spritzen also keinerlei Erfahrung. Aber die Insulinpumpen bieten schon eine enorme Erleichterung, gerade für so kleine Kinder!
In der Pumpe werden zunächst die stündlichen Basalraten festgelegt. Das heißt, diese gibt stündlich eine Basalrate ab, da entfällt also das tägliche Spritzen wg. dem Basalinsulin.
Wenn dein Kind was gegessen hat, so kannst Du über die Pumpe auch das MalzeitenInsulin eingeben. Da entfällt also wieder das Spritzen.
Ihr bekommt Katheter, die Ihr dann alle 2 Tage wechseln müsst. Es kann sein, dass man den Katheter auch ab und zu mal öfter wechseln muss, wenn dieser z.B. verstopft...
Es ist aber denke ich trotzdem noch lange nicht so schlimm alse tägl. mehrmals Spritzen.
Korrekturen bei zu hohen BZ Werten, gibt Ihr auch über die Pumpe ab. Das Spritzen entfällt also auch hier!
Wir setzen den Katheter im PoBereich. Es stört Lennard überhaupt nicht! Klar muss das Kind aber am Anfang sich an den Katheter gewöhnen.
Es gab Zeiten, da wollte Lennard den Katheter gar nicht haben und hat ständig geweint, nun aber ist es für Ihn selbstverständlich und er schaut auch genau dabei zu, wenn wir den KAtheter wechseln. Er sagt auch jedes Mal, dass es Ihm NICHT wehgetan hat.
Die Pumpe ist auch in der Lage ganz kleine Insulineinheiten abzugeben. Das können Spritzen z.B. gar nicht.
Mit den stündlichen Basalraten kann man das Kind auch dadurch viel besser einstellen.
Das Messen des BZ Wertes bleibt einem durch die Pumpe natürlich nicht erspart ob tagsüber oder nachts. Die Arbeit und das Diabetesmanagement an sich bleibt sowieso immer.
Aber allein, dass man das Kind nur noch zum BZ messen pieksen muss, ist für Pumpenträger schon ein riesiger Vorteil.
Der Katheter reist so schnell nicht ab. Da kann Dein Kleiner ordentlich toben, da passiert wirklich nichts!
Selbst beim Schwimmen hält dieser richtig gut. Wir hatten manchmal festgestellt, dass wenn er irgendwie länger darauf gelegen hat oder nach dem toben, dass es an der Katheterstelle leicht blutig war, da kann man aber den Katheter wechseln. Es ist dann auch kein Drama.
Wir haben übrigens die Pumpe von Medtronic "Paradigm Veo minimed" und benutzen die Stahlkatheter. Natülich muss man unbedingt die Einstichstellen wechseln, sonst besteht Verhärtungsgefahr und das Insulin kann nicht mehr richtig wirken. Aber ich denke, es wird Euch auch alles genauestens erklärt, auch der Umgang mit der Pumpe.
Lennard darf alle 2 Std. etwas Essen. Wir geben das MalzeitenInsulin dann über die Pumpe ab. Auf Kindergeburtstagen mache ich eine Ausnahme und er kann zwischendurch auch so etwas naschen. Wenn der Wert zu hoch sein sollte, kann man die Pumpe z.B. auf 130 Prozent laufen lassen. ABer meistens ist er vor Aufregung eh Unterzuckert, da ist NAschen zwischendurch doch ganz gut
Beim Schlafen stört Lennard der Katheter und die Pumpe auch nicht. Damit er nicht selber daran rumspielen kann, kann man bei Pumpen natürlich die Tasten sperren und eine Funktionssperrung einrichten. Aber Lennard weiß auch mit seinen 3 Jahren, dass er nicht an die Pumpe ran soll, obwohl er den Bolus auch schon selber eingeben könnte.
Es gibt aber verschiedene Pumpenmodelle. Welche empfiehlt Euer Dia-Doc?
Wir möchten die Pumpe auf jeden Fall nicht missen!
Nutze die Chance und entscheide dich für die Pumpe, Du wirst sehen, nach einiger Zeit, wenn Du den Umgang mit der Pumpe erlernt hast, wird es für EUch auch sehr viel einfacher werden!
Ich hoffe, ich konnte Dir die Angst ein bischen nehmen.
Alles Gute für Euch!
ich kann Deine Ängste verstehen. Ihr habt gerade erst alles neu gelernt und nun müsst Ihr mit der Pumpe auch wieder vieles neu erlernen. Da fragt man sich natürlich, ob sich der ganze Aufwand lohnt, wenn dein Kind das im Moment einigermaßen gut meistert.
Also Mein Sohn ist jetzt 3 1/2 Jahre. Er hat seit 1 1/2 Jahren Diabetes und hat von Anfang an die Pumpe bekommen. Unsere Klinik setzt sich sehr für Pumpen ein, gerade für so kleine Kinder. Wir haben mit dem Pen oder mit Spritzen also keinerlei Erfahrung. Aber die Insulinpumpen bieten schon eine enorme Erleichterung, gerade für so kleine Kinder!
In der Pumpe werden zunächst die stündlichen Basalraten festgelegt. Das heißt, diese gibt stündlich eine Basalrate ab, da entfällt also das tägliche Spritzen wg. dem Basalinsulin.
Wenn dein Kind was gegessen hat, so kannst Du über die Pumpe auch das MalzeitenInsulin eingeben. Da entfällt also wieder das Spritzen.
Ihr bekommt Katheter, die Ihr dann alle 2 Tage wechseln müsst. Es kann sein, dass man den Katheter auch ab und zu mal öfter wechseln muss, wenn dieser z.B. verstopft...
Es ist aber denke ich trotzdem noch lange nicht so schlimm alse tägl. mehrmals Spritzen.
Korrekturen bei zu hohen BZ Werten, gibt Ihr auch über die Pumpe ab. Das Spritzen entfällt also auch hier!
Wir setzen den Katheter im PoBereich. Es stört Lennard überhaupt nicht! Klar muss das Kind aber am Anfang sich an den Katheter gewöhnen.
Es gab Zeiten, da wollte Lennard den Katheter gar nicht haben und hat ständig geweint, nun aber ist es für Ihn selbstverständlich und er schaut auch genau dabei zu, wenn wir den KAtheter wechseln. Er sagt auch jedes Mal, dass es Ihm NICHT wehgetan hat.
Die Pumpe ist auch in der Lage ganz kleine Insulineinheiten abzugeben. Das können Spritzen z.B. gar nicht.
Mit den stündlichen Basalraten kann man das Kind auch dadurch viel besser einstellen.
Das Messen des BZ Wertes bleibt einem durch die Pumpe natürlich nicht erspart ob tagsüber oder nachts. Die Arbeit und das Diabetesmanagement an sich bleibt sowieso immer.
Aber allein, dass man das Kind nur noch zum BZ messen pieksen muss, ist für Pumpenträger schon ein riesiger Vorteil.
Der Katheter reist so schnell nicht ab. Da kann Dein Kleiner ordentlich toben, da passiert wirklich nichts!
Selbst beim Schwimmen hält dieser richtig gut. Wir hatten manchmal festgestellt, dass wenn er irgendwie länger darauf gelegen hat oder nach dem toben, dass es an der Katheterstelle leicht blutig war, da kann man aber den Katheter wechseln. Es ist dann auch kein Drama.
Wir haben übrigens die Pumpe von Medtronic "Paradigm Veo minimed" und benutzen die Stahlkatheter. Natülich muss man unbedingt die Einstichstellen wechseln, sonst besteht Verhärtungsgefahr und das Insulin kann nicht mehr richtig wirken. Aber ich denke, es wird Euch auch alles genauestens erklärt, auch der Umgang mit der Pumpe.
Lennard darf alle 2 Std. etwas Essen. Wir geben das MalzeitenInsulin dann über die Pumpe ab. Auf Kindergeburtstagen mache ich eine Ausnahme und er kann zwischendurch auch so etwas naschen. Wenn der Wert zu hoch sein sollte, kann man die Pumpe z.B. auf 130 Prozent laufen lassen. ABer meistens ist er vor Aufregung eh Unterzuckert, da ist NAschen zwischendurch doch ganz gut
Beim Schlafen stört Lennard der Katheter und die Pumpe auch nicht. Damit er nicht selber daran rumspielen kann, kann man bei Pumpen natürlich die Tasten sperren und eine Funktionssperrung einrichten. Aber Lennard weiß auch mit seinen 3 Jahren, dass er nicht an die Pumpe ran soll, obwohl er den Bolus auch schon selber eingeben könnte.
Es gibt aber verschiedene Pumpenmodelle. Welche empfiehlt Euer Dia-Doc?
Wir möchten die Pumpe auf jeden Fall nicht missen!
Nutze die Chance und entscheide dich für die Pumpe, Du wirst sehen, nach einiger Zeit, wenn Du den Umgang mit der Pumpe erlernt hast, wird es für EUch auch sehr viel einfacher werden!
Ich hoffe, ich konnte Dir die Angst ein bischen nehmen.
Alles Gute für Euch!
Letzte Änderung: 24 Nov. 2012 17:15 von . Begründung: Schreibfehler
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Re: Ich möchte gerne..... aber ich hab echt Schiss....
24 Nov. 2012 18:29
Hallo!
wir haben nur 2 Tage im KH mit Pens gespritzt, insofern habe ich keinen wirklichen Vergleich.
Aber ich finde, dass es mit einer Pumpe deutlich leichter ist eine normale Kindheit zu ermöglichen.
Mein Sohn hat Angst vor Spritzen und Kathetersetzen. Bei der Pumpe haben wir die Möglichkeit mit Emlapflastern zu arbeiten. So braucht er da keinen Stress zu haben. Mein Sohn hat schon immer eher kleine dafür aber viele Mahlzeiten bevorzugt. Auch wenn es dann manchmal nicht so tolle Werte gibt, wenn er in der Insulinwirkung weiterfuttert bin ich doch froh ihm das erlauben zu können (ich finde große Portionen auf einmal nämlich auch nicht das richtige für mich).
In den ca. 2,5 Jahren hat sich mein Sohn ca. 3 Katheter rausgerissen, er wollte einfach nicht einsehen, dass es sinnvoll ist die Hose beim Toilettengang aufzumachen :whistle: . Das war alles in recht kurzer Zeit. Beim Toben etc.. ist noch nichts passiert und er ist wirklich kein ruhiges Kind
Was die Wahl der Pumpe angeht, es gibt immer für und wieder, guckt euch mal die Vergleiche der einzelnen Pumpen hier im Forum an und schaut was für euch wichtig ist. ich hatte ne Phase, da habe ich kurz mit unserer Wahl (Veo) gehadert, weil die Fernbedienung nicht so das Wahre ist, mittlerweile bin ich wegen der Möglichkeit einen Sensor anzuschließen wieder vollkommen versöhnt.
Evtl. kannst du ja mal beim Arzt fragen ob du mal eine Leihpumpe haben kannst um dir selbst ein Bild zu machen.
wir haben nur 2 Tage im KH mit Pens gespritzt, insofern habe ich keinen wirklichen Vergleich.
Aber ich finde, dass es mit einer Pumpe deutlich leichter ist eine normale Kindheit zu ermöglichen.
Mein Sohn hat Angst vor Spritzen und Kathetersetzen. Bei der Pumpe haben wir die Möglichkeit mit Emlapflastern zu arbeiten. So braucht er da keinen Stress zu haben. Mein Sohn hat schon immer eher kleine dafür aber viele Mahlzeiten bevorzugt. Auch wenn es dann manchmal nicht so tolle Werte gibt, wenn er in der Insulinwirkung weiterfuttert bin ich doch froh ihm das erlauben zu können (ich finde große Portionen auf einmal nämlich auch nicht das richtige für mich).
In den ca. 2,5 Jahren hat sich mein Sohn ca. 3 Katheter rausgerissen, er wollte einfach nicht einsehen, dass es sinnvoll ist die Hose beim Toilettengang aufzumachen :whistle: . Das war alles in recht kurzer Zeit. Beim Toben etc.. ist noch nichts passiert und er ist wirklich kein ruhiges Kind
Was die Wahl der Pumpe angeht, es gibt immer für und wieder, guckt euch mal die Vergleiche der einzelnen Pumpen hier im Forum an und schaut was für euch wichtig ist. ich hatte ne Phase, da habe ich kurz mit unserer Wahl (Veo) gehadert, weil die Fernbedienung nicht so das Wahre ist, mittlerweile bin ich wegen der Möglichkeit einen Sensor anzuschließen wieder vollkommen versöhnt.
Evtl. kannst du ja mal beim Arzt fragen ob du mal eine Leihpumpe haben kannst um dir selbst ein Bild zu machen.
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Mama von Phil
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Re: Ich möchte gerne..... aber ich hab echt Schiss....
25 Nov. 2012 08:14
ich danke euch für euere antworten.
heute haben wir weihnachtsfeier von unserer selbsthilfegruppe "sweetkids" und da sind auch zwei pumpenträger dabei. als ich das mit der pumpe mal angesprochen habe, hat phil sich sofort verweigert, weil er mitbekommen hat, dass die nadel drinbleibt! gestern habe ich mal vorgefühlt und ihm gesagt, dass das was gaaaaanz tolles wäre und aussieht wie ein mini-computer so handy-ähnlich und er dürfte sich das heute mal bei einem kind anschauen! da war er natürlich ganz begeistert....
natürlich gehts nicht darum, ein noch nicht 4 jähriges kind die entscheidung zu überlassen ob pumpe oder nicht - aber es macht es leichter, wenn er sich nicht grundsätzlich direkt verweigert....
ihr habt mir sehr geholfen und ich bin froh dieses forum zu haben!
heute haben wir weihnachtsfeier von unserer selbsthilfegruppe "sweetkids" und da sind auch zwei pumpenträger dabei. als ich das mit der pumpe mal angesprochen habe, hat phil sich sofort verweigert, weil er mitbekommen hat, dass die nadel drinbleibt! gestern habe ich mal vorgefühlt und ihm gesagt, dass das was gaaaaanz tolles wäre und aussieht wie ein mini-computer so handy-ähnlich und er dürfte sich das heute mal bei einem kind anschauen! da war er natürlich ganz begeistert....
natürlich gehts nicht darum, ein noch nicht 4 jähriges kind die entscheidung zu überlassen ob pumpe oder nicht - aber es macht es leichter, wenn er sich nicht grundsätzlich direkt verweigert....
ihr habt mir sehr geholfen und ich bin froh dieses forum zu haben!
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Re: Ich möchte gerne..... aber ich hab echt Schiss....
25 Nov. 2012 12:35
Hallo
Pascal hat seine Dm im August 2011 mit fast 7 Jahren bekommen,wir haben dan mit Pen gearbeitet,ich wollte am Anfang auch keine Pumpe haben,da ich auch Angst hatte.Mittlerweile habe ich unsren Diadoc gewechselt,da ich mich nun da wo wir sind gut beraten werde.Pascals werte waren ziemlich mies und er war wirklich schrecklich eingestellt,er hatte vor der Pumpe 20 IE Lantus,mein neuer Doc schlug die Hände überKopf :ohmy: Ich habe mich für die Omnipod entschieden,sie ist Schlauchlos..und die Nadel (teflon) sieht man gar nicht .Was für meinen Sohn echt was gutes ist,den er hat eine Nadelfobie.Es war immer ein Superakt den pen zu setzen
man merkte schon das er sich verkrampfte..die Hölle pur.
Nun haben wir seit 4 Wochen den Pod...und es ist herrlich.Kein spritzn mehr nur alle 3 Tage den Pod wechsel.Mein Sohn fühlt sich wohl und genießt das Leben wieder.Es ist lang nicht so stressig wie voher..auch ich bin ruhiger geworden
und das Leben ist so einfach .Er kann esssen wie er will,,,und man muss den Pulli nicht mehr hochmachen zum Piken...ich sage nur Herrlich wir lieben den Omnipod
lg manu
Pascal hat seine Dm im August 2011 mit fast 7 Jahren bekommen,wir haben dan mit Pen gearbeitet,ich wollte am Anfang auch keine Pumpe haben,da ich auch Angst hatte.Mittlerweile habe ich unsren Diadoc gewechselt,da ich mich nun da wo wir sind gut beraten werde.Pascals werte waren ziemlich mies und er war wirklich schrecklich eingestellt,er hatte vor der Pumpe 20 IE Lantus,mein neuer Doc schlug die Hände überKopf :ohmy: Ich habe mich für die Omnipod entschieden,sie ist Schlauchlos..und die Nadel (teflon) sieht man gar nicht .Was für meinen Sohn echt was gutes ist,den er hat eine Nadelfobie.Es war immer ein Superakt den pen zu setzen
Nun haben wir seit 4 Wochen den Pod...und es ist herrlich.Kein spritzn mehr nur alle 3 Tage den Pod wechsel.Mein Sohn fühlt sich wohl und genießt das Leben wieder.Es ist lang nicht so stressig wie voher..auch ich bin ruhiger geworden
Pascal seit 21.7.2011 Accu check Combo/spirit
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Re: Ich möchte gerne..... aber ich hab echt Schiss....
25 Nov. 2012 19:38
Hallo Heike,
lies Dir doch mal den aktuellen Thread durch:
www.diabetes-kids.de/forum/offene-foren/...-mit-der-pumpe-71797
... und ich kenne niemanden, der freiwillig "seine" Pumpe wieder abgibt
LG, Maja
lies Dir doch mal den aktuellen Thread durch:
www.diabetes-kids.de/forum/offene-foren/...-mit-der-pumpe-71797
... und ich kenne niemanden, der freiwillig "seine" Pumpe wieder abgibt
LG, Maja
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Re: Ich möchte gerne..... aber ich hab echt Schiss....
26 Nov. 2012 10:21
Meine Tochter Greta ist 4,5 Jahre alt.
Manifestation war im September letzten Jahres. Wir haben ein Jahr lang mit Pen gespritzt, vor ca. 2 Monaten bekam sie während unserem zweiten Kuraufenthalt die AccuChek-Pumpe (mit Fernbedienung im Messgerät).
Greta empfand das Spritzen nie als Problem, auch 8 mal Pen-Piksen täglich hat sie nicht gestört und die Nachtkorrekturen hat sie zu 99% verschlafen
Wir hatten also keinen wirklichen Druck, außer halt auch ab und an mal ein Brennen bei getroffenen Gefäßen. Greta hat sich auch ziemlich von Anfang an selbst gespritzt.
Da das alles eben für sie nie ein Problem war, "mussten" und wollten wir mit der Pumpe warten bis sie selbst "so weit" ist obwohl wir als Eltern schon eher gewollt hätten (hauptsächlich wegen nicht kontrollierbarer Nachtwerte). Das verstehen viele nicht, einem so jungen Kind soviel Entscheidungsraum zu lassen - für uns und unsere Tochter war es aber der einzig richtige Weg und wer sie kennt, weiß auch, dass sie durchaus in der Lage ist/war, diese Entscheidung für sich zu treffen. Und sie HAT sie getroffen
Wir lernten nach und nach 2 Kinder mit Pumpe kennen, sie wollte ab und an mal nicht spritzen und empfand alles als "lästig" und *schwups* - die Vorzüge der Pumpe machten sich in ihrem kleinen Kopf breit 
Der Rest war praktisch ein Selbstläufer.
Greta hat ihre Pumpe vom ersten Tag an voll akzeptiert. Die ersten 4 Klogänge fanden mit Hilfe statt, dann ging auch das wieder allein. Sport, Toben, Spielen, Schlafen - die Pumpe war und ist nie ein Problem. Sie hat sich bisher einmal einen Katheder rausgerissen - im Schlaf und weil die Pumpe im Pumpi (Stofftier mit Tasche von AccuChek) und samt Schlauch 2mal ums Kind gewickelt :woohoo: war anstatt in der Bauchtasche - seither schläft Pumpi wieder leer neben Greta und die Pumpe steckt auch beim Schlafen in der Bauchtasche
Aber es gibt auch eine "Schattenseite":
- wir mussten ein zweites Mal die KiTa wechseln weil eine Betreuung mit Pumpe in der alten Einrichtung nicht gewünscht war (auch nicht, wenn die Pumpe vom Pflegedienst bedient worden wäre)
- während wir vor ca. einem halben Jahr damit angefangen haben, dass Greta MAL bei Oma schläft, ist das jetzt (wieder) unmöglich weil keiner sich einen Katheterwechsel zutraut, ich aber andererseits nicht bereit bin Greta dann dort zu lassen wenn das keiner kann/macht
Trotzdem sind wir sehr zufrieden mit der Pumpe und würden sie - wie Maja schon sagte - nicht wieder abgeben.
Manifestation war im September letzten Jahres. Wir haben ein Jahr lang mit Pen gespritzt, vor ca. 2 Monaten bekam sie während unserem zweiten Kuraufenthalt die AccuChek-Pumpe (mit Fernbedienung im Messgerät).
Greta empfand das Spritzen nie als Problem, auch 8 mal Pen-Piksen täglich hat sie nicht gestört und die Nachtkorrekturen hat sie zu 99% verschlafen
Da das alles eben für sie nie ein Problem war, "mussten" und wollten wir mit der Pumpe warten bis sie selbst "so weit" ist obwohl wir als Eltern schon eher gewollt hätten (hauptsächlich wegen nicht kontrollierbarer Nachtwerte). Das verstehen viele nicht, einem so jungen Kind soviel Entscheidungsraum zu lassen - für uns und unsere Tochter war es aber der einzig richtige Weg und wer sie kennt, weiß auch, dass sie durchaus in der Lage ist/war, diese Entscheidung für sich zu treffen. Und sie HAT sie getroffen
Der Rest war praktisch ein Selbstläufer.
Greta hat ihre Pumpe vom ersten Tag an voll akzeptiert. Die ersten 4 Klogänge fanden mit Hilfe statt, dann ging auch das wieder allein. Sport, Toben, Spielen, Schlafen - die Pumpe war und ist nie ein Problem. Sie hat sich bisher einmal einen Katheder rausgerissen - im Schlaf und weil die Pumpe im Pumpi (Stofftier mit Tasche von AccuChek) und samt Schlauch 2mal ums Kind gewickelt :woohoo: war anstatt in der Bauchtasche - seither schläft Pumpi wieder leer neben Greta und die Pumpe steckt auch beim Schlafen in der Bauchtasche
Aber es gibt auch eine "Schattenseite":
- wir mussten ein zweites Mal die KiTa wechseln weil eine Betreuung mit Pumpe in der alten Einrichtung nicht gewünscht war (auch nicht, wenn die Pumpe vom Pflegedienst bedient worden wäre)
- während wir vor ca. einem halben Jahr damit angefangen haben, dass Greta MAL bei Oma schläft, ist das jetzt (wieder) unmöglich weil keiner sich einen Katheterwechsel zutraut, ich aber andererseits nicht bereit bin Greta dann dort zu lassen wenn das keiner kann/macht
Trotzdem sind wir sehr zufrieden mit der Pumpe und würden sie - wie Maja schon sagte - nicht wieder abgeben.
Liebe Grüße,
Diana
mit Greta (*06/2008, D seit 09/2011, CSII seit 10/2012 - AccuChek Spirit Combo mit Humalog)
Diana
mit Greta (*06/2008, D seit 09/2011, CSII seit 10/2012 - AccuChek Spirit Combo mit Humalog)
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