alviseluva schrieb: Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder und vermelde, dass wir ab November (vermutlich) ebenfalls Pumpenträger sind.
Wir bekommen die Veo. Eine andere kommt für uns nicht in Frage.
Auslöser dafür ist, dass unser Kleiner in den Vergangenen 4 Monaten 2 mal einen BZ von 21 und 23 hatte und beide male überhaupt gar keine Hyposymptome. Hatte er beim 1. mal (21) noch ein bisschen blass ausgesehen, hat er beim 2. mal hier gesessen und ziemlich konzentriert gespielt, war fröhlich und sah wie ein normaler 2-jähriger ohne Diabetes aus... Gemerkt haben wir diesen BZ auch nur, weil es seine Zeit fürs Bett war.
Dazu endet wohl so langsam unsere Remi und in letzter Zeit haben wir wirklich mehr Achterbahn als in der ersten Zeit nach Manifestation.
Morgens sind wir inzwischen bei 2i.E. und abends geben wir aktuell 0,8i.E. Korrekturfaktoren wurden auch geändert. Morgens und abends jetzt 1i.E. senkt um 150, nicht mehr 200... die anderen Faktoren bleiben erst einmal.
Ach so, wir bekommen außerdem noch einen Sensor, der bei einem zu niedrigen BZ die Insulinzufuhr stoppt für 2 Std. Der wird allerdings erst beantragt, wenn die KK das okay für die Pumpe gegeben hat...
Vorweg schon mal eine Frage: wo ist der Unterschied zwischen den Kathedern? Also Stahl oder Teflon? Gibt es überhaupt einen?
Und bei einem ca. 93cm großen Jungen, wie lange sollten die Schläuche sein?
Die Entscheidung für die Pumpe werdet ihr sicher nicht bereuen!
Bei einem Kind dieser Größe kann der Schlauch eigentlich nicht kurz genug sein. Es gibt welche mit 45 cm.
Es kommt aber auch ein bisschen darauf an, wo man den Katheter gerade hat und wo man die Pumpe trägt und wie zappelig das Kind ist, wenn Mama die Pumpe bedient. Manchmal sind ein paar cm mehr auch nicht verkehrt.
Wir benutzen 60cm-Schläuche. Lars ist jetzt 1,29 m groß.
Zum Thema Stahl oder Teflon:
Stahl-Kanülen können nicht abknicken. Allerdings spürt man sich mitunter. Sie pieksen einfach manchmal. Ich hab's mal an mir selbst probiert. Es ist kein schlimmer Schmerz, aber man erschreckt sich. Lars hat dann immer aufgejault als ginge es ihm ans Leben. Das Legen eine Stahl-Kanüle fühlt sich nicht viel anders an als der Einstich mit dem Pen. Man spürt minimal mehr, weil die Kanüle ein bisschen dicker ist.
Teflon-Kanülen bieten mehr Tagekomfort. Sie pieksen nicht. Aber sie können eben abknicken.
Teflon-Kanülen werden für gewöhnlich mit einer Setzhilfe gelegt. Man spannt eine Feder und "schießt" dann ab. Das knallt ein bisschen, was manche stört. Kann man aber auch positiv sehen, der "Knall" lenkt nämlich ab. Nachdem die Kanüle drin ist, spürt man an der Einstichstelle meist eine Zeit lang ein Spannungsgefühl.
Letztendlich ist das alles Geschmackssache. Oft hat auch der Arzt einen Favoriten.
Müsst ihr einfach mal ausprobieren.
LG Heike