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Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
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Re: Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
09 Aug. 2012 13:34Ihr habt doch vormittags passable Werte. Versuch halt mal früher mittag zu essen und den Nachmittagssnack ausfallen zu lassen und in der Zeit zu messen. Ist dann zwar kein super korrekter Basalratentest, aber wenn der Wert dann immer noch rauf geht, liegt es doch relativ sicher am Basal.
Wir haben momentan das Phänomen, dass die Katheter keine zwei Tage halten. Sie kleben zwar ausnahmsweise bombenfest :silly: , aber nach zwei Tagen haben wir Werte jenseits von gut und böse und wechseln alles. Dann geht es wieder super. Wieso? Keine Ahnung. (Teflon könnten sonst bis zu 3 Tage liegen und hat sonst auch immer funktioniert)
Bei uns beginnen hohe werte ab 250 vor dem Essen, nach dem Essen je nach Mahlzeit, zum teil erst bei 300. Momentan haben wir kaum Werte über 120, von adher bin ich schon ab 180 beunruhigt.
Zur Ausgangsfrage: Wir korrigieren schon vorher. Wir nutzen den Bolus Expert und der sagt das zum teil recht zuverlässig. Allerdings messen wir bei hohen Werte Ü300 nach einer halben Stunde nach, ob der Wert runter geht. Wenn er weiter rauf geht: Katheter wechseln und dann geben wir erneut Korrektur nach Bolus Expert (ist dann nur minimal, weil ja noch was wirksam ist), da wir aber davon ausgehen, dass der alte Katheter defekt war, messen wir nach einer weiteren halben Stunde bis Stunde nach und korrigieren den Rest. Wenn der Wert runter geht warten wir mindestens anderthalb Stunden ab Insulingabe.
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Re: Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
09 Aug. 2012 18:24Die ganze Nacht zw 300-350, nächstes mal versuche ich wohl doppelte Korrektur trotz Ketone -
Heute morgen und vormittag mit Penn korrigiert. Gegen 8 zuletzt gefrühstückt
Mittags auf 169, schnell Chance nutzen und BR Test machen.
Was soll man sagen??
PERFEKT!!!!!!!!!
Er lief zwischen 120 und 140 durch!!
Kann so drastisch der Mahlzeitenfaktor geändert haben?
Oder hat jemand noch eine andere Idee?
Korrektur griff ja auch nicht!! Verpuffte einfach so
Sandra
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Re: Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
09 Aug. 2012 19:03Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
09 Aug. 2012 19:06so is'ses (Verar****)...
Bei so hohem BZ ziehe ich die Basalrate auf 200% und schlage auf die vorgeschlagene Korrktur nochmal ganz gut was drauf.
Mahlzeitenfaktoren hatte ich kürzlich auch schon mal erhöht, da macht oft schon eine Erhöhnung von 0,1 viel aus.
Probier' doch mal eine Erhöhung aus - hatte mich gestern schon gewundert, dass du den Essensfaktor komplett für dich ausgeschlossen hattest.
LG, Cordula
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Re: Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
09 Aug. 2012 21:28 - 09 Aug. 2012 21:29ähm, bin zwar kein Mädel ...Ignatia schrieb: Mädels ist es denn zu glauben? ...
Ketone waren auch dabei?Die ganze Nacht zw 300-350, nächstes mal versuche ich wohl doppelte Korrektur trotz Ketone -
Das sagt aber nicht, dass es mit Mittagessen glatt gegangen wäre.Mittags auf 169, schnell Chance nutzen und BR Test machen.
Was soll man sagen??
PERFEKT!!!!!!!!!
Er lief zwischen 120 und 140 durch!!
Z.B. bei einer unzulänglich korrigierten Fettsäurenresistenz kann der BZ auf KH-Zufuhr wieder explosiv nach oben abschwirren.
In einer fettsäurenresistenzten Stoffwechselsituation (Lipolyse) braucht auch die Essenszufuhr ein deutliches Mehr an Insulin, etwa 50%.Kann so drastisch der Mahlzeitenfaktor geändert haben?
Bei einer FettsäurenrIn der "Lipolyse" (=Fettsäurenresistenz) braucht auch die Futterzufuhr einen deutlich erhöhten Bolusanteil von ca. 50%. Ebenso wie Basalversorgung. Auch sollten möglichst keine großen Fett-/Eiweißmengen verspachtelt werden. Nach Möglichkeit KH pur.
Oder hat jemand noch eine andere Idee?
Siehe oben. Die Idee ist, dass sich Julian eine Lipolyse gefangen hat.
Da kommst Du mit halbherzigen Korrekturversuchen nicht allzu weit. Im Gegenteil verschärft sich die Situation dann eher und die Ausschläge werden in der Tendenz auch größer.
Zumal dann auch noch eine Down-Regulation der Rezeptoren, bei Euch denke ich spätestens nach zwei Tagen, in's Haus stünde.
Cordulas Strategie mit der Insulinerhöhung sieht da schon ganz passgerecht aus.
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Wenn die normalen Korrekturen verpuffen ist das eine Einstiegsbedingung in Schema B.Korrektur griff ja auch nicht!! Verpuffte einfach so
Gruß
Joa
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Re: Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
09 Aug. 2012 23:08gerade gemessen war er 210, bisschen korrigiert. mal sehen wie er morgen raus kommt. Aber schonmal alles besser als die letzten beiden tage
Sandra
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Re: Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
10 Aug. 2012 06:55Also brauchen wir noch mehr Korrektur.
Statt dne 0,5 die vorgeschlagen wurde spritzte ich gerade 0,8.
Mal sehen wie der BZ sich gleich verhält! Läuft weiterhin auf 125&
Das ist dann doch so wie oben beschrieben?!
Sandra
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Re: Wie schnell hintereinander Korrektur geben?
10 Aug. 2012 09:44Das kann ich bestätigen. Wir hatten in der Nacht vor der Abreise in den Urlaub ein Katheterproblem. Aufwachwert war glaube ich 18 mmol. Schnell noch vor der Abfahrt um 5 Uhr morgens Katehterwechsel gemacht. Dann 7 Stunden Autofahrt mit Basalrate auf 150%.Joa schrieb: In einer fettsäurenresistenzten Stoffwechselsituation (Lipolyse) braucht auch die Essenszufuhr ein deutliches Mehr an Insulin, etwa 50%.
Bei einer FettsäurenrIn der "Lipolyse" (=Fettsäurenresistenz) braucht auch die Futterzufuhr einen deutlich erhöhten Bolusanteil von ca. 50%. Ebenso wie Basalversorgung. Auch sollten möglichst keine großen Fett-/Eiweißmengen verspachtelt werden. Nach Möglichkeit KH pur.
Trotz großzügigem Aufrunden der KEs und Korrigieren sind wir den ganzen Tag nicht von den hohen Werten (12-15) runtergekommen, die nächste Nacht auch nicht.
Im Laufe des Abends kam mir dann irgendwann der Gedanke an die Lipolyse und ich erinnerte mich an die 150%-Regel. Es kostet viel Überwindung 50% mehr Insulin zu geben, aber nach 2-3 Mahlzeiten, also 9 Stunden, mit 2 Werten im Zielbereich oder darunter (nicht nach der ersten abbrechen!) hast du es hinter dir. Wenn du dich traust, kannst du auch nachts die basalrate auf 150% stellen, dann gehts schneller :woohoo:
Außerdem musst du noch drauf achten, dass weniger Insulin als am Tag zuvor gespritzt wird, also ggf. weniger Essen, sonst bekommst du noch die Down-Reaktion mit dazu.
Max hat die 150% mehr Insulin wirklich gebraucht. Die Werte waren dadurch den ganzen Tag ok am nachmittag dann tendenziell niedrig. Zum Abendbrot haben wir dann wieder normal gespritzt und alles war wieder im Lot. Ein bisschen zusätzliche Bewegung hat auch geholfen
Ich denke ich hab uns so den Urlaub gerettet, denn wir hatten Oma dabei, die alles lernen sollte und wie willst du jemandem die Hemmungen nehmen, wenn die Werte dauerhaft schlecht sind.
Alles gute
Tina
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