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Messgenauigkeit omnipod?
Travel23
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Re: Aw: Messgenauigkeit omnipod?
19 Mai 2012 21:14
...was ich mich gerade so frage: fast alle omnipod Träger berichten von schlechteren Werten, das koennte ja theoretisch auch tatsächlich damit zusammen hängen, dass man mit der Pumpe auch misst und diese Werte zu niedrig sind. Kann man das nicht mal der firma kommunizieren? Das ist ja auch schlecht für das Image???
Wir haben die omnipod nach CT seit Dezember und der erste Dia Termin war noch gut, ab Ende Januar haben wir dann auch das Messgerät in der Pumpe genutzt und seitdem wird der HBA1c Wert schlechter....
Viele Grüße
Maren
Wir haben die omnipod nach CT seit Dezember und der erste Dia Termin war noch gut, ab Ende Januar haben wir dann auch das Messgerät in der Pumpe genutzt und seitdem wird der HBA1c Wert schlechter....
Viele Grüße
Maren
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Joa
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Re: Aw: Messgenauigkeit omnipod?
19 Mai 2012 21:20Musst Du natürlich nicht.Travel23 schrieb: Was bedeutet das? Muss ich nun bei meinem omnipod immer die 16 auf 18 ändern??
Aber es ist wohl sinnvoll das im Kopf zu halten, dass der Pod, besser das Freestyle eher untertreibt. Wie Gottwalt schon schrieb passt das dann auch ganz gut, wenn Ihr Eure Korrekturfaktoren auf FreeStyl 16er Werte einrichtet.
Wenn ich früher mit dem Contour gemessen habe wusste ich, dass Werte in den 70er ok sind, während mit einem OneTouch-Gerät Werte in den 80ern schon etwas Achtung geboten.
Das eine war vollblutkalibriert, das andere auf Plasma.
Ansonsten kann man ja auch erst mal einen 17er Code antesten?
Na ja. IMMER ist doch ok. Er misst zumindest nicht wie der Bulle Pipi macht. Das wichtige an einem BZ-Gerät ist die Koninuität der Messungen, nicht so sehr die +/- Abweichung. Wenn das Gerät verlässlich misst, zu niedrig, zu hoch oder genau wie das Laborgerät YX, kannst Du Dich auf seine Werte verlassen. Und das ist dann gut so.Habe jetzt die letzten Tge vermehrt mit dem accu Check parallel gemessen und der omnipod liegt IMMER drunter!
Ja, dass heißt, dass die Korrekturschwellen auf das Messverhalten des Freestyle mit 16 einzurichten sind? Zufüttern erst ab 60?Im niedrigen Bereich hatten wir gestern eine 63 zu 79, da ist ja für die Behandlung einer Hypo und vor allem auch für die Kalibrierung des CGM nicht unerheblich.
Jedenfalls ist schon klar, dass der 1c auch steigt, wenn auf Werte die noch normal sind, und 60 ist eigentlich immer noch ein Wert im Normbereich, zugefüttert wird.
Womit ich nicht dagegen spreche. Aber wenn halt Gerät A mehr 60er zeigt als Gerät B, dann schlägt sich das auch nieder im 1c. Zumal dann, wenn der tatsächliche Wert grade bei 71 läge.
Mach einfach gelegentlich ein paar gezielte Vergleiche.In hohen Bereichen hatten wir nur eine Abweichung von max 10, abe[r auch leider das accu Check nicht dabei, wenn wir die hohen Werte hatten...
Zum Dexi:
Überschrieben meint dann, dass Ihr mit dem Wert vom Pod eine Kalibrierung des Dex gemacht habt?Das dexcom zeigt sehr oft hohe Werte, die wir dann aber mit den niedrigen aus der "Sicherheitsmessung" ,ist dem omnipod wieder überschrieben haben....!
Mein Eindruck vom DexCom war, dass er hinsichtlich der Werte eine gewisse Tendenz zur Übertreibung hat.
Er ist verdammt schnell in der Anzeige eines Glucoseanstieges. Ich möchte fast sagen, er ist schneller als die interstitielle Glucose selbst.
Ich habe die starke Vermutung, dass der Algoritmus (die Bewertungsformel) des Dex darauf ausgelegt ist, anhand der Geschwindigkeit eines bemerkten Anstieges (oder Abfalles) der interstitiellen Glucose eine Vorausberechnung zu machen, so eine Art Schätzung, wo denn vielleicht aktuell die Blutglucose sein könnte.
Dabei übertreibt der DecCom das Ganze schon mal ein ganzes Stück weit.
Dann hängt er ziemlich weit oben rum und wartet erst mal geduldig, dass der tatsächliche Wert des Sensors dort landet, wo er ihn hingerechnet hat.
Tut der das nicht, holt der Dex erst mal tief Luft, grummelt etwas vor sich hin, und dann entschließt er sich so langsam und gemächlich, unauffällig quasi, nach und nach auf den realen Werte zurück zu gehen.
Die Spitzenwerte vom DexCom würde ich grundsätzlich erst mal beobachten und erst dann reagieren, wenn die Bestand behalten. Mit dem Dex habe ich am Anfang ganz ordentlich überkorrigiert, was ich mir aber schnell abgewöhnt habe.
Der DexCom ist halt nicht mein Navigator. Bei dem korrigiere ich ggf. schon im angezeigten Anstiegsverhalten, wenn ich bemerke, dass das wohl nix werden werden wird.
So, das war jetzt vermutlich eine ganze Menge Stoff zum Grübeln. Ggf. einfach nachfragen.
Allerdings werde ich in den nächsten 3 Wochen etwas knapp im Netz sein, da ich nach Althausen fahre.
Gruß
Joa
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EgonManhold
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Re: Aw: Messgenauigkeit omnipod?
20 Mai 2012 14:08 - 20 Mai 2012 14:12
Hallo,
grundsätzlich kann (fachlich: darf) man nicht das eine Gerät zur BZ-Selbstmessung mit einem anderen gleichartigen Gerät kontrollieren!. Dafür sind die erlaubten Abweichungen zu groß! Solche Geräte sind auch nicht zur Diabetes-Diagnose zugelassen.
Alle diese Geräte zeigen im Display zwar einen Exaktheit vorgaukelnden Zahlenwert, dieser Wert ist aber nichts anderes als ein Schätzwert. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.
Wenn man immer mit dem selben Gerät misst, gewöhnt man sich meist schnell an dessen "Tücken", kann sie richtig einordnen - und sich entsprechend Verhalten.
Die Werte sind i.d.R. auch ausreichend genau, um danach eine intensivierte Insulintherapie durchzuführen.
Egal bei welchen Gerät, einen anderen als den vorgegebenen Code einzuprogrammieren, halte für keine gute Lösung, weil man nie sicher weiß, wie sich das auf den angezeigten BZ-Wert auswirkt!
Grobe Abweichungen von dem tatsächlichen BZ-Wert liegen meist nicht am Geräte, sondern an den Teststreifen oder fehlerhaftem Messvorgang. Viele Studienergebnisse unterstützen diese Aussage.
Gruß, Egon
PS:
In den Anleitungen für die Geräte zur CGM steht immer, dass auf Grund dieser Messwerte KEINE Handlung erfolgen darf, sondern vor einer Maßnahme immer ein punktueller BZ-Wert gemessen werden muss.
grundsätzlich kann (fachlich: darf) man nicht das eine Gerät zur BZ-Selbstmessung mit einem anderen gleichartigen Gerät kontrollieren!. Dafür sind die erlaubten Abweichungen zu groß! Solche Geräte sind auch nicht zur Diabetes-Diagnose zugelassen.
Alle diese Geräte zeigen im Display zwar einen Exaktheit vorgaukelnden Zahlenwert, dieser Wert ist aber nichts anderes als ein Schätzwert. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.
Wenn man immer mit dem selben Gerät misst, gewöhnt man sich meist schnell an dessen "Tücken", kann sie richtig einordnen - und sich entsprechend Verhalten.
Die Werte sind i.d.R. auch ausreichend genau, um danach eine intensivierte Insulintherapie durchzuführen.
Egal bei welchen Gerät, einen anderen als den vorgegebenen Code einzuprogrammieren, halte für keine gute Lösung, weil man nie sicher weiß, wie sich das auf den angezeigten BZ-Wert auswirkt!
Grobe Abweichungen von dem tatsächlichen BZ-Wert liegen meist nicht am Geräte, sondern an den Teststreifen oder fehlerhaftem Messvorgang. Viele Studienergebnisse unterstützen diese Aussage.
Gruß, Egon
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In den Anleitungen für die Geräte zur CGM steht immer, dass auf Grund dieser Messwerte KEINE Handlung erfolgen darf, sondern vor einer Maßnahme immer ein punktueller BZ-Wert gemessen werden muss.
Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
Letzte Änderung: 20 Mai 2012 14:12 von EgonManhold.
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