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Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
EgonManhold
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
15 Dez. 2011 15:51
Hallo,
ein Grund, dass die Pumpentherapie nicht zur Standardtherapie erklärt wird, ist sicher auch, dass die BZ-Einstellung dadurch ja nicht automatisch optimal ist.
Ich kenne etliche Diabetiker, die mit Pumpe eine sehr schlechte BZ-Einstellung haben. Das bleibt natürlich auch den KK nicht verborgen. Diese Tatsache und die relativ hohen Kosten führen dazu, dass es so ist, wie es ist.
Ich habe auch schon mehrmals erlebt, dass die BZ-Einstellung unter der ICT besser war als vorher mit der Pumpentherapie.
Damit keine Missverständnisse auftreten:
Ich halte die Pumpentherapie -aus medizintechnischer Sicht- für die beste Therapie des T1-Diabetes.
Und neben der meist besseren BZ-Einstellung bringt sie auch Vorteile im Alltag des Diabetikers.
Sie bringt aber nicht bei jedem den erhofften Erfolg. Das die KK den Erfolg überprüfen, finde ich verständlich und sinnvoll.
Das sie manchmal diese Überprüfungen übertreiben und zu Ergebnissen kommen, die "man" (auch ich) nicht nachvollziehen kann, liegt neben der deutschen Gründlichkeit sicher auch an den Kosten für die Allgemeinheit.
Gruß, Egon
ein Grund, dass die Pumpentherapie nicht zur Standardtherapie erklärt wird, ist sicher auch, dass die BZ-Einstellung dadurch ja nicht automatisch optimal ist.
Ich kenne etliche Diabetiker, die mit Pumpe eine sehr schlechte BZ-Einstellung haben. Das bleibt natürlich auch den KK nicht verborgen. Diese Tatsache und die relativ hohen Kosten führen dazu, dass es so ist, wie es ist.
Ich habe auch schon mehrmals erlebt, dass die BZ-Einstellung unter der ICT besser war als vorher mit der Pumpentherapie.
Damit keine Missverständnisse auftreten:
Ich halte die Pumpentherapie -aus medizintechnischer Sicht- für die beste Therapie des T1-Diabetes.
Und neben der meist besseren BZ-Einstellung bringt sie auch Vorteile im Alltag des Diabetikers.
Sie bringt aber nicht bei jedem den erhofften Erfolg. Das die KK den Erfolg überprüfen, finde ich verständlich und sinnvoll.
Das sie manchmal diese Überprüfungen übertreiben und zu Ergebnissen kommen, die "man" (auch ich) nicht nachvollziehen kann, liegt neben der deutschen Gründlichkeit sicher auch an den Kosten für die Allgemeinheit.
Gruß, Egon
Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Dreawei2905
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
17 Dez. 2011 17:02
also wir haben jetzt seit Februar Omnipod und leider auch einige "kaputte" Pods, diese wurden auch nach einigen Anrufen und zurückschicken der defekten Pods ersetzt. Was den "Reset"knopf bzw. das kleine Loch auf der Oberseite angeht, der funkt. bei und überhaupt nicht es piept und piept, hab es mit einer Büroklammer und auch mit einer Nadel versucht. Der Arzt hat uns bei der Schulung geraten mit ´nem Hammer auf den piependen Pod zu hauen (hat man ja auch immer dabei
)
Ansonsten sind wir mit der Pumpe sehr zufrieden!!!
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Niemand
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
17 Dez. 2011 17:18Alternativ helfen auch noch Pod zerlegen oder ins Eisfach. Aber geht natürlich auch nicht immer und überall.Dreawei2905 schrieb: Der Arzt hat uns bei der Schulung geraten mit ´nem Hammer auf den piependen Pod zu hauen
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Lissy97
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
17 Dez. 2011 18:16
Bei und geht es auch nicht mit einer Nadel oder Büroklammer.
Wir öffnen den Pod an der Unterseite und entfernen die
Batterien
Ob man es darf? Weiß ich nicht, aber wenigstens ist das
piepsen weg :silly:
Wir öffnen den Pod an der Unterseite und entfernen die
Batterien
Ob man es darf? Weiß ich nicht, aber wenigstens ist das
piepsen weg :silly:
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EgonManhold
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
17 Dez. 2011 20:56
Klar darf man,
wenn es mit der Büroklammer nicht klappt!
GRuß, Egon
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GRuß, Egon
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Manu98
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
17 Dez. 2011 21:47
Unsere Ypsomed- Beraterin hat wohl schon versucht, mit dem Auto drüber zu fahren
-es piepste immer noch (sagte sie...)
Wir öffnen ihn auch immer und entfernen die Batterien- wurde uns von Ypsomed auch so geraten, da das Reset- Loch bei uns auch nie funktioniert :blink:
Heike
Wir öffnen ihn auch immer und entfernen die Batterien- wurde uns von Ypsomed auch so geraten, da das Reset- Loch bei uns auch nie funktioniert :blink:
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Gottwalt
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
18 Dez. 2011 12:40
Vielleicht noch ein paar Ergänzungen:
1. Weil auch S... sehr wenig Insulin benötigt verwenden wir bisher verdünntes Insulin (inzwischen "nur noch" U40, also zwei Teile Insulin verdünnt mit drei Teilen Trägerflüssigkeit), anfangs aber sogar U10 (also neun Teile Trägerflüssigkeit und ein Teil Insulin). Den Pods ist das egal, und man muß halt einmal die Faktoren und die Basalrate umrechnen und ggf. vom Arzt überprüfen lassen, anschließend kann man hinreichend fein dosieren, und trotzdem läuft genügend Flüssigkeit durch den Schlauch, auch nachts.
2. Das mit den Luftblasen wurde ja schon ausführlich beschrieben.
3. Wir geben nach dem Setzen IMMER einen zusätzlichen Bolus von 0,3 und erhöhen IMMER die Basalrate um 30% für 2 Stunden, denn sonst geht S... nach dem Setzen immer furchtbar hoch. Und das, obwohl wir den alten Pod noch liegen lassen, damit wirklich das Insulin resorbiert wird. Unser Diabetologe erklärte, daß nach dem Stich bei manchen Menschen das Gewebe sich erst wieder "beruhigen" muß, um vernünftig zu resorbieren. Dem trägt man mit dem Zusatzbolus und der erhöhten Basalrate rechnung.
Hoffentlich hilfts weiter ...
Lieben Gruß
Gottwalt
1. Weil auch S... sehr wenig Insulin benötigt verwenden wir bisher verdünntes Insulin (inzwischen "nur noch" U40, also zwei Teile Insulin verdünnt mit drei Teilen Trägerflüssigkeit), anfangs aber sogar U10 (also neun Teile Trägerflüssigkeit und ein Teil Insulin). Den Pods ist das egal, und man muß halt einmal die Faktoren und die Basalrate umrechnen und ggf. vom Arzt überprüfen lassen, anschließend kann man hinreichend fein dosieren, und trotzdem läuft genügend Flüssigkeit durch den Schlauch, auch nachts.
2. Das mit den Luftblasen wurde ja schon ausführlich beschrieben.
3. Wir geben nach dem Setzen IMMER einen zusätzlichen Bolus von 0,3 und erhöhen IMMER die Basalrate um 30% für 2 Stunden, denn sonst geht S... nach dem Setzen immer furchtbar hoch. Und das, obwohl wir den alten Pod noch liegen lassen, damit wirklich das Insulin resorbiert wird. Unser Diabetologe erklärte, daß nach dem Stich bei manchen Menschen das Gewebe sich erst wieder "beruhigen" muß, um vernünftig zu resorbieren. Dem trägt man mit dem Zusatzbolus und der erhöhten Basalrate rechnung.
Hoffentlich hilfts weiter ...
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Gottwalt
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