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Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
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Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
13 Dez. 2011 17:45Ich habe ne Frage an die Omnipod-Benutzer. Unser Sohn, bald 5, hat seit rund einem Monat die Omnipod-Pumpe. Im Grunde sind wir zufrieden, hatten aber seither 3 Pods, welche nicht richtig funktionierten.
1. Ein Pod funktionierte nach dem Neusetzen gar nicht: innert 2 h von ca. 5 mmol/l auf 20 mmol/l (nach Zwischenmahlzeit mit Bolus), die massive Korrektur brachte nichts, der Wert stieg sogar auf 25 mmol/l. Wir haben darum einen neuen Pod gesetzt, der normal funktionierte.
2. Ein anderer Pod funktionierte ab dem 3. Tag nicht mehr richtig, immer hohe Werte ohne möglichen Grund, Korrekturen brachten fast nichts. Ein neuer Pod funktionierte dann wieder einwandfrei.
3. Mit dem aktuellen Pod haben wir wieder Schwierigkeiten: Wir haben heute um ca. 14:30 Uhr den Pod gewechselt, der alte funktionierte normal. Wert vor dem Wechsel: 7 mmol/l. Dann Zwischenmahlzeit mit Bolus. Wert um 17:30: 19 mmol/l, ohne ersichtlichen Grund. Wir haben nun korrigiert und schauen, obs was bringt. Krank oder so ist er nicht. Allenfalls müssen wir wieder wechseln.
Wir haben bereits mit Omnipod Schweiz gesprochen, die konnten uns da keine 100-prozentige Antwort geben (kann ich natürlich verstehen). Allenfalls werde die Kanüle verstopft, da unser Sohn eine geringe Basalrate hat. Wir haben aber keine Alarme. Als Tipp wurde gesagt, einen 'Startbolus' zu geben, um die Kanüle 'durchzuspülen'. Aber das bringt offensichtlich nichts.
Nun meine Frage an euch: Habt ihr da Erfahrungen damit gemacht? Könnt Ihr Tipps geben? Noch als Anmerkung: Wir füllen und setzen den Pod nach Vorschrift, Insulin ist iO. Wir sind mit dem System an und für sich sehr zufrieden, endlich nicht mehr spritzen. Aber so kann es nicht mehr weitergehen, wenn jeder 3. oder 4. Pod nicht richtig funktioniert.
Danke und Gruss aus der Schweiz, Farid
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
13 Dez. 2011 17:56Mein Sohn hat die Omnipod seit 8 Monaten und wir haben recht wenig Probleme. Allerdings ist er auch scho 13 und hat eine Basalrate von rund 18IE und einen BE Faktor von durchschnittlich 1,2-1,5. D.H., da läuft schon ein bisschen was an Insulin... Ab und zu hatten wirv es auch schon, dass zum Ende der Lebensdauer eines Pods die Werte hoch gingen. Und ganz selten bis jetzt schon Probleme zu einem früheren Zeitpunkt... Meist sah man aber dann auch Veränderungen im Einstichbereich, oder Manuel war mit dem Pod hängengeblieben- optisch noch alles ok, aber anscheinend trotzdem nicht mehr in der korrekten Lage...
Wieviel Insulin braucht ihr denn am Tag?
Ähm, das mit dem Startbolus versteh ich grad nicht ganz, wie macht ihr das denn??
Hier gibt es auch noch ein Thema Omnipod und ausgasendes, zu kaltes Insulin- wir lassen die angebrochene Ampulle jetzt immer außerhalb des Kühlschranks- innerhalb von 4 Wochen ist die locker leer...
Herzliche Grüße, Heike
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
13 Dez. 2011 21:10ich kopiere dir (und allen anderen auch) einen früheren Beitrag von mir hin, u.U. kann er dir etwas weiterhelfen?!
Unter Umständen hat es bei euch aber auch ganz andere Gründe.
- Das Insulin sollte vor dem Aufziehen in die Spritze zum befüllen des Pods, am Besten schon am Vortag aus dem Kühlschrank geholt werden.
Es gast meist auch noch etwas aus, wenn es von Raumtemperatur auf Körpertemperatur erwärmt. Je länger es vorher schon Raumtemperatur hatte, umso weniger gast es nach.
Die in der Bedienungsanleitung erwähnte Entlüftung des Systems, bezieht sich NUR auf die Entlüftung der Teflonkanüle nach dem "einschießen" der Kanüle ins subcutane Gewebe. Luftblasen im System werden nicht entfernt!
Das heißt, Blasen die nach dem Befüllen des Pods entstehen, bleiben im Pod und lassen sich auch nicht entfernen!
Man kann auch nicht erkennen, ob sich noch Blasen gebildet haben.
Darum ist es so wichtig, dass das Insulin vor dem Befüllen des Pods wirklich lange genug zumindest die Raumtemperatur erreicht hatte.
Im Idealfall bewahrt man das aktuelle Insulinfläschchen (oder die Patrone) schon außerhalb des Kühlschrankes auf und trägt das Fläschchen noch ca 1/2 - 1 Stunde in der Hosentasche, bevor das Insulin in die Spritze aufzieht, mit der der Pod befüllt wird.
Gruß Egon
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
14 Dez. 2011 07:381. Wir haben eine Basalrate von ca. 3.5 IE am Tag, dazu noch ca. 5-6 IE Bolus. In der Nacht haben wir von Mitternacht bis 05:00 Uhr eine Basalrate von nur 0.05 IE/h, also eigentlich nichts
2. Der Startbolus ist nicht offiziell: Der Ypsomed-Mitarbeiter meinte einfach, man könne einen kleinen Bolus zum Start abgeben, um den Durchfluss zu gewährleisten. Wir haben jetzt begonnen, den Pod vor einer Zwischenmahlzeit zu wechseln.
3. Wir lagern die Insulin-Ampulle, die gerade im Gebrauch ist, immer ausserhalb des Kühlschranks, kurz vor dem Pod-Wechsel nehmen wir sie noch in den Hosensack, um das Insulin auf Körpertemperatur zu bringen. An dem kanns also nicht liegen.
Irgendwie kann ich mir das Ganze nicht erklären. Evtl. haben wir ja einfach eine schlechte 'Schachtel' mit Pods zum Start bekommen. Hat vielleicht jemand noch Tipps?
Gruss, Farid
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
14 Dez. 2011 09:03Ich denke, das es nur noch Luft gepumpt hat, trotz vorher angewärmten Insulins. Guckt Euch doch einfach den Pod an, wenn ihr ihn wieder abgemacht habt, normalerweise erkennt man, ob Luft drin ist.
Wir legen den Pod jetzt immer so, daß das Fenster nach oben zeigt. Damit sammeln sich Blasen am Stößel und nicht am Resorvoirausgang.
Grüße
Frank
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
14 Dez. 2011 19:03Elyas2007 schrieb: 2. Der Startbolus ist nicht offiziell: Der Ypsomed-Mitarbeiter meinte einfach, man könne einen kleinen Bolus zum Start abgeben, um den Durchfluss zu gewährleisten.
winampdevil schrieb: Wir legen den Pod jetzt immer so, daß das Fenster nach oben zeigt.
Obwohl es bei uns nicht Bestandteil der Schulung war, haben wir die Sinnhaftigkeit dieser beiden Punkte im Selbstversuch herausfinden können. Seit wir es so machen, haben wir definitiv deutlich weniger Probleme mit den Pods.
Viele Grüße
Helmuth
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
14 Dez. 2011 21:28der Pod sollte immer so gelegt werden, dass das Pod-Sichtfenster zu sehen ist. Damit man sehen kann, ob z.B. Blut in die Kanüle gelaufen ist. Auch zur Kontrolle auf Luftblasen; obwohl die nur sehr schwierig bis gar nicht zu erkennen sind.
Allerdings sollte man am Bauch den Pod immer quer anlegen, da er sich sonst beim Beugen nach vorne u.U. lösen oder schmerzen verursachen könnte.
Wenn im Frühjahr 2012 die neuen Pods kommen, ist die Kanüle blau eingefärbt, damit sie besser zu erkennen ist.
Gruß, Egon
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
15 Dez. 2011 07:04Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
15 Dez. 2011 07:42kommt mir bekannt vorPeggy03 schrieb: Der 2. Pod der nicht funktionierte war schon ein Rätsel mehr und es passierte ausgerechnet in der Schule. Er piepte einfach los und hörte nicht wieder auf.

Auf der Oberseite gibt es einen Punkt, an dem man bei so einem Fall eine aufgebogene Büroklammer reinstechen kann. Dann sollte das Piepsen aufhören.
Wenn man noch keinen neuen Pod aktiviert hat kann es sogar vorkommen, daß sich der Pod dann wieder mit dem PDM verbindet und man ihn über den PDM deaktivieren kann.
Das hat bei uns aber nur 1x geklappt.
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Re: Aw: Probleme mit Omnipod - Bitte um Rat!
15 Dez. 2011 08:08wir haben die OmniPod ja jetzt seit 2,5 Wochen und zum Glück gab es noch keine großen Probleme - außer mit der Batterie, die war nämlich schon nach 1 Woche leer (seltsam, da im Handbuch etwas von 3 Wochen steht). Das Legen ist wirklich sehr bequem und die Bedienung der Pumpe auch selbsterklärend. Die Werte sind total gut - normnah alles so im Bereich 80-120. Morgenwerte so um die 100, zuvor unter ICT lagen die meist bei 260.
Ich frage mich wirklich, warum die Pumpenbehandlung nicht die Standardbehandlung ist (die Kosten sind ja nur ein Argument - Folgekosten durch Folgeschäden sind ja auch nicht zu verachten). Es ist soviel mehr an Lebensqualität, wenn die Werte stimmen.
Wie soll ein junger Mensch, der jeden Tag zwischen 50 und 350 geschwankt hat, ausgeglichen sein und seine Leistungen in der Schule bringen?
Nun führen wir fleißig weiterhin unsere Spezialtagebücher, damit die Pumpe auch langfristig genehmigt wird.
Gruß
Teresa
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