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Omnipod abgelehnt "herkömmliche" Pumpe empfohlen
Betty 1
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Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
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Re: Aw: Omnipod abgelehnt "herkömmliche" Pumpe empfohlen
24 Feb. 2011 08:04
Hallo,
erst mal vielen Dank für die "Lieferung" der Erfahrungen und Aspekte.
Tatsächlich ist es so, dass der Omnipod über den Zeitraum von 4 Jahren etwas teurer ist und die Differenz zur herkömmlichen Pumpe immer größer wird, je mehr Omnipods vor dem eigentlichen Wechselzeitpunkt verworfen werden müssen (z.B. Einstichstelle gerötet, Schmerzen, Pumpenfehler usw.usw.)
Was das Verwerfen des Insulins betrifft: wir befüllen den Pod mit lediglich 80 i.E. und verwerfen damit alle 72-80 Std. ( so lange liegt der Pod üblicherweise) ca. 20 i.E.- auf das Verdünnen bin ich noch nicht gekommen. Danke @Gottwalt!
Die Gründe, warum wir den Omnipod bevorzugen sind:
aus unserer Sicht vollkommen problemloses Platzieren an den unterschiedlichsten Stellen (Po, Oberschenkel, Oberarme; klar, Bauch auch- aber den wollen wir besonders schonen)
kein Entkoppeln zum Baden, Duschen und Schwimmen notwendig
kontinuierliche Insulinversorgung, da nichts abgekoppelt wird
wird direkt am Körper getragen (kein Schlauch, Gürtel, Tasche nötig)
usw.usw.
Wie gesagt, dass ist unsere Sichtweise und sicherlich hat der ein oder andere eine vollkommene andere Meinung dazu.
Stand der Dinge ist, dass das Widerspruchsverfahren läuft. Natürlich hoffen wir auf die Genehmigung, da diese Pumpe eine sehr gute Akzeptanz bei unserem Sohn erfährt- die üblichen Problemchen kennen ja sicherlich die meisten (Spritzenangst...)Zudem haben sich die Injektionsbereiche, die vor der Pumpe bereits arg mitgenommen aussahen, durch das Wechseln der Tragestellen bereits gut erholt.
Bleibt uns nur abzuwarten.
Gruß Betty
erst mal vielen Dank für die "Lieferung" der Erfahrungen und Aspekte.
Tatsächlich ist es so, dass der Omnipod über den Zeitraum von 4 Jahren etwas teurer ist und die Differenz zur herkömmlichen Pumpe immer größer wird, je mehr Omnipods vor dem eigentlichen Wechselzeitpunkt verworfen werden müssen (z.B. Einstichstelle gerötet, Schmerzen, Pumpenfehler usw.usw.)
Was das Verwerfen des Insulins betrifft: wir befüllen den Pod mit lediglich 80 i.E. und verwerfen damit alle 72-80 Std. ( so lange liegt der Pod üblicherweise) ca. 20 i.E.- auf das Verdünnen bin ich noch nicht gekommen. Danke @Gottwalt!
Die Gründe, warum wir den Omnipod bevorzugen sind:
aus unserer Sicht vollkommen problemloses Platzieren an den unterschiedlichsten Stellen (Po, Oberschenkel, Oberarme; klar, Bauch auch- aber den wollen wir besonders schonen)
kein Entkoppeln zum Baden, Duschen und Schwimmen notwendig
kontinuierliche Insulinversorgung, da nichts abgekoppelt wird
wird direkt am Körper getragen (kein Schlauch, Gürtel, Tasche nötig)
usw.usw.
Wie gesagt, dass ist unsere Sichtweise und sicherlich hat der ein oder andere eine vollkommene andere Meinung dazu.
Stand der Dinge ist, dass das Widerspruchsverfahren läuft. Natürlich hoffen wir auf die Genehmigung, da diese Pumpe eine sehr gute Akzeptanz bei unserem Sohn erfährt- die üblichen Problemchen kennen ja sicherlich die meisten (Spritzenangst...)Zudem haben sich die Injektionsbereiche, die vor der Pumpe bereits arg mitgenommen aussahen, durch das Wechseln der Tragestellen bereits gut erholt.
Bleibt uns nur abzuwarten.
Gruß Betty
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Gottwalt
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Re: Aw: Omnipod abgelehnt "herkömmliche" Pumpe empfohlen
24 Feb. 2011 09:30
Hallo Maja,
auch S... benötigt nur ca. 40 IE Insulin in drei Tagen, wir verwenden deshalb Humalog U40 im Omnipod. Er ist ja nur für Insulin U100 spezifiziert, dies liegt aber ausschließlich an der Software! Verordnet der Arzt also verdünntes Insulin und entsprechende Umrechnungsfaktoren, so steht der Verwendung des Omnipod nichts im Wege, allerdings darf das der Verteeter nicht vorschlagen, denn dies ist eine therapeutische Entscheidung, die ausschließlich dem Arzt als Einzelfallentscheidung zusteht.
Anfangs verwendeten wir sogar Insulin U20 (also Humalog 1/5 verdünnt), aber inzwischen ist S...s Bedarf hoch genug, daß wir die Verdünnung entsprechend angepaßt haben.
Grundsätzlich vielleicht noch zu den Kosten: wir haben seit Verwendung des Omnipod sehr viel seltener Komplikationen der Einstichstellen (vorallem abgerissene Katheter und herausgerissene Kanülen waren davor häufig), sodaß zumindest in unserem Sonderfall die Koßten wohl nicht höher liegen, da wir vorher etwa alle anderthalb Tage eine neue Kanüle setzen mußten und jetzt die Pods im Schnitt wirklich fast drei Tage halten (daß sie gelegentlich schon nach zweieinhalb Tagen gewechselt werden müssen wird weitgehend dadurch kompensiert, daß gutsitzende Pods mit noch genügend Insulin auch bis zu 8 Stunden länger liegenbleiben). Im Gesamtdurchscnitt dürfte allerdings in der Tat die Versorgung mit Omnipods etwas teurer sein, aber im Einzelfall müßte das genauer betrachtet werden. Wird z. B. zweimal in der Woche wg. Schwimmens eine neue Kanüle gesetzt, würde das die Mehrkosten des Omnipod-Systems schon mehr als wettmachen.
Lieben Gruß
Gottwalt
auch S... benötigt nur ca. 40 IE Insulin in drei Tagen, wir verwenden deshalb Humalog U40 im Omnipod. Er ist ja nur für Insulin U100 spezifiziert, dies liegt aber ausschließlich an der Software! Verordnet der Arzt also verdünntes Insulin und entsprechende Umrechnungsfaktoren, so steht der Verwendung des Omnipod nichts im Wege, allerdings darf das der Verteeter nicht vorschlagen, denn dies ist eine therapeutische Entscheidung, die ausschließlich dem Arzt als Einzelfallentscheidung zusteht.
Anfangs verwendeten wir sogar Insulin U20 (also Humalog 1/5 verdünnt), aber inzwischen ist S...s Bedarf hoch genug, daß wir die Verdünnung entsprechend angepaßt haben.
Grundsätzlich vielleicht noch zu den Kosten: wir haben seit Verwendung des Omnipod sehr viel seltener Komplikationen der Einstichstellen (vorallem abgerissene Katheter und herausgerissene Kanülen waren davor häufig), sodaß zumindest in unserem Sonderfall die Koßten wohl nicht höher liegen, da wir vorher etwa alle anderthalb Tage eine neue Kanüle setzen mußten und jetzt die Pods im Schnitt wirklich fast drei Tage halten (daß sie gelegentlich schon nach zweieinhalb Tagen gewechselt werden müssen wird weitgehend dadurch kompensiert, daß gutsitzende Pods mit noch genügend Insulin auch bis zu 8 Stunden länger liegenbleiben). Im Gesamtdurchscnitt dürfte allerdings in der Tat die Versorgung mit Omnipods etwas teurer sein, aber im Einzelfall müßte das genauer betrachtet werden. Wird z. B. zweimal in der Woche wg. Schwimmens eine neue Kanüle gesetzt, würde das die Mehrkosten des Omnipod-Systems schon mehr als wettmachen.
Lieben Gruß
Gottwalt
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Re: Aw: Omnipod abgelehnt "herkömmliche" Pumpe empfohlen
16 März 2011 13:23
Hallo Betty,
bei uns wurde auch zuerst die Omnipod abgelehnt (bisherige Pumpe Minimed Medtronic), lt. Krankenkasse Weiterversorgung nicht notwendig, BZ-Optimierung notwendig (Kind in der Pubertät!) usw. Dann eventuell neue Entscheidung. Habe einen Widerspruch eingelegt und darin begründet, warum wir uns gerade für diese Pumpe entschieden haben (mehr Flexibilität, kein versehentliches Herausreißen des Katheters, Tragen beim Sport und Baden, Duschen und Schwimmen u.a.). Die Mühe hat sich gelohnt, innerhalb kurzer Zeit telef. Antwort von der Widerspruchsstelle der Krankenkasse (AOK), dass zu unseren Gunsten eine Einzelfallentscheidung getroffen wurde und nun eine Kostenübernahme für die Omnipod erfolgt. Wir warten jetzt nur noch auf den schriftl. Bescheid der Krankenkasse und auf Josis neue Pumpe.
Viel Glück
Anke67
bei uns wurde auch zuerst die Omnipod abgelehnt (bisherige Pumpe Minimed Medtronic), lt. Krankenkasse Weiterversorgung nicht notwendig, BZ-Optimierung notwendig (Kind in der Pubertät!) usw. Dann eventuell neue Entscheidung. Habe einen Widerspruch eingelegt und darin begründet, warum wir uns gerade für diese Pumpe entschieden haben (mehr Flexibilität, kein versehentliches Herausreißen des Katheters, Tragen beim Sport und Baden, Duschen und Schwimmen u.a.). Die Mühe hat sich gelohnt, innerhalb kurzer Zeit telef. Antwort von der Widerspruchsstelle der Krankenkasse (AOK), dass zu unseren Gunsten eine Einzelfallentscheidung getroffen wurde und nun eine Kostenübernahme für die Omnipod erfolgt. Wir warten jetzt nur noch auf den schriftl. Bescheid der Krankenkasse und auf Josis neue Pumpe.
Viel Glück
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Betty 1
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Re: Aw: Omnipod abgelehnt "herkömmliche" Pumpe empfohlen
25 Mai 2011 10:42
Hallo zusammen,
heute hat uns der Ablehnungsbescheid der Widerspruchsstelle der BKK Essanelle erreicht.
Somit bleibt uns nur noch der Weg zum Sozialgericht- schade.
Wir wollen auf jeden Fall beim Omnipod bleiben, da er vollkommen unproblematisch zu handhaben ist und eine große Akzeptanz bei L erfährt. Er empfindet den Diabetes mit all seinen "Begleiterscheinungen" seitdem nicht mehr als ganz so belastend.
Tja, dann gehen wir mal auf Anwaltsuche...
Eine gute Zeit an alle
Betty 1
heute hat uns der Ablehnungsbescheid der Widerspruchsstelle der BKK Essanelle erreicht.
Somit bleibt uns nur noch der Weg zum Sozialgericht- schade.
Wir wollen auf jeden Fall beim Omnipod bleiben, da er vollkommen unproblematisch zu handhaben ist und eine große Akzeptanz bei L erfährt. Er empfindet den Diabetes mit all seinen "Begleiterscheinungen" seitdem nicht mehr als ganz so belastend.
Tja, dann gehen wir mal auf Anwaltsuche...
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