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Insulinpumpe und Schule
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Insulinpumpe und Schule
15 März 2009 22:19Julia und Raja
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Re: Re:Insulinpumpe und Schule
16 März 2009 09:11das mit der "Pumpe erst so ab dem 10. Lebensjahr" vertreten merkwürdigerweise immer noch einige Diabetologen. Es gibt, wenn überhaupt, dafür ausschließlich einen pädagogischen Grund: Die Hemmschwelle, sich mit der Spritze eine Überdosis Insulin zu verabreichen, ist höher als mit der Pumpe. Auch deshalb hat S... in seiner Pumpe verdünntes Insulin, und auch deshalb kann man bei allen Pumpenmodellen eine maximal mögliche Insulindosis programmieren, damit es niemals unwiederbringlich zu viel ist.
Ansonsten kann S... sich selbst bolen, wenn man ihm die richtige Zahl sagt (das Berechnen der Mahlzeiten und Interpretieren der Blutzuckerwerte kann er noch nicht, aber er ist ja auch erst in drei Tagen sechs). Allerdings bestehen wir bisher darauf, daß ihm jemand dabei über die Schulter schaut.
Ganz ehrlich: Wir wurden auch erst von einem Krankenhaus betreut, das nur sehr sehr zögerlich mit den Pumpen ist. Da der Kindergarten sich aber weigerte, das Spritzen zu übernehmen, wechselten wir in unserer Not das Krankenhaus und bekamen die Pumpe. Und wollen sie nie nie wieder hergeben müssen.
Die größten Vorteile der Pumpe, gerade für nicht mehr ganz kleine Kinder:
1. Man kann jederzeit essen und das passende Insulin dazu verabreichen
2. Man kann auf veränderte Situationen kurzfristig den Basalinsulinbedarf anpassen (also z. B. bei Infekt erhöhen oder bei viel Toberei verringern), deshalb muß man kaum jemals mehr gegen Unterzuckerung anessen.
3. Der Blutzuckerspiegel ist insgesamt durch die permanente, dem individuellen Bedarf optimal angepaßte Insulinabgabe sehr sehr viel näher am Blutzuckerspiegel eines gesunden Kindes. Das schont nicht nur die Organe und verhindert nicht nur Spätschäden, sondern erspart auch dem Kind den Streß der dauernden Pendelschwünge des Blutzuckers.
Lieben Gruß
Gottwalt
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Re: Re:Insulinpumpe und Schule
16 März 2009 11:10vielen dank für die vielen infos. Wir werden uns jetzt auch bei einer anderen klinik vorstellen und mal schauen wie die da zu stehen. Ich denke auch die freiheit die sie da durch bekommt ist unbezahlbar.
Liebe grüße Julia
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Re: Re:Insulinpumpe und Schule
16 März 2009 13:03kann dir nur sagen,robin ist 2 Jahre und hat sofort die Pumpe bekommen und ich bin dankbar darüber.
würde mir auch ne andre Meinung einholen und zur not die klinik wechseln
lg domi
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Re: Re:Insulinpumpe und Schule
16 März 2009 13:15unser Sohn Moritz ist 7 Jahre alt, wurde im September eingeschult und hat seit April letzten Jahres die Pumpe.
Im Prinzip läuft es so, wie Gottwalt schon geschrieben hat. Zusätzlich hat Moritz noch ein Kinderhandy, von den Lehrern sehr dankbar angenommen, mit dem er uns seine Werte durchgibt. So läuft alles super.
Gebt Euch aber, wenn es möglich ist, eine Eingewöhnungszeit. Also lieber eher jetzt daran, als im Sommer. Das Handling ist schon anders als eine Spritzentherapie.
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Re: Re:Insulinpumpe und Schule
16 März 2009 15:24Mich interessiert das mal genauer mit der Pumpe.
Nico ist fünf und ich hatte in unserem Krankenhaus auch schon mal nach der Pumpe mich informiert.
Da ich mit Nico Probleme mit dem essen habe das heist besonders wenn er andere sieht und kann gerade nicht essen oder mittags mag er nicht so viel dafür aber vielleicht nachmittags und dann hab ich ihn meistens schon gespritzt und er Unterzuckert mir dann.Auch seine Werte spielen immer mal verrückt was mich so erschreckt sind Nicos Werte nach dem Frühstück z.B. da heut es ihn erst mal hoch auf knapp vierhundert.
Als ich das unsrer Ärztin so schilderte meinte sie das man mit einer Pumpe auch nicht immer einfach so essen kann und im Kindergarten müssten die Erzieherinnen dann beim zweit Frühstück ihm die einheiten geben und und....
Deswegen würde ich jetzt gerne mal wissen ob denn die Pumpe eine erleichterung ist und denke das du dich ganz gut auskennst da ihr ja eine habt und euer kleiner fast im selben alter ist.
Freue mich auf eine Antwort.
Liebe Grüße
Steffi
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Re: Re:Insulinpumpe und Schule
16 März 2009 16:00Sina ist auch 7 Jahre alt. Sie wurde letztes Jahr eingeschult. Ich habe es so gemacht. Am Anfang bin ich immer zur Pause in die Schule und habe es ihrer Lehrerin gezeigt wie alles funktioniert. Sina bedient ihre Pumpe selbst, ihre Lehrerin kontrolliert nur die Zahlen, die sie eingibt.Ich schreibe die Insulinmenge von ihrem Pausenbrot immer auf ihre Vesperbox. Ihre Lehrerin hat sich noch eine Liste gemacht bei welchem BZ-Wert sie wieviel korrigieren soll. Sie rechnet es ihr dann aus, wieviel Insulin Sina benötigt. Bis jetzt hat alles immer geklappt, aber für den Notfall hat Sina auch ein Handy bei sich.
LG Tanja
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Re: Re:Insulinpumpe und Schule
16 März 2009 19:36Raja geht ja auch seit letztem Sommer zur schule ihre lehrerinnen gehen da auch super mit um. Unser vorteil ist wir wohnen in einem kleinen Dorf dem entsprechend klein ist auch die Klasse! Das macht die sache auch leichter da sie in einer Klasse mit 9 Schülern nicht wirklich untergehen kann
Liebe grüße Julia und Raja
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