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Wichtige Tipps für Diabetiker, die Insulin spritzen

Baierbrunn (ots) - Rund zwei Millionen Diabetiker spritzen sich jeden Tag, oft mehrmals, Insulin. Doch nicht nur Anfänger, auch "alte Hasen" machen bei der Injektion häufig Fehler. Eine Studie zeigte beispielsweise, dass nur jeder Dritte vor der Injektion prüft, ob der Pen, eine spezielle dafür konstruierte Spritze, korrekt funktioniert. Und zwei von drei Diabetikern ziehen die Nadel zu schnell wieder heraus, so dass Insulin aus dem Stichkanal zurücklaufen kann. Zehn Sekunden soll nach dem Einspritzen gewartet werden, rät das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Zu Verwechslungen kann es kommen, wenn Patienten zwei Sorten Insulin spritzen müssen: kurz- und langwirkendes. "Verwenden Sie dafür möglichst Pens unterschiedlicher Form und Farbe", schlägt das Diabetiker-Magazin vor. Verwechslungen können zu gefährlichen Stoffwechselentgleisungen führen. Das kurz wirksame Insulin wird übrigens am besten in den Bauch gespritzt, lang wirkendes ins Gesäß oder in den Oberschenkel. Aus dem Bauch gelangt es schneller, aus Gesäß und Oberschenkel langsamer ins Blut.

Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" 2/2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

www.diabetes-ratgeber.net

Quelle: Pressemeldung Diabetes Ratgeber vom 16. Feb. 2011

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reiner123 antwortete auf das Thema: #53385 22 Feb 2011 23:51
Alexandra,

ob der Spritz-Ess-Abstand (SEA) stimmt, findest Du am besten heraus, indem Du natürlich vor der Mahlzeit und dann noch zusätzlich bei einem Normalinsulin (ungefähre Wirkdauer 4 Stunden) nach 2 Stunden misst. Benutzt Du ein Analoginsulin (ungefähre Wirkdauer 2 Stunden) messe nach 1 Stunde; also immer zur Hälfte der Insulinwirkdauer.

Zeigt sich nun, dass der BZ zum Zeitpunkt der zweiten Messung um ungefähr 90 bis 120 mg/dl zusätzlich nach oben geklettert ist, aber ohne Korrektur in den nächsten Stunden in den Normalbereich zurückkehrt, dann war der SEA zu kurz!

Aber bedenke, verschiedene Nahrungsmittel brauchen ja schon unterschiedlich lange, bis sie ins Blut gelangen (siehe auch FPE). So fein und genau werden wir den Diabetes also nie einstellen können. Die SEA-Tabellen sind auch nur ganz grobe Richtwerte, die Ihr in der Zukunft bestimmt ganz individuell an den Stoffwechsel Eures Kindes und an die Art der gegessenen BEs (Pizza bzw. Marmeladenbrot) anpassen werdet.
Nur wenn der BZ wirklich immer sehr extrem nach den Mahlzeiten ansteigt, würde ich am SEA etwas ändern.

Möchtest Du, dass das Insulin schneller wirkt, kannst Du auch die Injektionsstelle nach dem Spritzen etwas massieren.

Lieben Gruß
Tina
Alceam antwortete auf das Thema: #53366 22 Feb 2011 11:46
Hallo,

da meine Tochter erst 5 Jahre alt ist, spritzen wir beide Insuline in den Oberschenkel. Wir halten uns an alle o.g. Regeln, da wir uns erst seit gut 1 Monat mit dem Thema beschäftigen und ich alle Punkte in verschiedenen Schulungen gerade erlernt habe.
Da ich nun lese, dass das Insulin hier langsamer ins Blut gelangt, als über den Bauch, frage ich mich, ob ich ggf. noch etwas beachten muss, d.h. doch eher länger warten bis zur Mahlzeit!?

Viele Grüße,
Alexandra

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