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Neues aus Forschung

Leuchtender Glukose-Sensor überwacht Blutzucker

Winziges Hautimplantat wurde bereits erfolgreich an Mäusen getestet

Tokio (pte013/19.08.2011/13:30) - Ein an der Universität Tokio http://www.u-tokyo.ac.jp entwickelter Glukose-Sensor im Miniformat lässt sich einfach implantieren und könnte Diabetikern in Zukunft den täglichen Stich in den Finger ersparen. Die winzige Röhre wurde bereits an Mäusen getestet, wo sie bis zu 140 Tage lang verlässlich arbeitete. Veränderungen des Blutzuckerspiegels signalisiert sie mittels Aufleuchtens.

Die Konstruktion, die gerade einmal einen Millimeter an Durchmesser aufweist, wird mit einer Spritze in die Haut injiziert und kann mit einer Pinzette auch leicht wieder entfernt werden. Sie besteht aus einem glukose-sensitiven, fluoreszentem Gel auf Wasserbasis, das in eine Fiberstruktur eingebettet ist. Diese bindet das flexible Material mit Polyethylenglykol und reduziert damit auch die Wahrscheinlichkeit für entzündliche Reaktionen.

Weitere Tests notwendig

Erreicht der Blutzuckerwert ein gewisses Limit, so beginnt das Gel zu leuchten. Der Langzeittest an Mäusen verlief erfolgreich, die Forscher befanden die Messtechnik für akkurat und verlässlich. Um damit letztlich alltagstaugliche Sensoren bauen zu können, gilt es noch das Material weiter zu kalibrieren und zu testen.

Geforscht wird weltweit auch an Therapien zur effektiven Langzeitbehandlung von Diabetes. Eine Hoffnung ruht dabei auf der Verwendung von Stammzellen zur Herstellung insulinproduzierender Zellen für erkrankte Menschen (pressetext berichtete http://www.pressetext.com/news/20110505022 ).

Abstract zur Verfahrensweise (in englischer Sprache):
http://www.pnas.org/content/108/33/13399

Weiterführende Informationen und Videos (in englischer Sprache):
http://www.pnas.org/content/suppl/2011/07/29/1104954108.DCSupplemental

Quelle: www.pnas.org vom 22.8.2011

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