Hallo.
Ich habe gerade mal im Teupe nachgeschaut. Dort steht, dass selbst für Schwangere Glukagon ungefährlich ist. Eigentlich logisch, es ist ja auch nur ein Hormon, welches je nach Menge den Zuckerspeicher der Leber freisetzt. Allerdings soll man nicht zu viel spritzen, da das sonst selbst wieder Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Selbst die Hälfte ist für Kinder wohl schon eigentlich zu viel, dh. nicht notwendig. Mehr passiert dann aber auch nicht, so wie ich das verstanden habe. Zu beachten ist aber, dass die Leber den Speicher wieder füllen wird. Soll heißen, nach dem Aufwachen oder wie bei euch, wenn wieder was drin bleibt, müssen noch schnelle KEs gegessen werden, damit es nicht gleich wieder zu einem BZ-Abfall kommt.
Ich glaube auch, dass du richtig gehandelt hast. Teupe schreibt, dass bei Erbrechen nach der Mahlzeit, wenn das Insulin schon drin ist und bekannt ist, dass es zu schweren UZ kommen kann, vorsorglich Glukagon gegeben werden kann. Das war ja bei euch absolut der Fall. Der Grund des Erbrechens (Migräne, MD-Infekt oa) ist in der akuten Situation erst mal uninteressant. Erbrechen aufgrund Ketoazidose sollte vorher natürlich ausgeschlossen sein.
Lass dich nicht verrückt machen. Der Erfolg gibt dir ja auch recht. Trotzdem wäre es interessant zu wissen, was euer Diabetesarzt dazu meint. Da kannst du uns ja mal auf dem laufenden halten.
VG Eike
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