Hallo sandie,
es ist gut und wichtig, dass er, obwohl er noch so jung ist, spürt, wenn er (zu) niedrig ist. Dann kann er lernen, wie er darauf zu reagieren hat. Prima.
Ich gehe davon aus, dass er noch einiges an Eigenproduktion hat, wenn ihr mit Actrapid so gut klarkommt und es ein eher ruhiger BZ-Verlauf anstatt ein Achterbahn-rauf-und-runter ist, der HbA1c sagt darüber ja nichts aus. Actrapid finde ich super für den Anfang, da prima zum "Üben", gerade in nicht betreuten (Schul-)Zeiten oder auf dem Schulweg, da die Wirkung nicht ganz so stark einschlägt wie bei anderen ganz schnellwirksamen Insulinen (die ihr irgendwann mal brauchen werdet).
Mir wären solch niedrigen Werte auch für die Schule bzw. speziell für den Schulweg (geht er alleine?) zu niedrig. Misst er denn nochmal, bevor er von der Schule losgeht? Das wäre mir sehr wichtig - und auch, dass er weiß, bei welchem Wert er nicht geht und erstmal TZ o.ä. nachlegt, aber das macht er ja offenbar. Ich gehe davon aus, dass bei Schulschluss die Insulinwirkung komplett durch ist vom Frühstück und er das Schulfrühstück mit dem Actrapid vom Frühstück abdeckt?
Auch wenn der Wert jetzt wirklich super ist: Seid nicht enttäuscht, wenn das langfristig nicht so bleibt. Orientiert euch nicht an niedrigen HbA1c-Werten, sondern am (möglichst stabilen) Gesamtblutzuckerverlauf über 24 Stunden. Der HbA1c kann gewaltig verfälschen, denn auch ein niedriger HbA1c-Wert kann aussagen, dass der Blutzucker sehr stark schwankt und viele viele Unterzuckerungen beteiligt waren. Das ist nicht Ziel einer guten DM-Therapie!
Aber jetzt freut euch erstmal, dass der Horrorwert von 17,nochwas weg ist und es Max gut geht
Viele Grüße,
Tanja