Hallo,
ich wünsche euch einen schönen Urlaub.
Den vielen Tipps habe ich nichts hinzuzufügen außer macht euch auf Komplikationen gefasst und behaltet die Nerven.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass im Urlaub die Werte verrückt spielen und beim ersten Mal ist man natürlich besonders unsicher.
Bei Theo war die Manifestation im April und für Juli hatten wir eine große Radtour (300 km ) zu den Großeltern geplant. Theo war damals 7 und seine Schwester knapp 11 Jahre. Nach kurzer Überlegung haben wir unsere Urlaubspläne beibehalten. Unsere Ärztin hatte uns auch zugeraten.
Natürlich hatten wir dann die ersten Krisen, z.B. das erste Mal Werte über 400, die sich nur schwer korrigieren ließen (Theo hat ins Hotelbett gepullert

zum Glück sind wir immer gleich weiter gefahren. Wir mussten die Faktoren erhöhen, was wir uns am Anfang natürlich nicht so einfach getraut haben. Aber letztlich war es ein schöner Urlaub und wir haben alles gemeistert.
Im nächsten Urlaub in Italien gab es wieder hohe Werte. Wir haben schon gedacht, dass das Insulin zu heiß geworden ist und haben es in Italien neu gekauft. Erkenntnis: Wenn es drauf ankommt, kann man sich schon verständlich machen und bekommt auch das , was man braucht.
Letztlich lag es wieder nicht am Insulin, sondern wir mussten die Basalrate drastisch erhöhen und auch den Faktor je KE fast verdoppeln.
Also rechnet mit dem Schlimmsten, dann kann es nur besser werden

Ihr habt jetzt quasi Feuertaufe, aber lasst euch kein schlechtes Gewissen einreden.
LG
Tonja