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Diabetes durch Schock

cociw
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17 Juli 2010 22:08 #39649 von cociw
cociw antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Hallo zusammen!

Habe gerade mit Interesse eure Beiträge gelesen.
Bringe den Diabetes unseres Sohnes zwar nicht mit einer Schockerfahrung in Zusammenhang, aber ich habe aus anderen Gründen meine beiden Söhne mehrfach kinesiologisch "deblockieren" lassen, u.a. auch nach einem Brand in unserem Wohnzimmer.
Das Lösen der Blockaden war auf jeden Fall IMMER ein voller Erfolg. Unsere Kinder konnten wieder in Ruhe schlafen und haben Angstzustände hinter sich gelassen.
Selbst das wirklich schlimme Stottern unseres damals 4jährigen großen Sohnes, der zu der Zeit bereits in logopädischer Behandlung war, war von einem Tag zum anderen verschwunden, so dass wir die Logopädie abbrechen konnten.
Will nur sagen, dass das Lösen von Blockaden nur von Vorteil sein kann, gerade posttraumatisch.
Und das sage ich, die eigentlich aus der schulmedizinischen Fraktion kommt und "früher" eigentlich von solchen Dingen aber so gar nichts hielt :blink:

Einen Versuch ist es immer wert, und wenn es "nur" zum Stabilisieren ist. Den DM werden wir deswegen nicht los, aber ich kann versuchen, die Umstände zu optimieren.

LG, Cordula

Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)

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anki
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19 Juli 2010 19:18 #39754 von anki
anki antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Hallo,
neulich dachte ich noch, ein Schock kann doch nicht ein Auslöser für Diabetes sein und man sucht nur einen Schuldigen. Wenn ich aber erzähle, dass mein Sohn nun an DM 1 erkrankt ist, fragt mich jeder 2., ob er mal einen Schock erlitten hätte oder etwas furchtbares erlebt hat.Es ist komisch...
Mein Sohn hat mal was furchtbares gesehen, aber das ist etwa ein dreiviertel Jahr her.In unserer Siedlung hat sich mal ein Mann erhängt und Jan-Ole hat ihn gesehen. Langsam glaube ich doch, dass es dort einen Zusammenhang gibt.Und eure Beiträge passen auch so.
LG Anki

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Charly54
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19 Juli 2010 21:57 #39757 von Charly54
Charly54 antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Hallo,

dieser Thread macht mich irgendwie nachdenklich. 4 Monate bevor Charly krank wurde, war ich mit ihm in einen Autounfall verwickelt. Uns ist nichts passiert und das Auto raste haarscharf an uns vorbei, hatte jedoch nicht so viel Glück und landete, sich mehrfach überschlagend, im Wald.
Dann kam das ganze Programm, Panik, 1. Hilfe, Rettungskräfte, Charly immer mit dabei und bei mir auf dem Arm.
Ich hatte immer gedacht das ging spurlos an meinem kleinen Knopf vorbei und für ihn ist es mehr aufregend/spannend als schockierend.
Wenn ich eure Beiträge so lese, geistert mir das aber immer wieder im Kopf rum, wobei ich immernoch einen anderen Auslöser als wahrscheinlicher halte aber das ist ein anderes Thema.

Aber da ist noch so ein Gedanke der mir im Kopf rum geistert.
Wenn man die körperliche Schocksituation behandeln und lösen würde, vielleicht würde sich dann auch die Folge daraus wieder auflösen, also das Immunsystem würde aufhören anzugreifen und die Betazellen könnten wieder nachwachsen.
Es wurde ja schon nachgewiesen das die Betazellen sich selber regenerieren/nachwachsen aber eben auch wieder angegriffen und zerstört werden. Fragt mich jetzt bitte nicht, wo ich das gelesen habe, es war jedenfalls schon mehrfach.

Klingt zu schön um wahr zu sein aber vielleicht ist da nur noch keiner drauf gekommen.
Vielleicht kann Gottwalt mit seinem Nachbarn mal drüber reden, was der dazu sagt.

liebe Grüße, Katrin

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anki
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19 Juli 2010 22:13 #39759 von anki
anki antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Ja Katrin,langsam würde mich es auch mal inetressieren.Aber meinst du wirklich, dass die Zellen wieder wachsen und arbeiten könnten?Hört sich ziemlich unwahrscheinlich an, aber es wäre auch wirklich nur zu schön und wahr zu sein.
Es wäre natürlich ein Traum, wenn man die Starre (evtl. durch noch einen Schock)wieder lösen könnte.
Hmm, aber ich denke, soetwas gibt es nicht. :woohoo:
lg Anki

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Charly54
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19 Juli 2010 22:45 #39764 von Charly54
Charly54 antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Hallo Anki,

Aber meinst du wirklich, dass die Zellen wieder wachsen und arbeiten könnten?

gelesen habe ich es jedenfalls, aber ich habe auch schon das Gegenteil davon gelesen.
Ich glaube aber das es stimmt, ich möchte es gern glauben. In manchen Dingen steckt die Medizin noch in den Kinderschuhen und entdeckt gelegentlich doch etwas neues und faszinierendes.
Laut dem Arbeitskollegen meines Mannes, wächst auch eine teilweise abgebissene Zunge wieder nach, warum dann nicht auch Betazellen. ;) Wer weiß...

liebe Grüße, Katrin

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Dawn
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20 Juli 2010 09:29 #39777 von Dawn
Dawn antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Charly54 schrieb:

Hallo Anki,

Aber meinst du wirklich, dass die Zellen wieder wachsen und arbeiten könnten?

gelesen habe ich es jedenfalls, aber ich habe auch schon das Gegenteil davon gelesen.
Ich glaube aber das es stimmt, ich möchte es gern glauben. In manchen Dingen steckt die Medizin noch in den Kinderschuhen und entdeckt gelegentlich doch etwas neues und faszinierendes.
Laut dem Arbeitskollegen meines Mannes, wächst auch eine teilweise abgebissene Zunge wieder nach, warum dann nicht auch Betazellen. ;) Wer weiß...

liebe Grüße, Katrin

Hallo Katrin!
Sorry, dich jetzt enttäuschen zu müssen, die Zunge wächst definitv nicht nach ;)
Schock als Auslöser....
Auch da wär ich vorsichtig, wieviele Schocks durchleben unsere Kinder! Wieviele haben sie in ihren Leben schon durchlebt..... Klar kanns schonmal so stimmen, aber wissenschaftlich beweisen werden wirs wohl nie können. Es gehört schon eine Prädisposition dazu, dass es dann doch aussbricht, und wahrscheinlich ists eine Kombination aus vielen verschiedenen Faktoren, die wir wieder so nicht beweisen können..... Das körpereigene Immunsystem reagiert auf so viele Faktoren.
Wenn der menschliche Organismus so einfach wäre, hätten wir alle nicht die Probleme, dass der Zucker unserer Kinder so hin- und herspringt bei der kleinsten Veränderung......

LG,
Irene

LG,
Irene

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EgonManhold
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20 Juli 2010 15:43 - 20 Juli 2010 15:46 #39784 von EgonManhold
EgonManhold antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Hallo,

ohne auf bisher genannte Beispiele näher einzugehen, will ich folgendes Beitragen:

Typ 1 - Diabetes entsteht nach heutiger Kenntnis, wenn zwei Dinge zusammen kommen:

1. die Veranlagung dazu vorhanden ist. Wobei mehrere Generationen ohne Erkrankung übersprungen werden können.

2. um die Erkrankung auszulösen, muss eine "Stresssituation" für den Körper/Geist entstehen.


Solch eine Stresssituation kann z.B. sein
+ Virusinfektion (z.B. Darmgrippe),
+ besondere psychische Stresssituation (z.B. größere Prüfung, Examen u.ä.)
+ psychischer Schock (Beispiele sind hier in Beiträgen bereits genannt worden)
+ körperlicher Schock (größere Unfallverletzung u.ä.)

Bis die ersten Symptome erkennbar werden, können mehrere Wochen/Monate vergehen. Erst wenn nur noch weniger als 20% der ursprünglich vorhanden Beta-Zellen arbeiten, kommt es zur BZ-Erhöhung/vermehrtem Wasserlassen/Durstgefühl und später dann zur Ketoazidose.
Durch Laboruntersuchungen wären natürlich schon vorher Veränderungen erkennbar.

Gruß, Egon

Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
Letzte Änderung: 20 Juli 2010 15:46 von EgonManhold.

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anki
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20 Juli 2010 16:47 #39785 von anki
anki antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Danke Egon!
Mein Sohn ist seit 4 Jahren psychisch belastet. Die Trennung vom Vater und unseren Umzug hatte er nie wirklich weggesteckt. Wir waren 1 Jahr lang in psychischer Behandlung und im letzten Jahr hatte sich alles dann verstärkt. Die Freundin vom Vater wollte mein Kind nicht.Also durfte der Papa meinen Sohn auch nicht holen.Jan-Ole hat dazu noch ADHS und es sollte auch kein Kontakt zu mir bestehen.Jan-Ole hat sehr gelitten. Als er dann anfing Einzunässen, habe ich seinem Vater die Schuld gegeben, aber dann kam die Diagnose "DM 1". Ich wünschte, sein Vater hätte anders gehandelt und vielleicht hätte man einiges verhindern können. Aber auch das werde ich nie beweisen können:angry:.Jetzt hat sein Vater einen neue Freundin und ich hoffe, dass sie menschlicher ist.
LG Anki

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23 Juli 2010 10:38 #39862 von playmais
playmais antwortete auf Aw: Diabetes durch Schock
Hallo zusammen

Mein Sohn Alex (11 Jahre) hat ca. seid einem 1 Jahr DM. Vor ein halben Jahr war ich mit ihm bei einer Schulärztin, die aber nun homopathisch behandelt.
Sie wollte auch wisse, was vorher passiert ist. Alex sein Papa hatte einen Monat zuvor einen schweren Motorradunfall, wo man nicht wußte wie es ausgehen wird. Ich habe aber meinen Kindern nie gesagt, wie es um den Papa steht. Die Ärztin hat nur gemeint, die Kinder machen das im Unterbewußtsein aus. Sie nehmen die Last auf sich...(Mehr würde den Rahmen sprengen) Sie sagte aber auch, dass Alex seine Bauchspeicheldrüse schon entzündet war.(Von früher her, von einer Pilzerkrankung, Alex hatte früher Probleme mit einem Pilzausschlag War bei einem Hautarzt, der mir das diagnostiziert hat.)
Kurz um Sie hat Alex dann von der "Last" befreit..... Ich bin der Meinung es geht ihm seid dieser Behandlung besser. Sie hat uns aber gesagt, dass sie den Alex nicht vom DM wegbekommen kann. Hatte ich auch nicht erwartet.
Er geht aber mit dem DM super um. Alex bestimmt über den BZ und nicht der BZ über den Alex.

Der DM ist nun da. Auch wenn wir in ab und an verfluchen wir müssen mit ihm Leben.

Margrit

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