Hi Egon,
Ich bin nicht so schnell beleidigt.

Und du hast natürlich auch recht, deshalb finde ich es "problematisch". Nicht falsch aber eben problematisch, weil dieser Persoenkreis für jeden direkt angreifbar ist und gar nicht groß etwas ändern kann. Da muss einfach mehr sensibilisiert werden, dass die Entscheidung trotzdem gefällt werden darf ein Kind mit Ü35 zu bekommen und das auch weiter in andere Richtungen geforscht wird, weil eine Ü35-Mutter nicht das einzige Risiko für ein DS ist. (und andersrum nicht jede Ü35-Mutter bekommt ein DS-Kind)
Beim Rauchen finde ich es gar nicht so anstößig, das da gesagt wird, die Kinder haben ein höheres Risiko für diverse Erkrankungen. Nur da habe ich Beispiele in der Verwandtschaft, wo ich denke: "Äh LKGS und spina bifida sind genau die Fehlbildungen vor denen in Zusammenhang mit Rauchen gewarnt wird. Hör das Rauchen auf, wenn du schwanger bist." Aber wer weiß, ob es das tatsächlich bei diesem Kind war? Für das Kind ist es Mist, Kind einer Kettenraucherin zu sein und diese Fehlbildung zu haben.
Bei DM wird es kaum ein solch herausstehendes Merkmal geben, das mir oder meiner Tochter auf die Stirn geschrieben ist. (außer die Forschungsergebnisse zu Merkmalen zu Typ II, die auf uns auch zutreffen können. "Klar hast du Diabetes, du isst ja zu viel Schokolade")
Viele Grüße
Nadine