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extreme Krise in der Pubertät
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extreme Krise in der Pubertät
28 Jan. 2018 18:56Danke und herzliche Grüße.
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Re: extreme Krise in der Pubertät
29 Jan. 2018 00:03zu Berchtesgaden, die entfernung ist aber ein großer vorteil, ein Internat um die ecke würde nichts bringen und wird wohl kaum einer befürworten.
Das alter ist natürlich ein Problem, da hilft vielleicht nur Psychologe um kontakt zu bekommen oder ander DiaKids, wenn man nicht von Kids sprechen kann.
Auf FB gibts eine DiaJugendliche gruppe vielleicht gibts da was, da muss er aber selber wollen.
Cheffchen
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Re: extreme Krise in der Pubertät
29 Jan. 2018 16:03Reden funktioniert gar nicht? Kommst du gar nicht mehr an ihn ran?
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Re: extreme Krise in der Pubertät
29 Jan. 2018 20:44@ Juli Ich denke der Diabetes ist nur ein hinderliches Anhängsel im Loslösungsprozess während der Pubertät. Raus aus der absoluten Kontrolle ohne Rücksicht auf Verluste.
@ Cheffchen Hast du Erfahrungen mit dem Internat in Berchtesgaden?
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Re: extreme Krise in der Pubertät
29 Jan. 2018 21:03Eltern und Kinder sind wohl begeistert, selbst wenn die förmlich hingezert werden mussten-
Die Kids lernen da natürlich nicht nur positives von den anderen aber das positive überwiegt wohl sehr.
Cheffchen
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Re: extreme Krise in der Pubertät
17 März 2022 09:03auch ich bin gerade dabei mit meinem 13jährigen eine gute Lösung zu finden, dass er den Diabetes akzeptiert und die Werte nicht eskalieren.
Wahrlich kann man das Kind nicht mehr zur Sprechstunde und Terminen tragen und sämtliche Argumentation ist nicht gewinnbringend.
Mich würde interessieren, wie andere dieses Thema angehen.
Davon abgesehen ist die Diagnose noch kein Jahr alt und bedarf sicher noch einiger Unterstützung.
Gibt es jemanden aus dem Raum Leipzig, welche/r ihm evtl. seine Erfahrungen mitteilen kann und er sich austauschen kann.
Liebste Grüße Marlen
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Re: extreme Krise in der Pubertät
17 März 2022 10:58was du beschreibst, kenne ich alles. Mein Sohn ist mittlerweile 19 und sagt heute, dass er einfach nicht in der Lage war, sich um seinen Diabetes zu kümmern. Er hatte es nicht verstanden und der permanente Druck (Diabetologe), der auf ihn ausgeübt wurde, hatte alles nur noch verschlimmert. Heute würde ich ruhiger und angstfreier versuchen, ihn zu unterstützen.
Alles Liebe für euch!
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Re: extreme Krise in der Pubertät
17 März 2022 11:13es gibt doch in Leipzig eine sehr aktive SHG für Kinder, das wäre der erste versuch, gerade jetzt werden sie ja wieder mehr machen können.
Es hilft in dem alter ungemein, wenn andere sieht und wie die damit umgehen.
Die frage ist auch immer, wenn was nervt, was?
Okay das Diabetes als erste Antwort kommt ist klar, das kann man aktuell aber nicht ändern.
Eher das drum rum, stört das Messen? passender Sensor.
Stört das Spritzen generell oder nur drausen? anderes Insulin oder Pumpe.
Oder Essen, da kann man ja auch mal Challenge machen, was ohne Kohlenhydrate.
Und wie gesagt andere Treffen oder mal DiaFee fragen, ob Ambulante Schulung mit machen kann, um einfach mal andere zu treffen (und neben bei was zu lernen).
Cheffchen
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Re: extreme Krise in der Pubertät
17 März 2022 19:03 - 17 März 2022 19:14harsche Auseinandersetzungen übers Diabetesmanagent kenne ich zur Genüge. Das kommt und geht in Wellen.
Was man sich immer wieder sagen muss, dass die Jungs und Mädels das nicht mit Absicht machen, sondern das Gehirn schlichtweg wegen Umbaumaßnahmen geschlossen ist.
Alles was man den Kindern beigebracht hat, scheinen sie zu vergessen. Ordentlich reden, anständig essen, sie respektvoll ausdrücken, der Umgang mit Wasser und vieles, vieles mehr.
Ich höre immer von den Leuten, wo sich meine Kinder aufhalten, wie höflich die sind und wie toll die sich benehmen. Manchmal denke ich, bei mir müssen Aliens leben, denn inzwischen meiden beide das Sonnenlicht, gammeln überwiegend in ihren abgedunkelten Zimmern herum. An den Wochenenden muss ich hin und wieder an die Türen klopfen und nach Lebenszeichen fragen. Beide sind nur noch nachtaktiv und tagsüber null aktiv.
Aber sobald meine Teenager unterwegs sind ... sind sie wie ausgewechselt.
Mein Sohn war, wenn er am WE bei Freunden war viel mehr daran interessiert, dass seine Werte hinhauten, als in der Schule.
Jetzt mit der 780 scheint das alles der Vergangenheit anzugehören. Mit dem G4 läuft alles vor sich hin. Gestern hatten er sich mal vorsichtig an einer Pizza vom Italiener herangewagt. Der Rest, wo man nicht so gut schätzen konnte hatte die Pumpe allein geschafft.
Das System ist eine feine Sache und schafft echt Freiraum, um neue Wege zu gehen und noch mehr loslassen zu können.
Was bei uns öfter die Stimmung zum Kochen brachte, dass er partout sein eigenes Ding durchziehen wollte.
Ich habe also das gemacht, was wahrscheinlich alle Eltern von Teenagern machen, ihn einfach mal öfter gegen die Wand fahren lassen. Das hat mehr geholfen, als meckern.
Je mehr Kontolle man ausübt, um so größer die Konflikte.
Sie wollen sich abnabeln und als Eltern muss man das dann leider auch zulassen.
Blutzuckerwerte eignen sich bestens dafür Grenzen aufzuzeigen. Mein Diabetes, nicht deiner!
Bei der technischen Einweisung für die Pumpe, war wieder so ein Moment, wo ich dachte, ich würde da schon gerne über die App wissen was sein Blutzucker treibt, aber mein Sohn hat das klar geäußert, dass mich das gar nichts mehr angeht.
Damit muss ich klarkommen. Das ist der natürliche Lauf der Dinge.
Ich würde ganz genau hinhören, was das Kind (Jugendliche) will. Will es/er überhaupt Kontakt zu anderen? Will es/er vielleicht erst mal nur in Ruhe gelassen werden oder kann man vielleicht mit einem anderen System Entlastung schaffen?
Was nervt.
Und nerven tut ne Meng! Es gibt immer wieder Tiefpunkte, egal wie alt die Kids sind. Emotional sind sie mit 13 eh auf einer Achterbahn. Ein falsches Wort und die Türen fliegen.
Mein Sohn hat gerade die Phase Knopf im Ohr. So nenne ich das. Er rennt nur noch mit Kopfhörern herum und hört Musik. Meine Vermutung ist, dass die schon verwachsen sind
Frage ich nach seinen Wert, machts Hä und nix verstehe. Na gut, mit der neuen Pumpe gibt's kaum noch Ausreißer. Seit dem sind die Werte hübsch im normalen Bereich.
Ich weiß, auch die Phase wird vorbeigehen, so wie alle anderen auch
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Re: extreme Krise in der Pubertät
17 März 2022 20:12herrlich wie erfrischend du dies beschreibst, ich habe viel gelacht und vor allem sehe ich uns in deinen Erzählungen.
was Genau nervt, kann garnicht so klar geäussert werden....aber meine Kontrolle nervt, wie bei jedem scheinbar.
Daher würde ich eine Pumpe prima finden, aber an em Punkt sind wir noch nicht und und nerve ihn damit auch nicht, denn er soll sich selbst davon überzeugen.
Es tut super gut deinen Beitrag zu lesen.
Wie alt ist deiner nochmal und wie lange hat er Diabetes?
Durch die Antworten hier, bin ich schon viel gelassener.....nur als Krankenschwester fällt das echt schwer....da ist das Kopfkino EXTREM in Gange.
Dennoch schalte ich von Gang 5 schonmal in die 4, naja ok 3,5
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