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Unser Hba1c
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Re: Aw: Unser Hba1c
30 März 2010 11:53Ich finde wir Eltern können uns alle mal lobend auf die Schulter klopfen, denn wir bemühen uns alle doch nach Leibeskräften unseren Kindern ein möglichst normales Leben zu ermöglichen. Auch wenn es leider nicht immer durch einen guten Hba1c belohnt wird. Du tust bestimmt absolut Dein Bestes!!!
Mir hilft es in durchwachten Nächten immer an die anderen Mütter oder Väter zu denken, die auch gerade Schlaftrunken durchs Haus irren, um den Blutzucker zu messen oder Ihren Kindern versuchen Traubenzucker im Tiefschlaf schmackhaft zu machen
Hatte Euer Diabetologe denn noch einen guten Tip für Eure momentane Situation?
Mitfühlende Grüße aus dem hohen Norden
Anni
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Re: Aw: Unser Hba1c
30 März 2010 12:18Hatte Euer Diabetologe denn noch einen guten Tip für Eure momentane Situation?
Mitfühlende Grüße aus dem hohen Norden
Anni
Nicht wirklich - außer mir auf die Schulter zu klopfen "Sie machen alles richtg!" :dry:
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Re: Aw: Unser Hba1c
30 März 2010 16:19weiß Meryem eigentlich wie es dir geht - und warum?!
Ich denke, du solltest nicht versuchen es vor ihr zu verstecken/verheimlichen, sondern auch darüber offen mit ihr reden. Sie sollte nach m.M. ruhig wissen wie und warum es dir so geht. Natürlich ohne Vorwurf in ihre Richtung, sondern eher, damit sie versteht, was mit dir los ist.
Ich bin hier ja zwar nicht für die psychologischen Themen der richtige Ansprechpartner, aber diesen Gedanken wollte ich dir doch mitteilen.
Ich drück dir die Daumen, dass in dem Punkt bald wieder bessere Zeiten kommen!
Gruß, Egon
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....
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Re: Aw: Unser Hba1c
31 März 2010 09:59 - 31 März 2010 10:02Hallo Marianne,
weiß Meryem eigentlich wie es dir geht - und warum?!
Ich denke, du solltest nicht versuchen es vor ihr zu verstecken/verheimlichen, sondern auch darüber offen mit ihr reden. Sie sollte nach m.M. ruhig wissen wie und warum es dir so geht. Natürlich ohne Vorwurf in ihre Richtung, sondern eher, damit sie versteht, was mit dir los ist.
Ich bin hier ja zwar nicht für die psychologischen Themen der richtige Ansprechpartner, aber diesen Gedanken wollte ich dir doch mitteilen.
Ich drück dir die Daumen, dass in dem Punkt bald wieder bessere Zeiten kommen!
Gruß, Egon
Ja, das weiß sie. Schließlich saß sie daneben, als ich am Montag in der Ambulanz heulend "zusammengebrochen" bin.
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Re: Aw: Unser Hba1c
31 März 2010 11:41Beim Arztbesuch wusste ich das noch nicht und bin in Tränen ausgebrochen. Habe ihm gesagt ich kann nicht mehr ich möchte sie außerhalb unterbringen. Er hat reagiert und meiner Tochter das Heim gesagt, Internetadresse und dass die Idee nicht sooo schlecht wäre, als Hilfe. Seit dem geht es besser. Klar schwanken die Werte durch die Pubertät, aber wenn dann noch Nullbock dazu kommt. Nun ja du kennst es. Wenn Vivi nämlich regelmäßig misst, kann sie doch einiges retten.
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Re: Aw: Unser Hba1c
31 März 2010 12:11Marianne Kopf hoch. Vivi hatte letzten Sommer 9,3, im Januar 8,3 und letztens 7,8.
Beim Arztbesuch wusste ich das noch nicht und bin in Tränen ausgebrochen. Habe ihm gesagt ich kann nicht mehr ich möchte sie außerhalb unterbringen. Er hat reagiert und meiner Tochter das Heim gesagt, Internetadresse und dass die Idee nicht sooo schlecht wäre, als Hilfe. Seit dem geht es besser. Klar schwanken die Werte durch die Pubertät, aber wenn dann noch Nullbock dazu kommt. Nun ja du kennst es. Wenn Vivi nämlich regelmäßig misst, kann sie doch einiges retten.
Meryem misst schon (mehr oder weniger]regelmäßig, aber trotz Korrektur steigt sie oft noch weiter an. Aber eben nicht immer gleich, wir haben durchaus mal gute Tage, aber eben mehr schlechte
Wir sind jetzt bei 9,5 %, letzes Mal 9,0 %, davor 9,6 %.
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Re: Aw: Unser Hba1c
31 März 2010 12:25es tut mir so leid, dass du darunter so leidest. Sicher, es ist auf längere Zeit gesehen nicht gesund, hohe Werte zu tolerieren. Aber offensichtlich wird ja von eurer Seite sehr viel gemacht und ihr seid nicht nachlässig, sondern der Organismus von Meryem reagiert zurzeit unvorhersehbar.
Auch wenn es schwerfällt: Sieh es nicht als dein persönliches Versagen oder als das Versagen deiner Tochter an. Ihr setzt euch so unter Druck, damit wird ja euere Lebensqualität erheblich gesenkt. Und das ist auch nicht gesund ...
Sicher gibt es immer wieder Phasen im Leben, wo wir denken, wir hätten den Diabetes nicht im Griff, sondern er uns. Aber letzendlich sind es nicht die nackten Zahlen, die das Leben ausmachen, sondern die Art wie wir uns fühlen, wie wir leben, in welcher Beziehung wir zueinander stehen.
Wenn nun bei euch der Hba1c-Wert im Mittelpunkt steht, dann vergesst ihr darüber vielleicht, wie wichtig der Mensch dahinter ist. Und ich meine nicht nur deine Tochter, sondern auch dich bzw. die ganze Familie.
Aus fachlicher Sicht kann ich dir gar nicht helfen, aber ich wünschte, ich könnte dir eine Schulter zum Anlehnen geben. Vielleicht gibt es ja Menschen in deiner Umgebung, die das machen können. Die dir etwas Entlastung geben und die dir helfen, auch andere Seiten an dir und deiner Tochter außerhalb vom Diabetesmanagement zu sehen und zu schätzen.
Leider weiß man nie, wie lange Phasen der Verzweiflung, der Mutlosigkeit und der Resignation sind - aber sie gehen vorbei. Davon bin ich fest überzeugt. Du hast auch schon andere Phasen im Leben deines Kindes oder deines eigenen Lebens gut gemeistert, sonst wärst du nicht da, wo du jetzt bist.
Deswegen: Glaube an dich, an deine Tochter und das es irgendwann wieder gut wird.
Liebe Grüße
Steffi
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Re: Aw: Unser Hba1c
01 Apr. 2010 12:07Liebe Marianne,
es tut mir so leid, dass du darunter so leidest. Sicher, es ist auf längere Zeit gesehen nicht gesund, hohe Werte zu tolerieren. Aber offensichtlich wird ja von eurer Seite sehr viel gemacht und ihr seid nicht nachlässig, sondern der Organismus von Meryem reagiert zurzeit unvorhersehbar.
Auch wenn es schwerfällt: Sieh es nicht als dein persönliches Versagen oder als das Versagen deiner Tochter an. Ihr setzt euch so unter Druck, damit wird ja euere Lebensqualität erheblich gesenkt. Und das ist auch nicht gesund ...
Sicher gibt es immer wieder Phasen im Leben, wo wir denken, wir hätten den Diabetes nicht im Griff, sondern er uns. Aber letzendlich sind es nicht die nackten Zahlen, die das Leben ausmachen, sondern die Art wie wir uns fühlen, wie wir leben, in welcher Beziehung wir zueinander stehen.
Wenn nun bei euch der Hba1c-Wert im Mittelpunkt steht, dann vergesst ihr darüber vielleicht, wie wichtig der Mensch dahinter ist. Und ich meine nicht nur deine Tochter, sondern auch dich bzw. die ganze Familie.
Aus fachlicher Sicht kann ich dir gar nicht helfen, aber ich wünschte, ich könnte dir eine Schulter zum Anlehnen geben. Vielleicht gibt es ja Menschen in deiner Umgebung, die das machen können. Die dir etwas Entlastung geben und die dir helfen, auch andere Seiten an dir und deiner Tochter außerhalb vom Diabetesmanagement zu sehen und zu schätzen.
Leider weiß man nie, wie lange Phasen der Verzweiflung, der Mutlosigkeit und der Resignation sind - aber sie gehen vorbei. Davon bin ich fest überzeugt. Du hast auch schon andere Phasen im Leben deines Kindes oder deines eigenen Lebens gut gemeistert, sonst wärst du nicht da, wo du jetzt bist.
Deswegen: Glaube an dich, an deine Tochter und das es irgendwann wieder gut wird.
Liebe Grüße
Steffi
Das hast du aber schön geschrieben
Leider hab ich zwar genug Freunde, denen ich auch mal die Ohren vollheulen kann, aber wirklich verstehen tun die das nicht.
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Re: Aw: Unser Hba1c
03 Apr. 2010 17:02ich glaube verstehen könnnen dich hier alle. Man versucht jeden Tag sein Bestes und am Ende des Doc-Besuches steht der magische Hba1c. Auch ich kann es nicht mehr hören.
Zum einen einen Tick zu niedrig (unter 6,8%) zum anderen einen Tick zu hoch (über 7,5%).
Ich glaube, das viele die nicht davon betroffen sind überhaupt keinen Überblick über die ganze komplexe Erkrankung haben und was es heißt halbweg gut eingestellt zu sein.
Wie sieht es denn mit einer Basalratenerhöhung aus?. Christina hat mit 12 3/4 Jahren auch auf einmal 25 % mehr Basalinsulin gebraucht. Ich bin zu dem Zeitpunkt 2 Monate aus dem Korrigieren und Basalrate erhöhen nicht mehr raus gekommen. Du weißt da dann ja echt nicht mehr, wo man anfangen soll. Der Tipp kam von unserem Doc und hat dann zumindest für 1 - 2 Monate ganz gut gepasst.
Wie laufen den die Nächte bei Euch? Kann man da vielleicht etwas einstellen?
Ansonsten fühle dich auch von mir einmal feste gedrückt.
Liebe Grüße und frohe Ostern
Andrea
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Re: Aw: Unser Hba1c
03 Apr. 2010 17:14Hallo Marianne,
ich glaube verstehen könnnen dich hier alle. Man versucht jeden Tag sein Bestes und am Ende des Doc-Besuches steht der magische Hba1c. Auch ich kann es nicht mehr hören.
Zum einen einen Tick zu niedrig (unter 6,8%) zum anderen einen Tick zu hoch (über 7,5%).
Ich glaube, das viele die nicht davon betroffen sind überhaupt keinen Überblick über die ganze komplexe Erkrankung haben und was es heißt halbweg gut eingestellt zu sein.
Wie sieht es denn mit einer Basalratenerhöhung aus?. Christina hat mit 12 3/4 Jahren auch auf einmal 25 % mehr Basalinsulin gebraucht. Ich bin zu dem Zeitpunkt 2 Monate aus dem Korrigieren und Basalrate erhöhen nicht mehr raus gekommen. Du weißt da dann ja echt nicht mehr, wo man anfangen soll. Der Tipp kam von unserem Doc und hat dann zumindest für 1 - 2 Monate ganz gut gepasst.
Wie laufen den die Nächte bei Euch? Kann man da vielleicht etwas einstellen?
Ansonsten fühle dich auch von mir einmal feste gedrückt.
Liebe Grüße und frohe Ostern
Andrea
Wir haben schon 50 % mehr Basal und sie bekommt z. T. zusätzlich noch tagsbüer 20-30 % mehr, manchmal passt das gut, manchmal steigt sie trotzdem hoch an, einen anderen Tag hat sie wieder eine Hypo nach der anderen
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