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Insulin bei Ampullenwechsel

Jaegerin1
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Insulin bei Ampullenwechsel

29 Mai 2012 17:28
#69314
Hallo Fories,

mein Sohn hat jetzt seit über eineinhalb Jahren Diabetes ( wird morgen 4 Jahre alt).
Seit Septmeber hat er eine Pumpe ( von Roche ).
Wir wechseln das Insulin in der Ampulle so ca. alle 7 Tage. ( Diabetesberater meinte es würden 9 Tage ausreichen)
Ich habe nun die Erfahrung gemacht, dass das Insulin eine höhere Wirkung hat ( egal ob Kühlschranktemperatur oder Zimmertemperatur) , wenn ich das Insulin neu befülle. Ich lasse dann die Pumpe teilweise bei 50 % bis 80 % temporärer Basalrate laufen am ersten Tag ( wechsele meistens abends)
Kennt Ihr das auch ?
Mein Onkel selbst Diabetiker, hat diese verstärkte Wirkung nicht.
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen machen können?

Viele Grüsse,

Nadine

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Juli
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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

29 Mai 2012 18:34
#69320
Nein! Habe aber gerade woanders gelesen, dass dort jemand festgestellt hat, dass die Werte eindeutig schlechter werden, wenn das Reservoir zur Neige geht. Da derjenige mit Software ausliest, ist das klar nachvollziehbar, auch wenn es technisch eigentlich nicht sein kann. Ich denke, das kommt immer auch auf´s Kind an und halte das durchaus für denkbar.

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Wenke
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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

29 Mai 2012 20:44
#69335
Hallo Nadine,

ich habe auch schon mal den Eindruck, allerdings nicht immer.

Womit wir generell oft zu tun haben sind sind überperfekte/zu niedrige Werte nach dem Katheterwechsel. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken, die Kanüle mal nicht ganz zu füllen, habe mich aber nicht getraut...

LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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EgonManhold
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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

30 Mai 2012 12:50
#69362
Hallo,

+ das Insulin, das in die Patrone gefüllt wird sollte immer wenigstens Raumtemperatur haben, wegen der sonst entstehenden Blasenbildung in der frischen Patrone

+ die Patrone (bzw. das Insulin) sollte spätestens nach 6 -7 Tagen gewechselt werden

+ jede Patrone zum selbst aufziehen des Insulins darf immer nur 1x benutzt werden (ich weiß von Diabetikern, die aus falsch verstandener Sparsamkeit diese Patronen mehrmals verwenden)

+ wenn das Insulin aus der frischen Patrone bzw. frisch gelegten Kanüle besser wirkt, liegt das u.U. daran, dass das Insulin an der "alten" Kanülenspitze nicht mehr normal vom Gewebe aufgenommen wurde

Gruß, Egon
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Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....

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Jaegerin1
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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

31 Mai 2012 07:52
#69395
Hallo Egon,

alle Vorgänge zum Ampullenwechsel sind mir bekannt. Es ging mir um die stärkere Wirkung die bei meinem Sohn auftritt.

Viele Grüsse,

Nadine

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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

31 Mai 2012 08:16
#69398
EgonManhold schrieb: + wenn das Insulin aus der frischen Patrone bzw. frisch gelegten Kanüle besser wirkt, liegt das u.U. daran, dass das Insulin an der "alten" Kanülenspitze nicht mehr normal vom Gewebe aufgenommen wurde

Hallo Egon,

das ist natürlich logisch.
Wir haben das Problem (wenn es denn auftritt, in letzter Zeit nicht mehr so oft, vor ein paar Monaten war es fast jedes mal so) mit den Hypos aber immer nur unmittelbar nach dem Wechsel (also erst Messung danach oft niedrig) und auch wenn der letzte Bolus noch durch die alte Kanüle gegeben wurde und kurz danach der Wechsel erfolgte.
Danach werden die Werte keineswegs bis zum nächsten Wechsel kontinuierlich ansteigend sondern sind "gleichbleibend wechselhaft".

Es wundert mich immer so, weil viele andere berichten, sie hätten die ersten Stunden nach dem Wechsel mit höheren Werten zu kämpfen. Unsere Erfahrungen sind da total gegenteilig.

LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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EgonManhold
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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

31 Mai 2012 21:06
#69446
Hallo, insbesondere Nadine und Heike,

ich kann euch auf eure Beispiele keine fachlich gescheite Erklärung geben.

Die Beispiele hier zeigen aber, wie unterschiedlich sich sehr ähnliche Maßnahmen auf den BZ-Verlauf auswirken können. Und das erklärt u.U. auch, wieso man vom Fachpersonal (Diabetesberater bis Professor) teils sehr unterschiedliche Meinungen / Antworten zu der gleichen Frage hört. Jeder antwortet nach dem Wissen, das er einmal gelernt hat, ergänzt durch Fortbildungen und die ganz persönliche berufliche Erfahrung.

Gruß, Egon
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Jaegerin1
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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

01 Juni 2012 04:25
#69448
Guten Morgen Egon,

danke nochmal für Deine Antwort.
Gestern hatte ich wieder Ampullenwechsel und habe die Pumpe um 22.00 Uhr auf 20 % stellen müssen nach. Um 2.00 Uhr nachts nach BZ-Messung habe ich dann auf 40% erhöht. Heute Morgen nach dem Frühstück hat sich dann sicher wieder alles normalisiert. Ist schon komisch...

Viele Grüsse,

Nadine

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Wenke
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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

01 Juni 2012 05:20
#69450
EgonManhold schrieb: Hallo, insbesondere Nadine und Heike,

ich kann euch auf eure Beispiele keine fachlich gescheite Erklärung geben.

Macht nichts, Egon! :)

Wenn man weiß, dass es häufig so ist, kann man sich drauf einstellen, auch wenn man den Grund nicht so recht kennt.

Blöder ist ja eher, wenn Ärzte solche Beobachtungen von Patienten und Eltern nicht ernst nehmen und als "Gewäsch" abtun. :(

LG Heike
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delphyine
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Re: Aw: Insulin bei Ampullenwechsel

03 Juni 2012 16:18
#69532
Hallo,
Wir beobachten beides. Wir erklären es zum einen durch Aufregung (dann BZ Anstieg) wegen Katheterwechsel, und defekte Schläuche oder Luftblasen nach einiger Laufzeit des Insulins. Am Anfang ist der Schlauch erstmal Blasefrei und ohne Spuren, aber nach einem Tag ist er sicher mal geknickt worden (hatten schon ein paar mal Stau, weil der Schlauch blöd lag oder Töchterchen die Pumpe verkehrtherum in die Tasche gestopft hatte), es können winzige Blasen drin sein, die durch den ledierten Schlauch gar nicht mehr so sichtbar sind oder die bei der Überprüfung bereits in der Kanüle sind....
Also das sind so unsere Erklärungsversuche, wieso es nur kurzfristig klappt. Ob das jetzt so stimmt, keine Ahnung.
Viele Grüße
Nadine

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