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Nie wieder abgeknickte Katheter

Dani24
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Nie wieder abgeknickte Katheter

13 Juli 2011 20:30
#57248
Meine Tochter hat seit über 5 Jahren Diabetes und seit 4 Jahren nutzt sie die Insulinpumpe Medtronic. Anfangs waren desöfteren die Teflonkatheter abgeknickt. Irgendwann sind wir darauf gekommen, die Führungsnadel vor dem Setzen 2-3 mal hoch und runter zu ziehen. Damit ist der erste Widerstand überwunden so dass nach dem Setzen die Nadel leicht heraus geht. Seit dem wir so verfahren, ist uns nie wieder ein Teflonkatheter abgeknickt.

Ich hoffe diese Infos kann anderen Betroffenen auch helfen, denn das Problem des Abknickens scheinen viele zu kennen.
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Wenke
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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

13 Juli 2011 20:35
#57249
Danke für den Tipp. :)

Probieren wir beim nächsten mal gleich aus. Bei uns knicken absolut alle ab (außer dem einen, den ich bei mir selber ausprobiert habe), allerdings bis auf einmal, wo wir nach nur knapp 20 h wieder wechseln mussten, weil der BZ kurz unter 400 lag, waren sie allerdings alle immer noch ausreichend durchgängig und die Werte gut.

LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

14 Juli 2011 11:12
#57257
Hallo Dani24,

erst mal danke für den Tip, ich habe hier schon gelesen, dass einige die Katheter in den Kühlschrank legen, das machen wir seitdem auch und das ging bisher auch ganz gut. :-)

Jetzt muss ich doch mal fragen was du mit "Führungsnadel" meinst. Wir haben das Quick-Set und sind noch nicht so lange als Pumpi dabei :blink: von daher weiss ich jetzt nicht genau was du meinst. Markus muss seinen Katheter in ein Setzgerät reinlegen, damit er ihn anbringen kann. Die Nadel hat eine Schutzkappe und muss vorher runtergemacht werden, wie und wo kann man die rauf und runterziehen? Vielleicht könntest du das kurz erklären? Das wäre super klasse, denn dann würde ich das gleich mal austesten, denn Markus hat auch die Veo von Metronic.

lg Tanja

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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

14 Juli 2011 11:15
#57258
Hallo Heike,

habe gerade gelesen, dass eure Katheter alle abknicken, wie denn das? Markus hat seit März die Pumpe und bisher hatten wir (zum Glück) :laugh: nur einmal Stress mit dem Katheter, dass er abgeknickt wäre. Bei uns ist es eher so, dass er den Katheter über Nacht verliert, soll heissen er fällt einfach mal eben so raus, was auch besch... ist vorallem wenn Markus nicht aufwacht und er dann morgens morz die hohen Werte hat....

Habt ihr schonmal überlegt die Katheter zurück zu schicken? Vielleicht ist ja nur die Fuhre nicht gut? Oder auf einen anderen Katheter zu wechseln?.... Ich habe hier im Forum gelesen, dass einige die Katheter im Kühlschrank aufbewahren, da lagern wir jetzt auch einige und das klappt ganz toll, versuch das mal, durch die Kühle sind die Katheter etwas fester und knicken nicht mehr so leicht.

lg Tanja

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Wenke
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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

14 Juli 2011 12:02
#57259
tjaymam schrieb: Hallo Heike,

habe gerade gelesen, dass eure Katheter alle abknicken, wie denn das? Markus hat seit März die Pumpe und bisher hatten wir (zum Glück) :laugh: nur einmal Stress mit dem Katheter, dass er abgeknickt wäre. Bei uns ist es eher so, dass er den Katheter über Nacht verliert, soll heissen er fällt einfach mal eben so raus, was auch besch... ist vorallem wenn Markus nicht aufwacht und er dann morgens morz die hohen Werte hat....

Habt ihr schonmal überlegt die Katheter zurück zu schicken? Vielleicht ist ja nur die Fuhre nicht gut? Oder auf einen anderen Katheter zu wechseln?.... Ich habe hier im Forum gelesen, dass einige die Katheter im Kühlschrank aufbewahren, da lagern wir jetzt auch einige und das klappt ganz toll, versuch das mal, durch die Kühle sind die Katheter etwas fester und knicken nicht mehr so leicht.

lg Tanja

Hallo Tanja,

ich hatte vor einigen Wochen den Thread "Abknickquote bei Qickset" dazu eröffnet. (Da hattest du doch auch etwas geantwortet, nicht wahr?)

Keine Ahnung, warum es so ist, aber die Kanülen sind beim Rausziehen bei Lars immer ca. 2mm vor ihrem Ende hakenförmig geknickt, mal um 80°, mal um 90° mal um 100°... Zweimal war der BZ 2 Stunden bevor wir sowieso gewechselt hätten, recht hoch (kurz unter 300), davor aber super. Sonst war er bis zuletzt trotz Knick klasse.

Nur einmal konnten wir den Katheter nicht mal 20h liegen lassen, weil am Tag nach dem Wechsel die Werte allmählich gen 400 kletterten. Da sah die Kanüle dann aber auch aus wie ein Blitz, war zweifach um min. 90° (eher mehr) geknickt.

Ob die Packung, die wir jetzt nutzen und die erste die gleiche Chargennummer haben, kann ich nicht mehr überprüfen, da die erste inzwischen leer und im Müll gelandet ist. Wir haben sie jedenfalls getrennt bezogen, weil wir zuerst nur ein Rezept für 10 Stück zum Ausprobieren hatten. Davor haben wir ja nur Stahlkatheter benutzt.

Das mit dem Kühlschrank machen wir auch. Ich glaube nur bedingt dran, aber es wird je nicht schaden und vielleicht bringt es wirklich was.

Ein anderer Katheter... na ja, unser Doc ist ja eh mehr für Stahlkatheter. Ich bin schon froh, dass wir ihn vom Quick-Set überzeugen konnten. Mio will er eigentlich gar nicht verschreiebn wegen der hohen Kosten... obwohl das ja nicht mal stimmt. Wenn man sie stets 3 Tage liegen lassen kann, sind sie kein bisschen teurer als die Stahlkatheter. Sie kosten zwar 50% mehr, können aber auch 50% länger liegen als die Stahldinger, sodass der Preis der gleiche bleibt. (Wenn man häufig vorzeitig wechseln muss, geht die Rechnung natürlich nicht mehr auf.) Was bleibt ist der zusätzliche Müll.

Dass was abgegangen wäre, hatten wir übrigens noch nie. Wundert mich eigentlich, denn Lars schläft sehr unruhig und geht auch am Tag oft rabiat mit dem Schlauch um. Manchmal wickelt er ihn sich (mal zufällig, mal absichtlich) um die Taille und das mitunter so fest, dass er richtig auf Spannung steht. Das Pflaster hält zum Glück trotzdem. Habe ihm aber gesagt, dass er das besser mal lässt, sodass er es seit ca. 2 Wochen zumindest nicht mehr absichtlich macht.

LG Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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Dani24
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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

14 Juli 2011 14:19
#57261
Ich versuche am besten nochmal unser Vorgehen zu erklären.

Wir benutzen das Qick-Set, die 6mm Teflon-Katheter. Wir machen natürlich die blaue Schutzkappe oben ab und ziehen dann ca. 2-3-mal von unten vorsichtig die blaue Führungsnadel etwas hin und her in dem Teflonkatheter, natürlich nie ganz raus. Dabei den Katheter von unten festhalten. Versucht es einfach. Bei uns hat es dazu geführt, das seit dem nie wieder ein Katheter abgeknickt war.
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EgonManhold
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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

14 Juli 2011 14:41
#57262
Hallo,

wenn die Methode von Dani24 klappt, ist ja zunächst einmal in Ordnung.
Warum es so (dadurch) nicht mehr zu Abknickungen kommt, ist mir aber nicht verständlich.

Ich sehe allerdings auch eine gewisse Gefahr darin:
Durch das Hin- und Herziehen der Führungsnadel, kann es passieren, dass die Teflonkanüle innen "verletzt" wird und im ungünstigen Fall sich ein Teil dieser Kanüle im subcutanen Gewebe vom Rest ganz ablöst und dann nach dem Entfernen der Kanüle im Gewebe verbleibt.

Aus diesem Grund ist es z.B. in Kliniken/Praxen streng verboten, bei einer Kanüle, die in eine Vene gelegt werden soll, die Führungskanüle nach dem Herausziehen wieder einzuführen. Auch wenn sie nur 1mm zurück gezogen wurde.

Gruß, Egon
Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte Meinungen....

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Wenke
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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

14 Juli 2011 14:54
#57264
Hallo Egon,

na, dann lassen wir das vielleicht doch lieber mal, zumal die Knicke bei uns ja meistens folgenlos bleiben.

Ich nehme an, Dani24 meint, dass die Führungsnadel vielleicht in der Teflonkanüle fest"klebt" o.ä. und deshalb, beim Herausziehen nach dem Setzen ein Abknicken begünstigen kann. Ist das deiner Meinung nach so, Egon? Gibt es eigentlich überhaupt eine gängige Erklärung für Knicke? Einige hier scheinen sich sicher zu sein, dass diese gleich beim Setzen entstehen. Kann man das überhaupt wissen (kann ja keiner reingucken...)? Mir wurde widerum in der Klinik erzählt, sie kämen durch Reibung an den Muskeln bei zu wenig Fettgewebe...
Bei dem Totalversager, den wir hatten, waren die Werte am ersten Abend prima (sogar eher niedrig), was aber auch nicht beweist, dass er nicht schon geknickt war...

Gruß Heike
Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

14 Juli 2011 17:02
#57265
Hallo Dani24!


Jetzt muss ich's aber nochmal ganz genau wissen :unsure: :
Dabei den Katheter von unten festhalten.


Was meinst du genau mit "von unten". So wie ich es verstanden habe, ist es dann das Stück Teflonschlauch, also der eigentliche Katheter, der nach dem Legen "im Kind" ist.
Das würde aber ja bedeuten (und jetzt kommt die ehem. Krankenschwester), dass der Katheter durch die Berührung der Hände nicht mehr steril ist. Sind die Einstichstellen dadurch nicht auch mal entzündet?

Bin jetzt auch kein Hygiene-Papst (arbeite auch nicht mehr im KH), aber das würde mich schon noch interessieren..

LG und Danke für deine Ausführungen! Cordula

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EgonManhold
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Re: Aw: Nie wieder abgeknickte Katheter

15 Juli 2011 13:27 - 15 Juli 2011 13:28
#57279
Hallo Heike,

ich kann da nur beschreiben, was ich selbst gesehen habe bzw. mir von Betroffenen erzählt wurde:

+ Es kommt/kam vor, dass die Teflonkanüle sich an der Führungsnadel beim Setzen der Kanüle(K.) nach oben schob.
Insbesondere bei kurzen K. (6mm und kürzer) kann die Kanüle dann schnell heraus rutschen und dann oberhalb der Haut abknicken.
Meist hilft es, die K. vorher in den Kühlschrank zu legen.

+ bei kurzen Teflon-K. kann das heraus Rutschen grundsätzlich passieren. Vor allem bei körperlicher Aktivität/Bewegung.

+ Das die Führungsnadel in der Kanüle "festklebte" habe ich so noch nicht erlebt.
Je nach Art der Arretierung der Nadel an der Kanüle, ist es u.U. etwas schwierig, die Nadel aus dieser "Halterung" zu lösen. Wenn dann nicht wenigstens ein Teil des K.-Pflasters auf der Haut klebt, kann die K. wieder leicht heraus rutschen.

+ eine Teflon-K., die bis an den Muskel reicht, kann an der K.-Spitze natürlich auch verschoben werden bzw. auch abknicken. Eine Stahl-K. wird in den Muskel eindringen bzw. ihn anritzen, was dann meist mit erheblichen Schmerzen und meist mit einer kleinen Blutung verbunden ist.

Ich hoffe, jetzt keinen wichtigen Aspekt vergessen zu haben.

Gruß, Egon
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Letzte Änderung: 15 Juli 2011 13:28 von EgonManhold.
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